Altarbereitung

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Eucharistisches Brot

Die biblischen Berichte sprechen beim Brot des letzten Abendmahls schlicht von ártos, was sowohl gesäuertes als auch ungesäuertes Brot bezeichnen kann. Offenbar galt beides anfangs als zulässig für die Eucharistie, so dass die Gläubigen dafür einfach von ihrem häuslichen Brot nehmen konnten.
Bevorzugt wurden die aufwändiger gestalteten Laiber, z.B. zopfartig gewunden in Kranzform oder in Form einer Scheibe, die durch ein eingekerbtes Kreuz in vier Teile geteilt war (panis quadratus, panis decussatus), was ursprünglich das Brechen erleichtern sollte, dann aber als christliches Symbol gedeutet und vorgeschrieben wurde (Gregor der Große, Dial. I,11, PL 77,212). Üblich war es auch, das Brot nach antikem Brauch durch einen Stempel zu bezeichnen, z.B. mit den Chi-Ro-Initialen CR.
Seit dem 9. Jh. wurde im Abendland der Gebrauch von ungesäuertem Brot gefordert (Alkuin, Ep. 69, PL 100,289; Rabanus Maurus, De inst. cler. I,31, PL 107,318D), seit Mitte des 11. Jh. hat sich diese Praxis mehr und mehr durchgesetzt.

Hostia - Oblata

Die Bezeichnung Hostie leitet sich von hostia her und meint ursprünglich das geschlachtete Opfertier. Mit Eph 5,2 ist diese Bezeichnung eigentlich nur auf Christus selbst zu beziehen. Im Sinne des eucharistischen Brotes wurde der Ausdruck seit dem 13. Jh. verwendet.
Demgegenüber ist oblata (Opfer, Darbringung) der ältere Ausdruck (z.B. Ordo rom. I, PL 78,943f).


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Literatur: Jungmann 1962 II, 40-51.




 
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