
Über das Projekt PinI
Angesichts der schulpolitischen Entwicklungen in Richtung Inklusion in der letzten Zeit ist davon auszugehen, dass zukünftige Lehrerinnen und Lehrer in ihrer Berufslaufbahn auch im Gemeinsamen Unterricht (GU) arbeiten werden. Auf die damit zusammenhängenden neuen Herausforderungen einer vermehrt heterogenen Schülerschaft wird im Studium bis jetzt allerdings kaum eingegangen. Deshalb gibt es seit dem WS 2010/2011 das Projekt "Praxisphasen in Inklusion" (PinI).
Die WWU reagiert damit auf die zunehmend dringliche Aufgabe von Seiten der Universität als Ausbildungsort, zukünftige Lehrer auf das sich verändernde Arbeitsfeld Schule vorzubereiten.
Was ist PinI?
Die teilnehmenden Studierenden belegen im Rahmen von PinI ein Begleitseminar, das vor allem theoretische Aspekte der Inklusion vermittelt. Im Anschluss daran absolvieren die Studierenden ein Praktikum an einer integrativ/inklusiv arbeitenden Schule, so dass die konkrete Umsetzung von Inklusion erfahren und reflektiert werden kann.
Ablauf
1) Begleitseminar zum Praktikum:
Im Seminar werden theoretische Grundlagen der Inklusionspädagogik und damit verwandte Bereiche wie die Diagnostik und individuelle Förderung vermittelt und es erfolgt eine erste praktische Auseinandersetzung mit einer veränderten Lehrsituation anhand von Fördermaterialien.
2) Vermittlung der Praktikumsplätze:
Die Studierenden „bewerben“ sich mit einem Steckbrief nach einer Prioritätenliste bei den Schulen um den Praktikumsplatz. Je nach Fähigkeiten und Interesse der Studierenden erfolgen auf dieser Grundlage die Zuordnungen an die Kooperationsschulen. Die Teilnahme am Seminar garantiert einen Praktikumsplatz!
3) Praxisphase:
Das Praktikum kann sowohl als Block oder an 1-2 Tagen in der Woche semesterbegleitend erfolgen. Im Rahmen des Forschenden Lernens setzen sich die Studenten während des Praktikums mit einem für die jeweilige Klasse relevanten Aspekt von inklusiver Unterrichtsentwicklung auseinander. Die PinI-Mitarbeiter und Mitarbeitinnen stehen den Studierenden und den Schulen dabei als Ansprechpartner und Unterstützung zur Verfügung.
4) Abschlussgespräch:
Zum Ende des Praktikums treffen sich der Studierende, ein PinI-Mitarbeiter und der/die Mentor/in an der Schule, um sich über die Ergebnisse des vom Studierenden bearbeiteten Aspekts auszutauschen. Der Studierende zeigt dabei, dass er sich mit der Theorie der Inklusion befasst und ein eigenes Bild davon entwickelt hat, und dass er in der Lage ist, dieses anhand von konkreten Beobachtungen im Unterricht mit der Praxis abzugleichen.
5) Portfolio:
Anstelle eines Praktikumsberichtes erstellen die Studierenden ein Entwicklungsportfolio, das ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion und der eigenen Rolle in inklusiven Settings festhält.
Flyer zum Projekt
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an Lehramtsstudierende aller Fächer und Studiengänge, die sich bereits während des Studiums mit Theorie und Praxis der Inklusion und mit den daran gebundenen neuen Herausforderungen für Lehrkräfte auseinandersetzen möchten.
Kontakt
Marcel Veber (L.i.H.)
Raum 105
Hammer Straße 95, Hinterhof
48153 Münster
48153 Münster
Tel.: 0251 - 83 32503
Tel.: 0251 - 83 32540 (Projektbüro)
Fax: 0251 - 83 32513
pini@uni-muenster.de
Mehr Informationen zum Projekt auf der Projekthomepage
Kontakt
Marcel VeberRaum 105
Hammer Straße 95
48153 Münster
Tel.: +49 251 83-32503
Fax: +49 251 83-32513
pini@uni-muenster.de

