Experimentelle Ausstattung
Zentrifugenofen
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Hoch-Temperatur
Zentrifugenofen zur Separation koexistierender aufgeschmolzener und
fester Phasen experimenteller Chargen
Raum: 012 Telefon im Hochdrucklabor: +49 (0)251 83-33505 Ansprechpartner: N.N. Technische
Details Einsatzbereiche Literatur Links
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Technische
Details |
| Mit dem Zentrifugenofen
können Temperaturen von bis zu 1350°C erreichtwerden.
Die maximale Umdrehungsgeschwindigkeit (2000 U/min) bedingt eineauf die
experimentelle Charge einwirkende Fliehkraft, die dem 420-fachender
Gravitation entspricht. Das Probenvolumen kann bis zu 0.4 ml betragen.
Dies entspricht beispielsweise einer zylindrischen Probe mit einem
Durchmesser von 6 mm und einer Gesamtlänge von 13 mm. |
| Einsatzbereiche |
| Mit dem Zentrifugenofen ist es
möglich, koexistierende feste und geschmolzene silikatische,
aber auch metallische Phasen experimenteller Chargen zu trennen und die
Silikatschmelze ferner zu Glas abzuschrecken. Die vor der
Phasenseparation in vertikalen 1-atm Öfen unter kontrollierten
Bedingungen (Temperatur, Sauerstoff- und
Schwefelpartialdrücke) eingestellten chemischen Gleichgewichte
zwischen den koexistierenden Phasen werden während der
Separation nicht beeinflußt. Erst- und
Restschmelzzusammensetzungen können aufgrund der Abtrennung in
dem Zentrifugenofen selbst bei geringsten Schmelzvolumina mittels
Elektronenstrahlmikrosonde analysiert werden. Ferner können
die mechanischen Separationsprozesse koexistierender Phasen
(Metall-Sulfid-Silikat) während planetarer
Kernbildungsprozesse studiert werden. |
| Literatur |
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| Links
& Downloads |
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