Abida auf der CeBIT

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt ABIDA (Assessing Big Data) präsentierte seine Arbeit vom 20.3. bis 24.3. auf der diesjährigen CeBIT in Hannover.

Dabei zog es das Interesse zahlreicher Besucher auf sich. Unter anderem besuchten die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Heinen-Kljajić, der niedersächsische Landtagsabgeordnete, Herr Thümler und die österreichische Nationalratsabgeordnete, Frau Himmelbauer, den ABIDA-Stand.

Neues Skript Internetrecht

Das Skript Internetrecht ist in neuer Version Stand: April 2017 zum Abruf hier bereit.

Das Skript wurde grundlegend überarbeitet, auch mithilfe einer externen Studierendengruppe, die den Text noch einmal komplett auf Mängel durchforstet hat. Ergänzt wurden 300 Urteile, 16 neue Gesetze und viele Gesetzesinitiativen. Das Skript erscheint Ende 2017 auch als Buch (für den, der es lieber in Print mag)

Vortrag: Kleine Erfinder und große Konzerne – ein Kampf gegen Windmühlen?

Der Verein zur Förderung der Forschungsstelle für Gewerblichen Rechtsschutz Münster e.V. und die Forschungsstelle für Gewerblichen Rechtsschutz am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht laden alle Interessenten herzlich zu einem Vortrag zum Patentrecht ein.

 

 

Kleine Erfinder und große Konzerne – 

ein Kampf gegen Windmühlen?

Wenn der Patentrechtsstreit für mittelständische Erfinder zur Existenzbedrohung wird

Dienstag, den 4. April 2017 um 18:00 Uhr s.t.

Herr Helge Hinsenkamp

TV-Journalist

Ort:

ITM Münster, Leonardo Campus 9, 48149 Münster

Prof. Dr. Carsten Schuck – „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“

Prof. Dr. Carsten Schuck vom Physikalisches Institut der WWU hat zum Thema „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ vorgetragen.

Quanten Computer versprechen bestimmte Probleme sehr effizient zu lösen, an denen traditionelle (Super-)Computer scheitern. Das betrifft insbesondere solche Probleme, die bislang ein mühsames und langwieriges Erraten der Ergebnisse erfordern. Diese Eigenschaft ist Chance und Herausforderung zugleich: Einerseits könnten Suchalgorithmen deutlich effizienter werden. Andererseits beruhen die gängigen IT-Sicherungsmechanismen gerade darauf, dass es derzeit extrem schwierig und aufwändig ist, bestimmte mathematische Probleme zu lösen. Insoweit müssen künftig neue Wege zur Sicherung von Daten und Kommunikation gefunden werden. Wie lange die Entwicklung funktionaler Quanten Computer noch dauern wird, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit absehen – in zehn bis zwanzig Jahren sind aber signifikante Fortschritte zu erwarten.

Ganz herzlichen Dank an Prof. Dr. Carsten Schuck für diesen tollen und auch für nicht-Physiker verständlichen Vortrag.

Film ab! – Seminar Filmrecht auf der Leinwand

Am heutigen Freitag fand in Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster und Rechtsanwalt Christlieb Klages von KVLEGAL Berlin das Seminar von Prof. Dr. Thomas Hoeren Seminar im Filmrecht statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Filmwerkstatt Münster gab Rechtsanwalt Christlieb Klages einen kurzen Einblick in die anwaltliche Beratungspraxis. Neben den wesentlichen Strukturen des Filmrechts vermittelte er den Teilnehmern auch einen Eindruck von den Problemen, denen sich Filmschaffende tagtäglich bei der Produktion ausgesetzt sehen.

J!Cast 92 Das Recht der „Pixelgeister“ – Digitale Menschenimitationen in der Unterhaltungsindustrie

Im aktuellen Stars Wars-Ableger „Rouge One“ haucht moderne Computertechnik dem bereits 1994 verstorbenen Schauspieler Peter Cushing für dessen Rolle als Gouverneur Tarkin neues Leben ein. Immer öfter begegnen uns längst verstorbene Berühmtheiten wie Audrey Hepburn, Elvis Presley oder eben Peter Cushing auf den Bildschirmen, ganz gleich ob im Film, in der Werbung oder in Computerspielen. Über die rechtlichen Aspekte der digitalen Menschenimitationen, denen mit dem Film „The Congress“ sogar ein ganzes Science-Fiction-Drama gewidmet ist, spricht Christoph Brünger mit Maria Kairies, die am ITM zum Filmrecht forscht.

Vortrag: „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ – Prof. Dr. Carsten Schuck

Am 14. Februar 2017 um 16 Uhr wird Prof. Dr. Carsten Schuck vom Physikalisches Institut der WWU zum Thema „Quanten Computer: Ende und Neuanfang von IT-Sicherheit“ vortragen.

