Tagung: Neue Wege der Policy-Implementation

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© IfPol

Um neue Wege der Politikdurchführung drehte sich eine zweitätige Tagung, die am 6. und 7. Juli 2017 im Agora-Hotel stattfand. Die von Prof. Dr. Oliver Treib ausgerichtete Veranstaltung stand unter dem Titel „Policy Implementation Reloaded“ und nahm die nationale ebenso wie die europäische und globale Ebene in den Blick. | Weiterlesen...

Kultur (im IfPol-Bunker) und Politik

Anlässlich des Abschlusses des MA-Seminars "Kultur und Politik" von Prof. Norbert Kersting lädt der Kurs Interessierte zur "Finissage" am Mittwoch, den 19.07.2017, ab 14:00 c.t. in das Foyer des Ifpols ein. Die SeminarteilnehmerInnen werden dort kurz ihre Forschungsergebnisse auf Postern vorstellen, die sie aus Interviews mit städtischen und künstlerischen Akteuren aus Münster und Kassel im Hinblick auf die Ziele und Wirkungen der städtischen Kulturpolitik gewonnen haben. 30-Sekunden Kurzvideos aus Kassel und Münster ("sculpdocudoku") sollen Geschmack machen auf den Besuch der Skulpturen-Projekte und der Documenta. Begleitet wird die Veranstaltung von zwei KünstlerInnen der Kunstakademie Münster, die in den ehemaligen Bunkeranlagen des Instituts künstlerisch aktiv werden; zudem lädt ein "Escape-Room" zu einer speziellen Bewusstseinserweiterung ein. Die Veranstaltung wird zwischen 16:00 und 17:00 offiziell enden.

Nachholtermin für den krankheitsbedingten Ausfall des Vortrags von Prof.'in Frohne im Rahmen der ZEUGS-Ringvorlesung am 27. Juli 2017

ZEUGS-Ringvorlesung "Widerständige Praktiken im öffentlichen Raum"
Plakat Ringvorlesung 2017 A2 Rz-1
© ZEUGS

Wir bedauern den kurzfristigen Ausfall des Vortrags von Frau Prof.'in Frohne (Institut für Kunstgeschichte) zum Thema "Ästhetik des Widerstandes - Künstlerische Formen des Protests".

Dieser wird am 27. Juli 2017 (12-14 Uhr) in Raum SCH 100.2 (Ifpol) nachgeholt!

Wir freuen uns auf Sie!

Neuer Vorstand der Graduiertenschule

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© IfPol GraSP

Anlässlich des Tags der GraSP wurde ein neuer Vorstand gewählt. Im Leitungsgremium der Graduiertenschule sitzen künftig Prof. Dr. Oliver Treib (Vorsitz), Prof. Dr. Gabriele Wilde, Prof. Dr. Karsten Mause und Prof. Dr. Bernd Schlipphak, der auch zum Ombudsmann der GraSP gewählt wurde. Die promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen vertreten Dr. Isabelle-Christine Panreck und Dr. Hendrik Meyer. Die Promovierenden werden von Pascal Winters, Sylwia Patron und Maximilian Wieczorek vertreten. Dr. Matthias Freise ist weiter Geschäftsführer der GraSP.

Beste Abschlussarbeiten ausgezeichnet

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© IfPol GraSP

Am Rande des IfPol-Sommerfestes zeichnete der Förderverein die besten Abschlussarbeiten des akademischen Jahres aus. Den Preis für die beste Masterarbeit sprach die Jury um Dr. Andrea Walter Dana Siobhan Atzpodien zu. In ihrer Arbeit wendet die Preisträgerin Wordfish – ein Verfahren der quantitativen Textanalyse zur Bestimmung von Akteurspositionen – erstmals auf flüchtlingspolitische Debatten im Deutschen Bundestag an. Die Jury lobt, dass die Arbeit mit ihrer rein methodologischen Fragestellung und der überzeugenden empirischen Eigenleistung einen relevanten Beitrag zur Methodenliteratur im Bereich der quantitativen Inhaltsanalyse liefert. Den zweiten Platz belegte Maximilian Wieczoreck, der in seiner Masterarbeit der Frage nachgeht, ob Parteien unter den aktuellen Bedingungen (wachsende ökonomische Konkurrenz durch Globalisierung, wachsender Kostendruck als Folge des demografischen Wandels) noch einen Unterschied bei der Reform des Wohlfahrtsstaates machen. Bei den „kleinen“ Abschlussarbeiten überzeugte Manuel Clemens die Jury mit seiner Arbeit unter dem Titel „Does politics matter? – Eine empirische Analyse des Einflusses von Parteien auf die wohlfahrtsstaatliche Entwicklung in OECD-Ländern seit 1990“. Die Jury lobt das für eine BA-Arbeit ausgesprochen hohe Niveau der kritischen Auseinandersetzung mit der aufgearbeiteten Wohlfahrtsstaatsliteratur sowie das beeindruckende methodologische Reflexionsniveau.

