Lesungen

Forschungsgruppe Kulturgeschichte und Theologie des Bildes im Christentum

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Eröffnung und Lesungen
1: Praeparatio ad missam
2: Introitus
3: Lesungen
- 3.1: Lesung
- 3.2: Epistel
- 3.3: Graduale - Alleluia
- 3.4: Evangelium
- 3.5: Homilie
- 3.6: Credo
- 3.7: [Deprecatio Gelasii]

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LESUNGEN

Einführung

In der mittelalterlichen Messe übernahm der Lesegottesdienst die Vergegenwärtigung der Heilsgeschichte im Wort durch das Verlesen der biblischen Texte: eine alttestamentliche Lesung (meist aus den prophetischen Schriften), eine neutestamentliche Lesung (die Epistel), einen Psalmgesang (Zwischengesang bzw. Graduale) und eine Lesung aus einem der vier Evangelien bilden den Mittel- und Höhepunkt dieses zweiten Abschnitts nach den eröffnenden Riten und Gebeten des Introitus.

Die Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens geschieht hier auf zweierlei Weise:
1. Durch das Verlesen der Texte, das durch die rituelle Inszenierung in besonderer Weise als Verkündigung, Offenbarung und Akt der Gegenwärtigsetzung herausgehoben wird (z.B. [Segens]Gebet über dem Lesenden, Prozession zum Leseort, Leuchter, Inzens).
2. Das Evangelium selbst gilt als Medium einer materiellen Gegenwart Christi: der textus evangelii ist zugleich corpus Christi (was durch die rituelle Inszenierung zum Ausdruck gebracht bzw. proklamiert wird).


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