Kelchtuechlein

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Kelchtüchlein



Das Tuch, mit dem der Kelch nach der Purifikation abgedeckt wird, findet in Inventaren nur selten als abstersorium Erwähnung. Es ist häufig das gleiche Tuch, mit dem der Priester seine Hände abtrocknet, kann aber auch davon verschieden sein. Erstmals wird ein Purifikatorium im Inventar des päpstlichen Kirchenschatzes von 1295 genannt. Von Rom aus verbreitete sich der Brauch, das Kelchtüchlein auf dem Kelch liegend zum Altar zu tragen. Z.T. wurde es in einem separaten Behältnis verwahrt.


Literatur: Braun 1924a, 212f.


 
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