Graduale - Alleluia

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GRADUALE - ALLELUJA (ZWISCHENGESÄNGE)

GENESE

Antwortgesänge zu den Lesungen

Psalmengesang zu den Lesungen ist seit dem 4. Jh. bezeugt. Dabei ist das Graduale, das auf die erste Lesung folgte, der Überrest eines responsorial gesungenen Psalms. Graduale heißt es, weil es in alter Zeit auf der Zwischenstufe des Ambon (gradus) gesungen wurde.
Der Name scheint gallischer Herkunft zu sein; in Rom nannte man diesen Abschnitt der Liturgie Responsum oder Responsorium (Antwortgesang): Der Vorsänger trug einen fortlaufenden Psalmtext vor, die Gemeinde antwortete darauf, indem sie nach jedem Abschnitt des Psalms denselben (Kehr)Vers, das responsum, wiederholte. Ursprünglich wurde im Amt das Graduale nur vom Vorsänger und von der Gemeinde (später vom Chor) gesungen, nicht, wie es erst im späteren Mittelalter Brauch wurde, auch vom Priester gebetet.
Auf die zweite Lesung folgte das Alleluja, ebenfalls in Verbindung mit einem ausgewählten Psalm. Die Rolle des Alleluja-Psalms übernahm zu den Bußzeiten der Tractus, ein schlichterer Psalmgesang, bei dem das Alleluja und das Responsum wegfiel.

In allen drei Fällen handelt es sich um einen eigenständigen liturgischen Abschnitt, nicht um einen begleitenden Gesang zu einer liturgischen Handlung. Da die Texte je nach Festanlass wechselten, gehören die Zwischengesänge zum Proprium, den veränderlichen Teilen der Messe.


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