SCHAUFENSTER Kunstgeschichte
 

 



Lisa Schmitz /tmp/in_pressis_verbis

Die Künstlerin Lisa Schmitz stellt seit dem 26. April 2016 Fotografien aus ihrer Serie /tmp/in_pressis_verbis im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte aus. Sie dokumentieren die ästhetisch minimal angelegten Interventionspraktiken, die Lisa Schmitz seit 1995 in privaten und öffentlichen Bibliotheken, so z. B. im Vilém Flusser Archiv und im ZKM Karlsruhe, durchführt. Die Ausstellung im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte ist parallel zu ihrer Bespielung der PSD-Medienfassade am Hafenweg 2 zu sehen, auf der vom 25. April bis 31. Juni vier Filme aus der Serie /tmp/mapping gezeigt werden. Weitere Informationen zu der Künstlerin und den beiden Werkkorpora finden Sie hier.

 


FAK.14 // Karin Lehmann
Sediment Sampling

Am 17.07.2014 eröffnet die dritte Ausstellung im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte mit einem Werk der Berner Künstlerin Karin Lehmann. Inspiriert von der Minimal Art, gilt ihr Interesse dem prozesshaften Einsatz alltäglicher Materialien und Werkstoffen wie Gips, Metall, Styropor oder Glas. Lehmann lässt sich ein auf spannende Wechselspiele zwischen der Beherrschung des Materials und dem Beherrschtwerden durch dieses. Auf diese Weise erzielt sie subtile und offen interpretierbare Transformationen.
Im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte präsentiert Karin Lehmann eine speziell auf den Schaufenster-Raum angepasste Version ihrer Arbeit BEETROT, die Teil der ab dem 18.07.2014 im FAK (Fresnostraße 8) gezeigten Ausstellung „Sediment Sampling“ sein wird. Das Einfärben der Scheibe des Schaufensters mit purem Rote-Beete-Saft reduziert die Möglichkeit des Einblicks in den Raum. Die leuchtende Farbwirkung des Safts ist jedoch vergänglich. Im Sonnenlicht bleicht er über die Dauer der Ausstellung allmählich aus. Dieser stete Zersetzungsprozess korreliert mit dem wechselhaften Einfall von Tageslicht und schafft im Inneren eine Serie neuer Raumerlebnisse.
(zur Ausstellung im FAK)

 


 

FAK.14 // Marten Schech
RE-

Am 18.05.2014 eröffnet die zweite Ausstellung im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte. Präsentiert wird die eine Arbeit des Dresdener Künstlers Marten Schech, der sich auseinandersetzt mit architektonischen Fragmenten, Versatzstücken von gewesenen oder werdenden Objekten. Durch die Anordnung und Neuordnung dieser (Bau)elemente wird dem Betrachter ein grundlegender Prozess künstlerischer Raumgestaltung und -Wahrnehmung vermittelt. Seine Installationen sind nicht statisch, sie betonen die Variabilität der Artefakte. Propotionen, neuer Perspektiven und Wieder-Nutzung, das Spiel mit Grenzen zwischen Raum und Kunstwerk – wie greifen diese Mittel in die Wirkung der Objekte in der Jeweiligen Umgebung ein? 
Im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte zeigt Marten Schech seine Arbeit BLOCK. Das breite, feingliedrige Fachwerkgerüst ist auf seine statische Essenz reduziert. Das Architekturmodell greift  differenziert in den Raum ein und funktioniert im Zusammenspiel mit dessen Dimensionen. BLOCK schafft eine Verbindung zu den Längenmaßen der Ausstellungsfläche. Durch die erhöhte Position eröffnet Schechs filigrane Detailkonstruktion vielfältige Perspektiven auf Innen- und Außenraum und deren Verhältnis zueinander.
(zur Ausstellung im FAK)

Schech 

 


FAK.14 // Korinsky
SONOROUS MATTERS

Am 02.04.2014 eröffnet die erste Ausstellung im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte. Gezeigt wird eine Arbeit der Brüder Abel, Carlo und Max Korinsky, die sich der künstlerischen Organisation und der klanglichen (Neu-)Interpretation sogenannter vertikaler Flächen widmen. Das menschliche Gehör ist ausgerichtet auf die horizontale Klangwahrnehmung. Geräusche von oben, aus der Vertikalen, lokalisieren wir schwieriger. Diese Tatsache und neueste Technik nutzt das in Berlin tätige Künstlerkollektiv zur Gestaltung vielschichtiger, akustischer Illusionen.
Für das SCHAUFENSTER Kunstgeschichte transformieren die Künstler in Anlehnung an ihre 2011 begonnene Serie der Klangreliefs eigens eine der Vitrinen des Instituts, in der zuletzt Bücher ausgestellt waren. Während die Klangreliefs Material, Form und Klang mittels integrierter Schallwandler in einem gleichwertigen Verhältnis miteinander verbinden, verzahnen die Künstler hier den Präsentationsort mit der visuellen Ästhetik ihrer Kunst. Das gesamte, hörbare Erlebnis bietet dann vom 04.04.–04.05.2014 die eigentliche Ausstellung im FAK in der Fresnostraße 8.

Korinsky

 


Kuratoren-Team FAK.14

Sieben Studierende der WWU bilden das diesjährige Kuratoren-Team des Jahresprogramms im Förderverein Aktuelle Kunst e.V. (FAK). In Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte präsentieren sie von April bis Oktober 2014 im SCHAUFENSTER Kunstgeschichte ausgewählte Objekte zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen. Der Raum im verglasten Eingang der Zweigbibliothek für Kunstgeschichte (Geisbergweg 12) ergänzt die vier Ausstellungen im FAK-Ateliergebäude in der Fresnostraße. Weitere Infos auf der Homepage des FAK.