2012 2011
News 2012
Die Organisatoren − Studierende, Doktoranden und Professoren − garantieren zwei auf- und anregende Tage. So werden die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, in den Physiklaboren in kleinen Gruppen selbst zu experimentieren und zu forschen. Zudem gibt es Vorträge zu aktuellen Themen wie beispielsweise der Entdeckung des Higgs-Teilchens oder zu Erdbeben und Tsunamis. Und wie genau verläuft ein Studium der Physik oder Geophysik? Welche Berufschancen habe ich nach dem Studium in der Wissenschaft oder als Lehrer? In einem weiteren Vortrag und einer Gesprächsrunde werden alle Fragen rund um das Physikstudium beantwortet.
Aber auch die Abschlussveranstaltung am 19. Oktober ist im besten Sinne ein Highlight: Die "Physikanten", Deutschlands größte Wissenschafts-Comedy-Gruppe, bieten eine actionreiche Show zum Thema Klimawandel. Der Titel lautet: "Heiß! Die Klima-Show". Zu dieser Veranstaltung im HS1 (Beginn 15 Uhr), Wilhelm-Klemm-Straße 1, sind neben den Teilnehmern der Herbstakademie auch alle Interessierten eingeladen. Mehr Infos und den Link zur Anmeldung gibt es hier.
"Das Projekt hält die Forschungsarbeiten am Institut für Geoinformatik im Auge und arbeitet interessante Aspekte für Schüler auf. So lernen die Schüler, wissenschaftliche Methoden anzuwenden, und sie können sogar die Forschung am Institut unterstützen", erläutert Prof. Dr. Werner Kuhn, Professor am Institut für Geoinformatik. Umgekehrt ist das Projekt, das inzwischen mehrfach preisgekrönt ist, auch in die Lehre eingebunden. So gibt es beispielsweise "Lernen durch Lehren", ein Studienmodul, bei dem Geoinformatik-Studierende verschiedene Projekte an Schulen durchführen. Ohne die Mithilfe zahlreicher Studierender, sei "GI@School" undenkbar, betonte Projektleiter Thomas Bartoschek. Mehr dazu im "GIstory"-Blog.
Das MExLab Physik beteiligt sich mit einem Stand zum Nanowerkzeug "Optische Pinzette" an der Begleitausstellung der Konferenz. Mit optischen Pinzetten kann man kleinste Objekte festhalten oder gezielt bewegen, beispielsweise Bakterienzellen. Das Team zeigt mit dem Exponat, dass naturwissenschaftlich-technische Nachwuchsförderung an außerschulischen Lernorten hochaktuell ist und die Themen schülergerecht aufbereitet werden können. Hervorgegangen aus einer Kooperation zwischen MExLab Physik und dem Institut für Angewandte Physik der Universität Münster, bietet das Exponat Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, selbst Mikro- und Nanopartikel mithilfe eines Lichtstrahls einzufangen. Diese Technik wird auch in der Forschung in Physik-Laboren der Universität Münster eingesetzt.