Erfolgreicher Abschluss der ABIDA-Bürgerkonferenzen in Kempten

Am Samstag, den 16.07.2016 fand in Kempten die dritte und abschließende Bürgerkonferenz des Projekts „ABIDA – Assessing Big Data“ statt.ABIDA Logo

Eingeleitet wurde die Konferenz durch einen Impulsvortrag von Dr. Gernot Meier. Darin warf der Pfarrer und Religionswissenschaftler viele interessante Fragen auf, etwa, ob der Einsatz von Predictive Analytics-Methoden zu einer Self-Fulfilling Prophecy führen könne und wie mit Fehlern in Big Data-Analysen umzugehen sei.

In der sich anschließenden Arbeit in Kleingruppen führten die Bürger lebhafte Diskussionen über ihre Hoffnungen und Sorgen im Umgang mit Big Data und dessen Auswirkungen auf unser alltägliches Leben. Durch die unterschiedlichen Hintergründe und Erfahrungen der Bürger konnten zahlreiche Big Data-Themen angesprochen werden.

Nachdem die Bürger eine Einschätzung vorgenommen hatten, welche der zuvor diskutierten Probleme auch in zehn Jahren noch relevant sein werden, erarbeiteten sie Handlungsoptionen, mit denen sich Sorgen minimieren und Hoffnungen erfüllen ließen.

Die Bürgerbeteiligung ist ein zentrales Element des Forschungsprojekts. Auf diese Weise soll ein Dialog zwischen Forschung und Bevölkerung zustande kommen, um weitere gesellschaftliche Potentiale oder Problembereiche im Umgang mit Big Data zu identifizieren. Außerdem dienen die Ergebnisse der Veranstaltung als Impuls für weitere Vertiefungsstudien und als Input für die Bevölkerungsumfrage.

Eine Gesamtdokumentation der drei Veranstaltungen und ihrer Ergebnisse wird im Herbst auf der ABIDA-Webseite veröffentlicht werden.

Podcast: Die neue EU-DatenschutzgrundVO – The new EU Data Protection Regulation – Volume 01

In der ersten Folge des Podcasts zur EU-Datenschutzgrundverordnung setzt sich Prof. Hoeren mit der Entstehungsgeschichte der Verordnung  auseinander.

The first volume of a podcast series is available regarding the new EU Data Protection Regulation 2016. Have fun to listen to it (however only  avaiable in German language, sorry!
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Podcast: Die EU-Datenschutzgrundverordnung – Folge 02

In der zweiten Folge des Podcasts zur EU-Datenschutzgrundverordnung setzt sich Prof. Hoeren mit den für die Verordnung relevanten Grundsätzen des Internationalen Zivilverfahrensrechts (IZVR) und des Internationalen Privatrechts (IPR) auseinander.
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Podcast: Die EU-Datenschutzgrundverordnung – Folge 03

Thema der dritten Folge des Podcasts zur EU-Datenschutzgrundverordnung sind zunächst die Ausnahmetatbestände der Art. 85 bis 91 DSGVO. Zudem geht Prof. Hoeren den Auswirkungen auf die nationalen Regelungen im BDSG, KUG, TMG, TKG und in den Landesdatenschutzgesetzen nach.

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Podcast: Die EU-Datenschutzgrundverordnung – Folge 05

In der fünften Folge des Podcasts zur EU-Datenschutzgrundverordnung bespricht Prof. Hoeren die Voraussetzungen einer zulässigen Datenverarbeitung. Anknüpfungspunkt dabei ist das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO.
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Georgien trifft ABIDA – hochrangiger Besuch am Münsteraner Institut

Foto Pressemitteilung

Prof. Dr. Londaridze (von l.), das Abida-Team (Tim Jülicher, Charlotte Röttgen, Andreas Börding, Christian Döpke)

