Campus der Zukunft

Vernetzungstreffen der Hochschulsekretärinnen am Samstag, 08. September 2012 in Stuttgart.

StuttgartDie Tätigkeit einer Hochschulsekretärin hat sich in den letzten Jahren zunehmend professionalisiert. Die moderne Hochschulsekretärin ist qualifiziert, hochmotiviert und verfügt über ausgeprägte kommunikative und soziale Kompetenzen. Sie nimmt die technischen, kaufmännischen und administrativen Aufgaben des wissenschaftsstützenden Managements wahr und hat dadurch eine herausgehobene Funktion im Forschungsteam. Oft geht sie dabei an die Grenzen der Belastbarkeit. Durch die immer stärker eingeforderte Flexibilität werden die Arbeitszeiten entgrenzt, und die anfängliche Motivation verliert sich nach und nach in Überbelastung und Frustration. Dabei ist das Gehaltsniveau diesen Tätigkeiten zumeist alles andere als angemessen….Wie lange noch?

Dieser Text stand auf der Einladung des von verdi Baden-Württemberg organisierten Netzwerk-Treffens in Stuttgart. Ziel der Veranstaltung sollte sein, zu informieren, und den Kontakt der Hochschulsekretärinnen untereinander aufzubauen bzw. zu intensivieren.

Nach der Begrüßung durch Hanna Binder (Landesfachbereichsleiterin Bildung, Wissenschaft und Forschung) sowie Gabriele Frenzer-Wolf (Frauen- und Gleichstellungspolitik ver.di Baden-Württemberg) gab es eine Einführung in den
TV-L. Christa Walz informierte über die Eingruppierung und insbesondere über die Vor- und Nachteile der Überführung BAT – TV-L. Im Anschluss daran wurde die Tagung im sog. „World-Café“ fortgesetzt. Hierzu wurden an Gruppentischen verschiedene Fragen zur Eingruppierung gestellt. Nun hatten alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, 15 Minuten lang über diese Fragestellungen zu diskutieren und diese schriftlich festzuhalten.

Nach einer Mittagspause folgte eine kurze Einweisung in das Stationenlernen von Heike Werner, Bereichsleiterin Genderpolitik. Sie hatte zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ 4 Stationen vorbereitet, die die Teilnehmerinnen durchlaufen sollten. Zum einen gab es das „Haus der Arbeitsfähigkeit“. Hier wurde darüber diskutiert, welche grundlegenden Aspekte wichtig sind, um arbeitsfähig zu sein bzw. Arbeitsfähig zu bleiben. Die Teilnehmerinnen sollten aus vielen Bausteinen dieses Haus aufbauen, vom Fundament über die Stützpfeiler bis hin zum Dach. Alle Kolleginnen waren sich einig, dass Gesundheit auf jeden Fall das Fundament bilden sollte, aber wie geht es dann weiter? Das sorgte für viele interessante Diskussionen weil jede Kollegin etwas aus ihrem eigenen Arbeitsumfeld beisteuern konnte.

Weitere Stationen waren „gesundheitsverträgliche Arbeitszeit“ und „psychische Stressoren“. Durch die unterschiedlichen Ansätze, über diese Themen ins Gespräch zu kommen, konnten alle Teilnehmerinnen sich in die Diskussion einschalten.

Am Ende dieses Treffens wurden dann noch die Ergebnisse des „World-Cafés“ vorgestellt. Einige Teilnehmerinnen berichteten von ihrer eigenen Situation und es wurde ein Ausblick gewagt.

Hanna Binder teilte noch mit, dass es solche Vernetzungstreffen in Zukunft häufiger geben wird. Außerdem hat sich mittlerweile eine bundesweite Gruppe gegründet, die über eine Mailing-Liste Themen wie Eingruppierung, Ausbildung, Tätigkeiten etc. diskutiert. Wenn Ihr Interesse habt, dieser Gruppe beizutreten, wendet Euch einfach an das HoSeN-Team.


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