Sommerfest 2017 am 5. Juli

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© IfPol Förderverein

Am 5.Juli laden Institut und IfPol-Förderverein um 18:00 Uhr zum jährlichen Sommerfest an der Baracke ein. Es gibt Live-Musik, Getränke sowie vegetarisches und unvegetarisches Grillgut. Außerdem wird die Fachschaft WiPoR Kuchen und andere Leckereien anbieten. Zu Beginn des Abends werden wieder die besten Abschlussarbeiten des vergangenen akademischen Jahres ausgezeichnet. Bei der Ifpol-Tombola können heiße Preise gewonnen werden – unter anderem werden Aktivitäten mit den Lehrenden verlost.

Projektstart "PluS-i": Vielfalt bei der Sicherheitsproduktion in urbanen Räumen

In städtischen Räumen sind heute neben der Polizei viele weitere Akteure, Institutionen und Organisationen (z. B. das Sicherheitsgewerbe, kommunale Ordnungsdienste oder Bürgerinnen und Bürger) an der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung beteiligt. Welche dieser Akteure, in welchem Umfang und mit welchen Aufgaben und Kompetenzen im städtischen Raum tätig sind, unterscheidet sich aber von Stadt zu Stadt. Es handelt sich um eine lokal sehr heterogene Entwicklung. In der Fachöffentlichkeit wird dies unter dem Begriff des pluralen Polizierens diskutiert, welches zwar kein neues Phänomen darstellt, aber bisher in seiner Breite und Vielfalt noch unzureichend untersucht wurde. | Pressemitteilung

Hinter die Kulissen der Berliner Republik geschaut

Das Bild zeigt die Gruppe vor der Landesvertretung NRW mit ihrem Leiter Volker Meier (li.)Das Bild zeigt die Gruppe vor der Landesvertretung NRW mit ihrem Leiter Volker Meier (li.)
Das Bild zeigt die Gruppe vor der Landesvertretung NRW mit ihrem Leiter Volker Meier (li.).
© Landesvertretung NRW

Das Masterseminar „Politische Interessenvertretung in der Berliner Republik“ führte jetzt 19 Studierende des IfPols auf eine zweitägige Exkursion in die Hauptstadt. Nachdem die Einführung ins Thema mittels Inputs, Diskussionen und einem Planspiel in Münster stattgefunden hatte, erhielten die Studierenden in Berlin jetzt praktische Einblicke in den Alltag politischer Interessenvertreter/innen. So führte die Gruppe u.a. Expertengespräche mit Vertreter/innen aus dem Bundestag, aus Lobbyverbänden, Think-Tanks, Ministerialverwaltung, aus der Wissenschaft und den Medien. Auch eine lobbykritische Stadtführung durch das Regierungsviertel und entlang des Boulevards Unter den Linden stand auf dem Programm. Angeboten worden war das Seminar von den Lehrbeauftragten Dr. Andrea Walter und Dr. Friedrich Paulsen.

Studierende mit Kind

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© WWU

Liebe Studierende mit Kind(ern), liebe werdende Eltern!

Studieren trotz Kind? Studium und Kindererziehung zu vereinen stellt studierende Eltern oft vor eine große Herausforderung. In Zeiten von modularisierten Bachelorund Masterstudiengängen sind Studierende sowieso meist schon mit einer hohen Prüfungslast, vollen Stundenplänen und knapp bemessenen Regelstudienzeiten konfrontiert. Wenn dann noch der Stundenplan in Einklang mit den KITA Öffnungszeiten gebracht werden muss, die Kinderbetreuung kurzfristig wegfällt und die finanzielle Existenz durch einen zusätzlichen Nebenjob abgesichert werden muss, kann es vorkommen das Studium und Kind einem Balanceakt gleich kommen. Nicht selten wirkt sich die Mehrfachbelastung durch Vorlesungen und Familie auf den Studienverlauf aus: Studierende Eltern können nicht so viel Zeit für die Studienaktivitäten aufwenden und studieren so oft länger als ihre Mitstudierenden, gerade Studentinnen unterbrechen häufiger das Studium wegen Schwangerschaft und Kindererziehung und nicht selten verlassen Studierende mit Kind die Uni ohne Abschluss. Auch hier trifft es vermehrt die Frauen, in einem besonders hohen Maße Alleinerziehende.

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Weitere Informationen und Angebote finden Sie auch auf der Seite des Gleichstellungsbüros der WWU