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Andrea P. Ammendola, M.A.
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Andrea Ammendola, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Arbeits- und Interessengebiete:

  • Kirchenmusik
  • Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts
  • Musik und Politik
  • Chormusik
  • Musikalische Symbolik
  • Musikalische Bearbeitungen

Dissertation

Polyphone Herrschermessen (1500–1650): Kontext und Symbolizität (Prädikat:
summa cum laude). Online-Informationen...

Die Dissertation beschäftigt sich mit Messvertonungen der Renaissance, die weltlichen Herrschern dediziert sind. Die Dedikationsabsicht der Komponisten ist durch verschiedene kompositorische Verfahren realisiert worden, etwa durch den von Josquin Desprez begründeten Typus der soggetto cavato-Messen oder anhand von Parodiemessen mit eingeflochtenen Spruchbändern. Zunächst wurde eine Typologie der Herrschermessen erstellt, um Traditionslinien festmachen und in den Gattungskontext der Messe einordnen zu können. Darüber hinaus wurden diese musikimmanenten Faktoren mit den politischen und kontextuellen Entstehungshintergründen der Messen verknüpft, um sie in einem nächsten Schritt für die Deutung symbolischer Kommunikationsformen zu nutzen. Es offenbaren sich hier kommunikative Phänomene im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Selbstfindung und traditionsbezogener Selbstvergewisserung, also um Konzepte von imitatio, aemulatio und superatio.


Sprechstunde:

Nach Vereinbarung

 


Lehrveranstaltungen im laufenden Semester:

Lehrveranstaltungen in vergangenen Semestern:

Nur ein kopfloser Sammler? Zum Wirken und Schaffen Fortunato Santinis
Die Messe im Barockzeitalter
Formen und Symbolik der polyphonen Messe im 15. und 16. Jahrhundert


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