Quanten Computer stellen sämtliche aktuellen Verschlüsselungsstandards im IT-Bereich in Frage. Dies hat weitreichende Konsequenzen: Inhalte, die heute als sicher gelten, werden in 10 bis 20 Jahren vermutlich nahezu ungeschützt sein. Quanten Computer werden nämlich Eigenschaften zugeschrieben, die es ihnen ermöglicht, Codes wesentlich effizienter zu knacken, als das mit traditionellen (Super-)Computern jemals möglich wäre. Die technischen Antworten auf diese Herausforderungen stehen noch aus.

Herr Professor Schuck wird eine Einführung in die Funktionsweise von Quanten Computer geben und die Herausforderungen für die IT Sicherheit beleuchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Der Vortrag findet am im Seminarraum des ITM (3.OG), Leonardo Campus 9, 48149 Münster, statt. Ich würde mich freuen, Sie dort zu sehen.

 

Ehrung der Absolventen der Zusatzausbildungen ITM und Gewerblicher Rechtsschutz sowie Verleihung des Förderpreises der Forschungsstelle für Gewerblichen Rechtsschutz

Gleich mehrere Gründe zum Feiern gab es am Freitag, den 20. Januar 2017 am ITM. So wurden im Rahmen einer feierlichen Verleihung die Zertifikate für die erfolgreiche Absolvierung der Zusatzausbildung im Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht sowie für die Zusatzausbildung im Gewerblichen Rechtsschutz überreicht. Einen besonderen Höhepunkt bildete dabei der Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer zum Thema „Der Anwendungsbereich des harmonisierten Lauterkeitsrechts – Abgrenzung des Verbraucherbereichs vom Nichtverbraucherbereich“, der anlässlich der Feierlichkeiten am ITM zu Gast war.

Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer

Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer ist Ordinarius a.D. für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht sowie Gewerblichen Rechtsschutz an der Universität Konstanz. Neben zahlreichen Mitgliedschaften in Ausschüssen, Kommissionen und Arbeitsgruppen ist er zudem Honorarprofessor an der Universität Leipzig und Dozent für europäisches und internationales Markenrecht an der Universität St. Gallen. Seine Werke gehören zur unverzichtbaren Standardliteratur auf ihrem Gebiet. Insbesondere an den Novellierungen im Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht war er damit maßgeblich beteiligt.

 

 

The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology – Vortrag Universität Luxembourg

Blockchain Technologie und virtuelle Währungen fordern das Rechtssystem auf vielerlei Arten heraus: Neue Potentiale entstehen, alte Konzepte müssen hinterfragt werden. Die Europäische Union arbeitet derzeit an einem regulatorischen Ansatz, der die weitere Entwicklungen signifikant beeinflussen wird.

The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology

Nikolas Guggenberger hat auf Einladung der Universität Luxemburg am 31. Januar 2017 einen Vortrag mit dem Titel „The EU Regulatory Approach to Blockchain Technology“ gehalten. Darin hat er die Resolution des Europäischen Parlaments vom Mai letzten Jahres und den aktuellen Ansatz der EU-Kommission besprochen. Teil der Präsentation waren die bereits ergriffenen Maßnahmen und Empfehlungen für die weitere politische Agenda. In der anschließenden Diskussion wurden die Bezüge zur Datenschutzgrundverordnung angesprochen und die angemessene Struktur der Aufsichtsbehörden erörtert. Außerdem ist Nikolas Gugenberger auf die angemessene Rolle des Staates in der weiteren Entwicklung der Technologie eingegangen.

Ganz herzlichen Dank an Professor Jean-Louis Schiltz und Professor Mark Cole, die Initiatoren dieser tollen Versanstaltung!

Neuauflage der Stiftungsprofessur für IT-Recht

Nikolas Guggenberger ist neuer Juniorprofessor in Münster / Finanzierung durch RWTÜV-Stiftung

Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob (Vorsitzender des Vorstands der RWTÜV-Stiftung), Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Nikolas Guggenberger, Prof. Dr. Johannes Wessels (Rektor), Dr. Elmar Legge (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der RWTÜV-Stiftung)

(upm/ja) Der Erfolg der bundesweit ersten Juniorprofessur für IT-Recht, die 2012 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eingerichtet wurde, machte die Neuauflage möglich: Mit Jurist Dr. Nikolas Guggenberger (30) haben die münstersche Hochschule und die RWTÜV-Stiftung (Essen) die Professur neu besetzt. Nikolas Guggenberger studierte und promovierte an den Universitäten Freiburg und Konstanz. Zudem  machte er einen Abschluss als „Master of Laws“ (LL.M.) an der „Stanford Law School“ in Kalifornien (USA).