Qui pridie_1

Forschungsgruppe Kulturgeschichte und Theologie des Bildes im Christentum

Suche Site Map
Startseite Universität Münster

Opfermesse
Hochgebet
1: Präfation
2: Kanon
- 2.1: Te igitur
- 2.2: Memento (Lebendengedächtnis)
- 2.3: Communicantes
- 2.4: Hanc igitur
- 2.5: Quam oblationem
- 2.6: Qui pridie
- 2.7: Unde et memores
- 2.8: Supra quae
- 2.9: Supplices te rogamus
- 2.10: Memento (Totengedächtnis)
- 2.11: Nobis quoque peccatoribus
- 2.12: Per ipsum

Startseite

Kontakt

Impressum

QUI PRIDIE (ABENDMAHLSWORTE UND GROSSE ELEVATION)

Höhepunkt der mittelalterlichen Messe ist der Einsetzungsbericht mit den Wandlungsworten. Die Bedeutung dieses Moments kann man nicht zuletzt an der Häufigkeit ermessen, mit der er dargestellt wird, meist fokussiert auf die Elevation. Die Darstellung der Elevation in unterschiedlichen Kontexten lässt den Schluss zu, dass sie ein Emblem für "Messe" schlechthin gewesen ist. Die rituell ausgestaltete Erhebung des konsekrierten Brotes markierte für den mittelalterlichen Gläubigen den Moment, in dem der himmlische Christus in die irdische Wirklichkeit - die Opfergaben - eingegangen war. Hier vollzog sich der Umschlag der Realitätsebenen, hier geschah wesenhafte Verwandlung der irdischen Gaben in die leibhaftige und heilsvermittelnde Präsenz Christi.
Sowohl die Konsekration der Gaben - das Mittelalter identifiziert diesen Moment mit den Wandlungsworten des Einsetzungsberichts - wie auch das Erheben der Hostie zur Elevation wurde rituell ausgestaltet. Das Sprechen der Einsetzungsworte wurde durch Gesten regelrecht dramatisiert. Aufwändig inszeniert wurde auch die Elevation, bei der neben dem Zeigegestus auch akustische Signets (Messglöckchen, Glockengeläut) und Weihrauch zum Einsatz kamen.



Sign Link Texte

Sign Link Seite vor
Sign Link Seite zurück


 









 
Erweiterte Suche

Zurückblättern

 Diese Seite:  :: Seite drucken    ::	Seite empfehlen   :: Seite kommentieren, Link öffnet neues Fenster

© 2007 VW-Forschungsgruppe Uni Münster

:: Seitenanfang

Seitenanfang

© 2007 Universität Münster
Forschungsgruppe Kulturgeschichte und Theologie des Bildes im Christentum
Schlossplatz 2 · D-48149 Münster
Tel.: +49 (0)251 - 83 31973 · Fax: +49 (0)251 - 83 30038
E-Mail: kultbild@uni-muenster.de