Introitusgesang

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INTROITUSGESANG

GENESE

Spätantike: Antiphonaler Psalmgesang als Begleitgesang zum Einzug

In der spätantiken römischen Liturgie wurde der Introitus (später auch officium genannt) wie die Gesänge zur Gabensammlung und zur Kommunion als Kunstgesang von der Schola cantorum antiphonal als chorischer Wechselgesang vorgetragen, der durch eine Antiphon eingeleitet wird. Textbuch war (nach dem weitgehenden Verschwinden der wegen ihrer Nähe zu Manichäismus und Gnosis verpönten Hymnendichtung) der Psalter. Die Gesänge wechseln mit der Festzeit. Auf der frühesten Entwicklungsstufe lag der Schwerpunkt auf dem Psalm, der als Ganzes gesungen wurde und sich entsprechend der allegorisierenden Psalmenexegese zur Tagesidee fügte.

Der Introitus in der Papstmesse des 7. Jh.

Handelnde Personen
Gesang

Schola
(dopplechörig in zwei Reihen rechts und links am Eingang zum Altar)

Antiphon
[Leiter der Schola und Schola]

Introtius-Psalm
[mehrere Verse
wechselchörig]

Gloria patri ...
[wechselchörig; formuliert als Widerspruch gegen den Arianismus; ursprünglich ein Gesang der Gemeinde - Reaktivierungsversuch im Zuge der karolingischen Reform]

...sicut erat in principio ...

Antiphon


Aktionen / Ort

Papst und Kleriker (im secretarium / Vorbereitungsraum)

Einzug

am Altar

je zwei und zwei Diakone erheben sich und küssen den Altar


Papst gibt Zeichen an quartus scholae (Kleriker der Schola):
ut psallant



Papst gibt Zeichen für Doxologie

Papst verharrt bis zur Wiederholung der Antiphon kniend im Gebet

[Die Farben verdeutlichen in diesem Fall die textlichen Zusammenhänge.]



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Literatur: Jungmann 1962 I, 414-429.


 
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