Altardecke

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Altardecke




Fürleger 
Niedersachsen, 2. Viertel 14. Jh.
Hankensbüttel, Ev. Damenstift Kloster Isenhagen





Altardecke

Aus dem Mittelalter sind keine schriftlichen Zeugnisse zum Gebrauch von Altardecken erhalten, und auch auf Messdarstellungen bedecken nur Altartücher und keine -decken den Altar. Erst bei Karl Borromäus ist sie erstmals ausdrücklich erwähnt und gefordert. Offenbar benennt er einen bereits bekannten und üblichen Brauch. Seit dieser Zeit wird außerhalb der Messe eine Altardecke über den Altar gebreitet.
Die Altardecke war häufig mit einer Zierborde versehen, die die Steinkante der Mensa bedeckte. Dafür wurden schwere Materialien bevorzugt.



Literatur: Braun 1924a, 190f.


 
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