Lernorte

Zentraler Lernort: Schule

Die Studierenden absolvieren mindestens 120 Stunden, d. h. 20 Stunden pro Woche am Lernort Schule. In den 20 Stunden inbegriffen sind auch Tätigkeiten wie die Planung und Auswertung von Beobachtungssequenzen, Teilnahme an Konferenzen, schulischen Veranstaltungen, Ausflügen etc.  Berufsrelevante Erfahrungen können durch Unterrichtshospitationen oder erste eigene, eher punktuelle Gestaltungen von Lehr-Lern-Sequenzen sowie durch Mitarbeit in Schulprojekten, Exkursionsbegleitungen und Beteiligung an Sprachförderungen o. ä. gesammelt werden.

Außerschulischer Lernort

Im 200-stündigen Kernpraktikum ist der Aufenthalt für maximal 80 Stunden, d. h. 20 Stunden pro Woche an außerschulischen Lernorten möglich und auch erwünscht. Es gibt viele Erfahrungsfelder, die einen Bezug zum Lehrberuf haben. Solche Bezüge gibt es z. B. dann, wenn Studierende in einer Einrichtung tätig sind, die mit Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule arbeiten: Kindergärten, Jugendzentren, Einrichtungen für Jugendhilfe. Möglich ist aber auch die Durchführung eines außerschulischen Praktikums in Einrichtungen der Erwachsenenbildung oder in Betrieben, die fachliche Qualifikationen für den Lehrberuf vermitteln können (in Bibliotheken, Rhetorikschulen, Schulbuchverlagen …).