Informationsrecht
Im Informationsrecht geht es um die Erforschung der Rechtsfragen, die sich durch den Einsatz elektronischer Datenverarbeitung stellen. Information ist ein neuer Gegenstand des Rechtsverkehrs. Standen bislang Waren und Dienstleistungen im Vordergrund, so gewinnen immer häufiger immaterielle Wirtschaftsgüter wie Know-How, Datensammlungen, Erfahrungen und Ideen an wirtschaftlicher Bedeutung. Doch so bedeutend der Faktor Information ist, so ungeklärt ist seine juristische Zuordnung. Gerade unter zivilrechtlichen Gesichtspunkten ist unklar, wem welche Daten in welchem Umfang “gehören”. Hier setzt die Forschungstätigkeit der zivilrechtlichen Abteilung an:
• Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz
• DV-Vertragsrecht
• Rechtsfragen des elektronischen Handels
• Marken- und Patentrecht
• Fragen des Internationalen Privatrechts und des Internationalen Zivilverfahrensrechts
• Wettbewerbs- und Kartellrecht
Telekommunikationsrecht
Forschungsbedarf gibt es insbesondere im Hinblick auf
• Wegerechte i. S. d. §§ 68, 76 TKG
• Verbraucherschutz bei TK-Unternehmen
• Ausformung des Wettbewerbs- / Kartellrechts
Medienrecht
Film- und Musikrecht: Das Medienrecht umfaßt auch die Rechtsfragen, die sich bei der Erstellung und Verwertung von Filmen stellen. Im Vordergrund stehen dabei urheberrechtliche Aspekte sowie Rechtsprobleme des Film- und Musikvertriebs.
Rechtsinformatik
Die Rechtsinformatik beschäftigt sich mit den Veränderungen, die der Einsatz von EDV für die juristische Forschung sowie die Tätigkeit von Richtern, Anwälten und Verwaltungsjuristen mit sich bringt. Im Vordergrund der Aktivitäten des Instituts stehen folgende Themen:
• Einsatz interaktiver Medien in der Lehre
• Möglichkeiten und Grenzen künstlicher Intelligenz im Recht
• Verwendungsmöglichkeiten juristischer Expertensysteme
• Aufbau und Pflege juristischer Datenbanken / Elektronisches Publizieren
• Electronic Commerce im juristischen Bereich
• Digitale Signaturen
