Experimentelle Ausstattung

1-atm Öfen


Hochtemperaturöfen mit Massendurchflußreglern für CO2-CO-SO2-Gase zur Einstellung unterschiedlicher Sauerstoffpartialdrücke und Schwefelpartialdrücke.

Raum: 006

Telefon im Hochdrucklabor:
+49 (0)251 83-33507

Ansprechpartner:
N.N.

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Technische Details
Mit den Hochtemperaturöfen können Temperaturen von bis zu 1600°C erreicht werden. Alle in der silikatischen Hülle terrestrischer Planeten vorherrschenden Sauerstoff- und Schwefelpartialdrücke können durch geeignete Wahl der zur Verfügung stehenden Gase erzeugt werden. Das Probenvolumen kann bis zu 50 ml sein. Durch Hinaufziehen der Probe in den wassergekühlen oberen Bereich oder das Herabfallen der Probe in ein Auffanggefäß unterhalb des keramischen Arbeitsrohres kühlen die experimentellen Chargen so schnell ab, daß während des Experimentes herrschende Gleichgewichtszustände eingefroren werden.
Einsatzbereiche
Mit den 1-atm Öfen können für nicht nur für magmatische Prozesse relevante, sondern auch für frühste Separationsprozesse in terrestrischen Planeten relevante Temperaturen, Sauerstoff- und Schwefelpartialdrücke erzeugt werden. Die Einsatzbereiche der 1-atm Öfen mit Gasmischungsvorrichtung sind daher äußerst vielfältig. Schwerpunkte in Münster liegen in der Erforschung von Aufschmelz-und Kristallisationsvorgängen in basaltischen und ultramafischen Systemen, Phasengleichgewichtsstudien und Metall-Sulfid-Silikat-Interaktionen.
Literatur
  • Holloway, J.R and Wood, B.J. (1988) Simulation the Earth: Experimental Geochemistry, Unwin Hyman Publisher, Boston.
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