Forschungsprofil
Das Münsteraner Institut zählt in der Forschung zu den führenden Instituten im deutschsprachigen Raum. Inhaltlich decken die Hochschullehrer des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfK) eine große Bandbreite innerhalb der Kommunikationswissenschaft ab. Arbeitsschwerpunkte liegen sowohl in der Grundlagen- als auch in der Anwendungsforschung. Die Kommunikationswissenschaft besitzt wegen ihres Gegenstandes, der (primär öffentlichen) Kommunikation, Schnittmengen mit vielen anderen wissenschaftlichen Fächern (Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Jura, Technikwissenschaften). Diese Ausrichtung fördert die Interdisziplinarität.
Forschungstradition
Die Forschungsschwerpunkte stehen in der Tradition des Münsteraner Instituts. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit des zweitältesten Instituts seines Faches in Deutschland zeigt, dass das Institut seit den neunziger Jahren Theoriedebatten in der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft wesentlich angestoßen und geprägt hat. Die Adaption und Weiterentwicklung einer systemtheoretisch und konstruktivistisch orientieren Theorie von Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit war in den neunziger Jahren in hohem Maße das Werk Münsteraner Professoren und damaliger Nachwuchswissenschaftler, die dafür in der Literatur häufig als Referenz genannt werden.

