Stellenausschreibung: wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

von Sekretariat am 13. September 2016

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM), öffentlich-rechtliche Abteilung, Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M., ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter (TV-L E 13)

mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, derzeit 19 Stunden 55 Minuten, zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. Eine Verlängerung der Stelle auf insgesamt drei Jahre erfolgt, wenn es keine von mindestens zwei Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern vorgenommene Zwischenevaluation der Erfolgsaussichten des Promotionsvorhabens mit einem negativen Ergebnis gibt.

Die öffentlich-rechtliche Abteilung des ITM forscht in den Bereichen Internet-, Medien- und Telekommunikationsrecht, (Netz-)Regulierung sowie Datenschutz/E-Government und bietet in diesen Themenbereichen die Mitarbeit in einem jungen, engagierten und aufgeschlossenen Team.

Tätigkeitsfelder

  • ​Der Aufgabenbereich umfasst zum einen die Organisation und Betreuung der „Klausurwerkstatt“ im Öffentlichen Recht. Im Rahmen dieser Einrichtung erhalten Studierende die Möglichkeit, schwache oder nicht bestandene Klausuren mit einem Mitarbeiter der Fakultät im Rahmen eines Beratungstermins zu besprechen. So sollen insbesondere methodische Schwächen aufgearbeitet werden, um den Lerneffekt der jeweiligen Arbeit nachträglich zu erhöhen. Auch dient die Klausurwerkstatt insoweit als kommunikative Schnittstelle zwischen Lehre auf der einen und Studierenden auf der anderen Seite.
  • Im Rahmen der halben Stelle tritt neben den Aufgabenbereich der Klausurwerkstatt noch die Unterstützung in der Lehrstuhlorganisation sowie in der Forschung und Lehre auf den vom Lehrstuhl betreuten, oben genannten Gebieten.
  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen besteht die Möglichkeit zur Promotion.
  • Die Lehrverpflichtung ist im Rahmen der Klausurwerkstattstelle mit 1/4 der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit bereits durch die Wahrnehmung der Beratungstermine abgegolten. Im Rahmen der restlichen Stelle mit 1/4 der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt die Lehrverpflichtung 1 SWS.

Anforderungen

  • ​Erwartet wird eine ausgewiesene juristische Qualifikation, die in überdurchschnittlichen Noten in einem bzw. beiden Staatsexamen zum Ausdruck kommt, Teamfähigkeit und Organisationstalent sowie Interesse für die vom Institut betreuten Rechtsgebiete.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 23. September 2016 mit den üblichen Unterlagen an:

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M.
Leonardo-Campus 9
48149 Münster
Bei Fragen steht Ihnen Frau K. Stürznickel (karmen.stuerznickel@wwu.de) gerne zur Verfügung.

Stellenausschreibung: wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

von Sekretariat am 13. September 2016

Am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung, ist ab dem 2. Januar 2017 eine Stelle als

wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L)

mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (19 Std. 55 Min.) zu besetzen. Die Einstellung ist befristet bis zum 28.02.2019. Eine längere Zusammenarbeit ist erwünscht. Es handelt sich um eine drittmittelfinanzierte Stellen im Forschungsprojekt

abida
ASSESSING BIG DATA

Aufgabe

  • Wissenschaftliche Mitarbeit im interdisziplinären Forschungsprojekt (01.03.2015-28.02.2019) zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Big Data-Technologien. Fragestellungen sind etwa: Welche Rolle spielt Privatsphäre? Wem gehören Daten? Wer stellt die Richtigkeit und Qualität von Daten sicher?

Voraussetzungen

  • ​Bewerberinnen/Bewerber sollten mindestens ein überdurchschnittlich gutes 1. juristisches Staatsexamen, Interesse an interdisziplinärer Arbeit und am Arbeitsgebiet des Instituts sowie Organisationstalent haben. Fremdsprachen und Vorkenntnisse im Bereich des Medienrechts sind von Vorteil.

Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung ab sofort bis zum 30. September 2016 an

Frau Dr. Barbara Kolany-Raiser 
Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht 
- Zivilrechtliche Abteilung - 
Leonardo-Campus 9, Raum 120.216 
48149 Münster 
Email: b.kolany-raiser@uni-muenster.de

Stellenausschreibung: wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlicher Mitarbeiter

von Sekretariat am 13. September 2016

Im Fachbereich 3 (Juristische Fakultät) am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist ab dem 1. Oktober 2016 eine Stelle mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (Entgeltgruppe 13 TV-L)

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, eine längere Zusammenarbeit ist gewünscht.

Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt zurzeit 39 Stunden 50 Minuten wöchentlich. Die Möglichkeit zur Promotion wird gegeben.

