Palla

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PARAMENTE: KELCH


Palla


Palla
Böhmen od. Oberlausitz ?,
um 1400
Zisterzienserinnenabtei St. Marienstern, Panschwitz-Kuckau


Palla

Die Palla entwickelte sich aus dem Korporale, denn zunächst hatte man während der Messe einen Zipfel des großen Korporale über den Kelch geschlagen. Noch vor Mitte des 11. Jh. legte man stattdessen ein zweites, zusammengefaltetes Korporale über den Kelch. Dieser Brauch hatte sich bis zum Ende des Mittelalters allgemein durchgesetzt. Auf Bildern aus jener Zeit hat die Palla bis auf wenige Ausnahmen bereits die heutige Form eines mit Karton gesteiften Tuches.

Symbolik in liturgischen Traktaten

Die Palla wurde als Schweißtuch, mit dem Christus im Grab das Angesicht bedeckt wurde, gedeutet und als Verstand, dem die göttlichen Geheimnisse verhüllt sind. Auch stand es für die Schmerzen Christi.



Literatur: Braun 1924a, 209-212.


 
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