Das Kernpraktikum im Überblick

Aufbau des Kernpraktikums (10 Leistungspunkte)

Seminar Praktikumsseminar zum Kernpraktikum in EW oder Fachdidaktik

Anwesenheitspflicht und aktive Mitarbeit

Praktikum Mehrere Teil-Praxisphasen möglich

Insg. 200 Stunden, davon mind. 120 Stunden schulisch

Praktikumsbericht/
Reflexionsleistung

In Anbindung an Praktikums-
seminar und Praxisphase

Für jede Teil-Praxisphase, davon mind. ein Praktikumsbericht

Ziele

Ziel des zehnwöchigen Kernpraktikums (mindestens 200 Stunden) gemäß LPO 2003/Modellversuch BA/MA bis 2010 ist es, durch forschendes Lernen im Handlungsfeld Schule und im Zusammenspiel von Theorie und Praxis die im Orientierungspraktikum gemachten ersten berufsrelevanten Erfahrungen zu vertiefen und angemessen zu reflektieren. Über die bisherigen Praxiserfahrungen hinaus sollen im Kernpraktikum die bisherigen Erfahrungen und die Verknüpfung mit im Studium erworbenen didaktischen und fachlichen Kompetenzen verstärkt werden. Aber auch die Relevanz schulbezogener Kompetenzen für außerschulische Tätigkeiten soll transparent werden. Darüber hinaus wird die Berufsentscheidung erneut überprüft.

Inhalte des Seminars

Wesentliche Inhalte, Themen und Fragestellungen der Begleitveranstaltung beziehen sich auf Formen und Verfahrensweisen wissenschaftlicher Beobachtung und Erkundung oder auch auf (fach)didaktische Grundlagen des Unterrichtens. Die Seminare zum Kernpraktikum können einen erziehungswissenschaftlichen oder auch fachdidaktischen Schwerpunkt aufweisen und sich auf schulische oder außerschulische Praktika fokussieren. Im Rahmen der Praktikumsseminare in den Fächern stehen dabei häufig fachdidaktische Aspekte des Lernens und Lehrens im Mittelpunkt. Wir weisen an dieser Stelle auf die Anforderungen der einzelnen Fächer in den „Fächerspezifischen Anhängen“ hin, diese können von Fach zu Fach unterschiedlich sein.
Studienordnungen/Fachspezifische Bestimmungen der Fächer (FSB)

Prüfungsleistung: Reflexionsleistung oder Praktikumsbericht

Jede Teil-Praxisphase des Kernpraktikums muss mit einer unbenoteten (schriftlichen) Reflexionsleistung abgeschlossen werden. Diese kann je nach Studienordnung und Lehrenden-Vorgaben unterschiedlich erbracht werden. In mindestens einer der Teil-Praxisphasen muss die Reflexionsleistung als Praktikumsbericht (Umfang: i. d. R. 12 bis 15 Seiten, unbenotet) vorgelegt werden. Der Praktikumsbericht dient der Reflexion und Dokumentation der Praktika. Im Fokus steht hier meist eine Untersuchungsfrage oder eine Beobachtungsaufgabe, die im Praktikum bearbeitet wurde. Über die genaue Ausgestaltung des Praktikumsberichtes entscheidet der Lehrende des Praktikumsseminars (vgl. § 1 Abs. 2, Praktikumsordnung).

Abgabe und Korrektur

Die Abgabe des Berichts bei den Lehrenden muss i. d. R. spätestens sechs Wochen nach Beendigung der Praxisphase erfolgt sein. Die Korrektur des Berichts durch die betreuenden Lehrenden erfolgt i. d. R. bis spätestens sechs Wochen nach Abgabe des Berichts. Der Korrektur der Praktikumsberichte schließt sich i. d. R. ein Auswertungs- und Beratungsgespräch zwischen den Lehrenden und der Praktikantin oder dem Praktikanten an.
Hinweise zur Gestaltung des Praktikumsberichtes (KP)  (S. 14 f.)
Praktikumsordnung