Stola

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Stola







Marmorelief
frühes 13. Jh.
Diakon mit Stola über der Dalmatik
Monza, Dom


Altar des Ratchis
Cividale, San Martino







Stola
Deutschland,
10. Jh.

Trier, Bischöfliches Dom- u. Diözesan-
museum

Stola des hl.
Ulrich

Deutschland (?),
3. Viertel 10. Jh. (?)
Augsburg,
Katholische Kirchenstiftung St. Ulrich u. Afra




Stola
Anf. 14. Jh.
Köln, Schnütgen Museum









Stola

Die Stola wurde in Rom ursprünglich orarium genannt. Die Herleitung des Wortes von os (lat. Mund) verweist auf eine Art Schweißtuch, als das die Stola im liturgischen Bereich jedoch niemals diente. Die mittelalterlichen Liturgiker führen dashalb den Begriff (wenn auch fälschlich) auf orare (lat. predigen, bitten) zurück. Das Wort stola begegnet erstmals im 9. Jh. in Gallien, bis um 1200 hat es sich allgemein durchgesetzt. Es leitet sich von dem biblischen Begriff für auszeichnende Gewänder ab.
Im Westen wird eine Stola zu erst auf der Synode von Braga (563) erwähnt, dort wird festgehalten, dass der Diakon sie trägt, zur Unterscheidung von den Subdiakonen. Auf der 4. Synode von Toledo (633) wird erwähnt, sie werde vom Priester, den Bischöfen und Diakonen getragen. In Rom wurde sie im 8. Jh. von Geistlichen jeglichen Weihegrades getragen, um diese von den Laien zu unterscheiden.
So wie die Personengruppe der Träger differiert, so weicht auch die Reihenfolge ab, in der die Sola in der Gewandfolge getragen wird: sie wird über oder unter der Dalmatik getragen und selbst unter der Albe. Seit dem 12. Jh. tragen Diakone die Stola schräg wie ein Schärpe.


Symbolik in liturgischen Gebeten


Sign Link Gebete zum Anlegen der Stola



Literatur: Braun 1924a, 134-143; Braun 1964, 562-601.


 
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