Abschied vom Altar / Benedictio (Schlusssegen)

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ABSCHIED VOM ALTAR / BENEDICTIO (SCHLUSSSEGEN)

GENESE

Abschied vom Altar

Nach dem 1. Römischen Ordo verlässt der Papst gleich nach dem Ite missa est den Altar und begibt sich zur Sakristei; ihm voraus gehen sieben Leuchterträger und der Subdiakon mit dem Rauchfass. Damit ist die Messe beendet. Trotz fehlender Erwähnung erfolgte wohl bereits zu jener Zeit vor dem Auszug der Altarkuss, der als Gegenstück zum Kuss des Altares bei der Begrüßung am Anfang der Messe zu verstehen ist.

Im Abendland werden zum ersten Mal Begleitworte im Frankenland greifbar, die wahrscheinlich gallischen Ursprungs sind und bald allgemein gebräuchlich wurden:
Expleto officio sanctum osculetur altare dicens: Placeat tibi, sancta Trinitas (Sakramentar von Amiens, 9. Jh.).
Dieses Gebet wird in der Mitte des Altars stehend leise gesprochen. Beim "placeat" küsst der Priester den Altar indem er seine Hände auf den Altar legt und sich leicht beugt.

Andere zusätzliche Gebete stellen einen Bezug zu den im Altar geborgenen Reliquien her:
Meritis et intercessionibus omnium sanctorum suorum misereatur nobis omnipotens Dominus
(z.B. Messordo von Séez, PL 78, 251A; Zisterziensermissalien aus Tarragona, 13. Jh.).
Meritis et intercessionibus istorum et omnium sanctorum (Vetus Missale Lateranense, 1230/1250; Zisterzienser-Missalien, seit 13. Jh.; Kölner Kanon, 14. Jh.).


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Literatur: Jungmann 1962 II, 542-544.



 
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