Am Dienstag, den 28.06.2016, erhielt das ITM internationalen Besuch von der georgischen Wissenschaftlerin Prof. Dr. Marina Londaridze. Das Team des ABIDA‑Projektes des Institutes nahm die Wissenschaftlerin gespannt und herzlich am Institut auf. Frau Prof. Dr. Londaridze ist derzeitig Juraprofessorin an der Universität in Tiflis (Georgien). Sie hat im internationalen Privatrecht promoviert und möchte sich jetzt der Forschung in Sachen Urheberrecht widmen. Schwerpunktthemen des interdisziplinären Gespräches waren Divergenzen im georgischen und deutschen Urheberrecht und aktuelle Rechtsfragen bei Big Data. Anschließend begutachtete Frau Prof. Dr. Londaridze gemeinsam mit dem ABIDA-Team in einem Rundgang das gesamte ITM. Altbewährt ist es gute Tradition des ITM, internationale Fachjuristen am Institut zu begrüßen und mit ihnen über gemeinsame Projektideen zu diskutieren.

 

Vorträge zum Thema „Digitalisierung und Big Data in der Versicherung“

Prof. Dr. Thomas Hoeren, eröffnet heute, am Dienstag, den 21.06.16, um 14 Uhr mit einem Kurzvortrag zum Titel „Die neue EU-Datenschutzverordnung und Big Data in der Versicherung“ das interdisziplinäre Symposium „Digitalisierung und Big Data in der Versicherung“ der Forschungsstelle für Versicherungswesen der Uni Münster.  Anschließend folgen weitere Vorträge aus den Bereichen Ökonomie, Philosophie und Rechtswissenschaft, u. a.  zu „Herausforderungen der Privatautonomie durch Big Data“ (Akad. Rat Dr. Dominik Schäfers, LL.M.) und zu „Big Data in der Personenversicherung“(Prof. Dr. Oliver Brand, LL.M. (Cantab.). Aus ethischer Perspektive referiert Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Quante vom Philosophischen Seminar der Uni Münster zur Diskussion „Big Data und Versicherungen: Ethische Spannungen und Zielkonflikte“.

Mit dem Bereich Big Data beschäftigt sich auch das interdisziplinäre ABIDA-Forschungsprojekt, das vom Institut für Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) sowie vom Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) geleitet und koordiniert wird. Herr Prof. Dr. Hoeren ist zugleich ABIDA- Projektsprecher.

Die Veranstaltung findet in der Zeit von 14 – 17. 30 Uhr in den Seminarräumen der JurGrad gGmbH im Kettelerschen Hof (2. OG), Königsstr. 51-53, statt. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie auf der Website der Forschungsstelle Versicherungswesen.

Entspricht das Beschwerdeverfahren beim Europäischen Patentamt dem Grundsatz der Gewaltenteilung? – Vortrag von RA Dr. Joachim Poggemann am ITM

Am Dienstag den 7. JBild Vortrag Poggemannuni referierte Herr RA Dr. Joachim Poggemann bei uns am ITM zu dem Thema „Rechtsprechung des Europäischen Patentamts ein Widerspruch in sich?- Eine rechtliche Betrachtung des gerichtlichen Beschwerdeverfahrens unter besonderer Berücksichtigung des Gewaltenteilungsgrundsatzes“.

Preisverleihung „Deutschland – Land der Ideen“

Preisverleihung © Deutschland – Land der Ideen/Thomas Mohn

© Deutschland – Land der Ideen/Thomas Mohn

Am 15. Juni fand in Münster die Preisverleihung des bundesweiten Innovationswettbewerbs „Land der Ideen“ statt. Dabei wurde das ITM als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ prämiert. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „NachbarschafftInnovation“ und würdigte sowohl die Interdisziplinarität der am ITM angesiedelten Big Data-Forschung als auch die Bürgernähe des Projekts ABIDA. Zugleich wurde die nachbarschaftliche Zusammenarbeit mit den umliegenden Einrichtungen auf dem Leonardo-Campus betont.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs Ideen und Projekte aus, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und dadurch zur Bewältigung gegenwärtiger oder künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen.