Birett

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Birett





Stundenbuch
Gent, 1510 / 1520
Vatikan, Vat.Lat. 3769, fol. 68v


Kardinal Albrecht von Brandenburg
Albrecht Dürer
1523
Kupferstich






Birett

Das Birett ist seit Ende des 10. Jh. belegt, es begegnet seit dem 13. Jh. häufiger, sowohl als Kopfbedeckung der Alltagsgewandung der Geistlichen, als auch beim Chorgebet.
Bis zum 15. Jh. ist es eher niedrig, erst ab dem 14. Jh. wird es höher und die mitunter oben angebrachte Quaste verliert sich. Statt einer weichen Rundmütze bildet sich nun eine steife, vierkantige Kopfbedeckung heraus, die am Ende des 15. Jh. zunehmend oben mit drei bis vier Aufsätzen ausgestattet ist. Synoden des 16. Jh. betonen, dass in und außerhalb der Kriche das quadratförmige Birett (pileum quadratum) getragen werden solle.
Das Birett der Kardinäle ist rot, das der Bischöfe violett und das der übrigen Geistlichen schwarz.
Bei der Messe kann es getragen werden, wenn der Zelebrant und die Ministranten sitzen und der Chor das Kyrie, Gloria und Credo singt. Auch bei der Predigt kann es aufbehalten werden.


Literatur: Braun 1924a, 180-182; Braun 1964, 510-513.




 
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