Aufgabe

  • Wissenschaftliche Dienstleistung in einem Forschungsprojekt im Bereich des IT-Rechts

Voraussetzungen

  • Erste Juristische Prüfung (oder gleichwertiger ausländischer Abschluss)
  • Interesse an neuen Technologien, insbesondere Blockchain, und interdisziplinärer Zusammenarbeit (Informatik)
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Vorkenntnisse im Bereich des IT- und Medien-Rechts sind von Vorteil

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 15.09.2016 an:

Herrn Dr. Nikolas Guggenberger
Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
- Zivilrechtliche Abteilung -
Leonardo-Campus 9
48149 Münster
Tel.: 0251/83-386100
Email: ri-sekretariat@listserv.uni-muenster.de

Workshop in Brüssel zum Thema der Unabhängigkeit nationaler Medienregulierungsbehörden

von Sekretariat am 2. August 2016

Am 13. Juni 2016 veranstaltete das Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) in Brüssel einen Workshop zum Thema „Unabhängigkeit nationaler Medienregulierungsbehörden“ mit Referenten aus Praxis und Forschung. Gastgeber war die Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Brüssel. Das hauptsächliche Interesse des Workshops galt der derzeitigen Situation der Regulierungsbehörden in Zentraleuropa mit spezieller Bezugnahme auf Ungarn und Polen, sowie dem darüber hinausgehenden Kontext der regulatorischen Unabhängigkeit als europäischem Grundwert.

In seiner Willkommensansprache betonte Dr. Marc Jan Eumann (Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen) zunächst die Bedeutung der Unabhängigkeit der Regulierungsbehörden im Mediensektor und stellte deren Erhaltung als wichtige Herausforderung für die west- und osteuropäischen Staaten zugleich heraus. Nach einer weiteren kurzen einführenden Ansprache von Professor Dr. Bernd Holznagel präsentierte Dr. Gábor Polyák (ITM) die „cleveren“ Wege der ungarischen Regierung, die Medienfreiheit in Ungarn zu beschneiden.  Danach fasste Dr. Dorota Glowacka (Helsinkier Stiftung für Menschenrechte, Polen) die kürzlich erlassene polnische Medienrechtsreform zusammen. Dabei hob sie die bereits erkennbaren und potentiellen negativen Konsequenzen der Reform hervor und äußerte Sorge bezüglich der Bedrohung der institutionellen Unabhängigkeit, die sich aus den Änderungen ergibt.

Im zweiten Teil gab Sarah Hartmann (ITM) zunächst einen detaillierten Überblick über den Stellenwert der regulatorischen Unabhängigkeit als Bestandteil europäischer Werte und unterstrich die Standards des Europarates sowie des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte anhand anschaulicher Fallbeispiele.
Sodann folgte Professor Dr. Bernd Holznagel, der einen Einblick in den derzeitigen Unabhängigkeitsstatus der Telekommunikations-Regulierungsbehörden gewährte und Parallelen und Unterschiede der europäischen Kompetenzen in beiden Sektoren herausarbeitete. In seinem Vortrag nahm er auch Bezug auf die Rolle des Gremiums Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (GEREK).

Nach einer abrundenden verständlichen Einführung in die aktuelle Reform der Richtlinie über Audiovisuelle Mediendienste (AVMD) von Dr. Krisztina Stump (Europäische Kommission) fand eine Podiumsdiskussion statt. Teilnehmer waren Professor Dr. Bernd Holznagel, Thomas Langheinrich (Präsident der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg), Dr. Krisztina Rozgonyi (Universität Wien), Dorota Glowacka sowie Moderator Peter Riesbeck (Berliner Zeitung). Es wurde debattiert über die Frage der Unabhängigkeit als Herausforderung für Europa und die Interpretationen und Auswirkungen der neuen AVMD-Richtlinie. Hierbei fiel die Einschätzung über die Kompetenzen und Verpflichtungen der Europäischen Union durchaus unterschiedlich aus.

Materialien

Neu erschienen: Medienfreiheit unter Druck – Medienregulierung und Medienpolitik in Ungarn

von Sekretariat am 2. August 2016
Buchcover: Medienfreiheit unter Druck

Verstaatlichung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Diskriminierung ausländischer Unternehmen, Macht- und Medienkonzentration, Selbstzensur – all dies geschieht zunehmend innerhalb der Europäischen Union. Die neuen Mediengesetze in Ungarn leiteten einen Prozess ein, der sowohl die grundrechtlichen Freiheiten, die Stabilität der Medieninvestitionen in mitteleuropäischen Mitgliedsstaaten gefährdet als auch die Verteidigung der europäischen Werte in Frage stellt.
Die Beiträge des Bandes stellen die Entwicklung in Ungarn dar und setzen sie in einen europa- und verfassungsrechtlichen Rahmen. Neben der rechtlichen Analyse geben die Aufsätze auch Einblicke in die ökonomischen und journalistischen Hintergründe.

Herausgeber: Prof. Dr. Bernd Holznagel, LL.M. und Dr. Gábor Polyák, LL.M.
Veröffentlicht: Band 7 der Schriftenreihe Mobiles Breitband & Digitale Öffentlichkeiten