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CfP: Tagung & Ausstellung: "Gleichzeitigkeit - Modelle der Simultaneität in den Wissenschaften und Künsten"

In der Konferenz „Gleichzeitigkeit – Modelle der Simultaneität in den Wissenschaften und Künsten“ soll es deshalb darum gehen, Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft zu beschreiben, die einen Paradigmenwechsel von linearen zu simultanen Zeitkonzepten erhärten. Neben ästhetischen Verfahren und Narrativen (z.B. im Expressionismus, Kubismus, Futurismus, Surrealismus und in der Postmoderne) und literaturwissenschaftlichen und philosophischen Kategorien und Erkenntnismodellen (z.B. Chronotopos, Perspektivismus, Simulacrum, Rhizom) sollen auch medien- und kommunikationstheoretische (z.B. audio-visuelle Medien: Split-Screen, Live-Schaltung), architektonische (z.B. Multifunktionalität in der modernen Urbanistik), pädagogische (z.B. Lehre des Lernens ‚mit allen Sinnen‘) und psychologische bzw. psychopathologische Konzepte von Gleichzeitigkeit (z.B. Traum, Trauma, Synästhesie, Schizophrenie, Paranoia) dabei helfen, die ethischen und erkenntnistheoretischen Implikationen simultaner Konstruktionen sichtbar zu machen.
Link

Philipp Hubmann (Universität Münster) | p.hubmann@uni-muenster.de
Till Julian Huss (Kunstakademie Münster) | info@till-julian-huss.de


Autorschaft zwischen Intention, Inszenierung und Gesellschaft. Positionsbestimmungen nach der „Rückkehr des Autors“

31. März - 1. April 2011, Humboldt-Universität zu Berlin

Mehr als zehn Jahre nach der »Rückkehr des Autors« sind Autorschaftskonzeptionen ein ungebrochen reizvolles wie polarisierendes Thema der Literaturwissenschaft. Autorpoetiken, Lesungen, Plagiate, Buchpreise und andere medial verhandelte Resultate und Residuen literarischer Produktion sind Phänomene, die das Verhältnis von Autor und Text zwischen Intention und Inszenierung zur Disposition stellen. Autorschaft ist dabei stets in Abhängigkeit von den institutionellen Bedingungen und historischen Kontexten zu denken, wie sich nicht nur an literarischer, sondern ebenso wissenschaftlicher Autorschaft zeigen lässt. Die Tagung wird theoretisch und historisch – vom frühen 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart – verschiedene Spielarten von Autorschaft, ihre Manifestationen und Auswirkungen aus interdisziplinärer literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive diskutieren und systematisch reflektieren.

Veranstalter: GSPoL (WWU Münster), Exzellenzcluster Religion & Politik (WWU Münster), Ph.D.-Net Das Wissen der Literatur (HU Berlin), Studienstiftung des deutschen Volkes.

Autorschaft-berlin-plakat Endversion

Das Programm finden Sie hier.

Organisation: Matthias Schaffrick (Münster), Marcus Willand (Berlin)
Kontakt: Matthias Schaffrick und
Marcus Willand

 


 

„Doing Contemporary Literature“

Praktiken, Wertungen und Automatismen in der Forschung zur Gegenwartsliteratur

20.-21. Juli 2010, Universität Paderborn

Workshop des Graduiertenkollegs Automatismen der Universität Paderborn in Kooperation mit dem Promotionskolleg Wertung und Kanon der Georg-August-Universität Göttingen und der Graduate School Practices of Literature der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Mit einleitenden Vorträgen von Prof. Dr. Moritz Baßler (Uni Münster), Dr. Matthias Beilein (Uni Göttingen), Prof. Dr. Norbert Otto Eke (Uni Paderborn), Prof. Dr. Anne Fuchs (UC Dublin), Dr. Marie Antoinette Glaser, (ETH Zürich).

Das Programm des Workshops finden Sie hier.


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