Te igitur

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TE IGITUR (ANNAHME- / SEGENSBITTE)

GENESE

Das Te igitur ist das erste Gebet des Kanons, der sich seit dem 8. Jh. gegenüber dem ursprünglich als Einheit aufgefassten eucharistischen Hochgebet verselbstständig hatte. Mit dem Te igitur beginnt die so genannte Kanonstille, d.h. der Priester betet von diesem Moment an bis zum Ende des Kanons (in der Regel bis zur Schlussdoxologie) still.



Meister der hl. Sippe und Werkstatt ?
Mitteltafel des Gregoriusretabels aus Kloster Heisterbach (Ausschnitt)

um 1495 / 1505
Köln, Wallraf-Richartz-Museum
Inv.Nr. 167


Dass mit dem Te igitur ein neuer Abschnitt beginnt, wird in der Gestaltung der mittelalterlichen Missalen deutlich: Dieses Gebet hat man seit dem 8. Jh. im Schriftbild zunächst abgesetzt, dann wurde das T als Initiale ausgebildet und schließlich ab dem 10. Jh. zum Bild des Gekreuzigten ausgestaltet. Seit dem 12. Jh. löste sich dieses immer weiter entfaltete Motiv vom Text ab und wurde zum Kanonbild.

Auf der nebenstehenden Abbildung ist im aufgeschlagenen Missale links auf dem Altar das Kanonbild mit der Kreuzigungsszene auf der verso-Seite und der T-Initale auf der gegenüberliegenden recto-Seite gut zu erkennen.


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Literatur: Jungmann 1962 II, 185-190.




 
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