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Einschreibung in den Masterstudiengang Musikwissenschaft zum SoSe möglich

Erstmals ist eine Einschreibung in unseren neu konzipierten Masterstudiengang Musikwissenschaft auch zum Sommersemester möglich!
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Allgemeine Informationen zum Masterstudiengang Musikwissenschaft

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung zum Master-Studium setzt voraus, dass die/der Bewerberin/Bewerber die Bachelor-Prüfung in einem nationalen oder internationalen Studiengang "Musikwissenschaft" bzw. "Musik" ODER vergleichbare Studiengänge an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule ODER eine als gleichwertig anzurechnende Prüfung wie das erste Staatsexamen im Lehramtsstudiengang "Musik" bestanden hat.

Inhaltliche Besonderheiten des Curriculums

Das Curriculum akzentuiert drei Aspekte der weitgefächerten Forschungsbereiche des Faches Musikwissenschaft besonders:

Renai

1. Die sogenannte Alte Musik, womit methodische Fragestellungen, Probleme und deren Lösungen für die Musikgeschichte der Zeit vor 1500 angesprochen sind. Neben den grundlegenden propädeutischen satztechnischen und paläographischen Grundlagen wird sowohl der spezifischen Gattungsgeschichte als auch der wissenschaftlich-theoretischen Reflexion breiter Raum gewährt.

Neuemusik

2. Die sogenannte Neue Musik des 20./ 21. Jahrhunderts. Im Zentrum des Studiums steht die allgemeine Auseinandersetzung mit kompositorischen Entwicklungen dieser Epoche ebenso wie der spezifische Zugriff auf Tendenzen des Musiktheaters oder Phänomene der Popularmusik.

Methodologische Probleme
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3. Ist beabsichtigt, in besonderer Weise methodologische Probleme im Kontext der Kunstwissenschaften zu thematisieren, um die Verortung des Faches Musikwissenschaft im großen Kanon geisteswissenschaftlicher Disziplinen zu beleuchten.

Idealtypischer Studienverlauf

Entsprechend den vier Semestern des Masterstudiengangs haben die Studierenden vier Blöcke (A, B, C, D) zu absolvieren. Jeder Block ist thematisch in spezifischer Weise ausgerichtet und (mit Ausnahme des Masterabschlusses D) in je drei Module untergliedert (Näheres hierzu unter Studienverlaufsplan). Dabei ist der Block B im ersten, Block D im zweiten Sommersemester zu studieren; für beide Blöcke besteht somit keinerlei Variabilität. Flexibel ist indes der Beginn des Studiums, somit die Ausgestaltung der Wintersemester:

Jeweils alternierend werden Block A und C angeboten, so dass im Grunde für den Masterstudiengang nur zwei Möglichkeiten der Reihung bestehen: Je nach Einstieg (nur zum Wintersemester) in das laufende Curriculum wird die Reihenfolge A, B, C, D (I) oder C, B, A, D (II) studiert.

Der idealtypische Studienverlauf für (I) würde danach beispielsweise so aussehen, dass die Studierenden des Masterstudiengangs sich im ersten Wintersemester zunächst mit Block A der Musik des Mittelalters und Renaissance widmen und sich in drei Modulen dem Text und Kontext mittelalterlicher Musik, sodann der Quellenkunde, schließlich dem Thema Musiktheorie – Musikrezeption widmen.

Im anschließenden Sommersemester wäre Block B Vom 17. zum 19. Jahrhundert zu studieren, mit den Modulen Epochen- und Gattungsgeschichte, Musikphilologie und Musik im sozialen Kontext.

Das anschließende Wintersemester gilt mit Block C der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts; es behandelt in seinen drei Modulen die Themen Neue Musik: Text – Kontext – Vermittlung, Positionen der Avantgarde, Musikreflexion.

Block D im letzten Sommersemester ist dem Masterabschluss gewidmet mit einem Modul, das die Anfertigung der Masterarbeit sowie ein begleitendes Masterkolloquium vorsieht.

Der idealtypische Studienverlauf für (II) hat demgegenüber lediglich die Vertauschung von A und C zur Folge, d.h. es wird zunächst im ersten Wintersemester die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und dann im dritten Wintersemester die Musik des Mittelalters und Renaissance studiert.


Studienfachberatung: Herr Dr. Peter Schmitz