Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht

Zusatzausbildung

Es handelt sich um eine zweisemestrige Ausbildung. Der erste Block wird jeweils im Wintersemester stattfinden und eine Einführung in die öffentlichrechtlichen und zivilrechtlichen Bezüge des Informations- und Medienrechts beinhalten. Bei der zivilrechtlichen Vorlesung stehen Fragen des Rechtsschutzes von Informationen, Probleme des EDV-Vertragsrechts sowie die Haftung für Softwaremängel und Informationsfehlern im Vordergrund. Die öffentlichrechtliche Vorlesung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen des Telekommunikations- und Rundfunkrechts. Beide Vorlesungen schließen mit Abschlußklausuren ab, die von Mitarbeitern des Instituts korrigiert werden. Parallel zu den beiden Vorlesungen wird der Besuch von Einführungsveranstaltungen zur Datenverarbeitung empfohlen. Ansonsten müssen wir einen gewissen minimalen Informationsstand im Bereich der EDV voraussetzen.

Diejenigen, die die Abschlußklausuren bestanden haben, haben das Recht, im Sommersemster an verschiedenen Seminaren zu Einzelaspekten des Informations- und Medienrechts teilzunehmen. Es geht um einen Fächerkanon, der vom Presserecht, über Spezialfragen des Urheberrechts, des Rundfunk- und Telekommunikationsrechts bishin zur Rechtsinformatik und zum Computerstrafrecht reicht. Diejenigen, die das Seminar erfolgreich mit einer entsprechenden Seminararbeit und Referat ableisten, erhalten eine Bescheinigung - vergleichbar der der Zusatzausbildung "Versicherungsrecht".