Hej Scheibensportfreunde!
Alle Infos zum FKT am nächsten Wochenende findet ihr jetzt hier auf unserer Webseite: http://www.uni-muenster.de/Hochschulsport/ultimate/fkt-17/

Herzlich Willkommen bei Ultimate Frisbee Münster!
Bei uns kann sich gerne jeder austoben, der Lust hat, mit 175g-Plastikscheiben zu schmeißen, sich die Seele aus dem Leib zu rennen und außerdem noch mit vielen netten und genauso bekloppten Leuten die Zeit zu vertreiben! Wir gehören zum Hochschulsport der WWU Münster und haben sowohl für blutige Anfänger als auch für echte Könner immer Plätze frei und freuen uns, wenn DU uns auch mal besuchen kommst.
Hej Scheibensportfreunde!
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Turnierbericht von Patrick:
Am frühen Freitagabend machten sich 13 Indis von der Araltankstelle in Münster auf, ein großartiges Turnier in Amsterdam zu erleben. Aufgeteilt auf einen Bulli und ein Auto ging die Reise gen Westen, die Stimmung war sehr gut und die Fahrt verging wie im Flug. Am relativ späten Abend erreichten wir nach kurzer Irrfahrt durch die große Stadt die angestrebte Sportanlage und bereiteten vor Ort unser Lager in der Turn/Schlafhalle für die Nacht vor.
Nach der Pflicht dann das Vergnügen. Am selben Abend fand noch eine Welcome Party statt. Hierbei kam noch nicht so wirkliche Feierlaune auf, sondern es wurden bei ein paar gemütlichen Bierchen und Musik erste Bekanntschaften geschlossen und über Ultimate gefachsimpelt. Kurz darauf ging es dann auch schon ins Bett um am ersten Wettkampftag fit zu sein. Die Nacht war, abhängig von der Ausrüstung (Hauchdünne Iso-Matte vs. Komfortable Luftmatratze), für einige von uns eher weniger erholsam.
Trotz allem waren am nächsten Morgen alle fit und motiviert für die kommenden Spiele. Nachdem das etwas spärliche Frühstück beendet war, bereiteten wir uns auf das erste Gruppenspiel vor. Chris scheuchte uns beim Anschwitzen, sodass wir pünktlich zu Spielbegin spielbereit waren. Nur unser Gegner felte noch. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hallo liebe Indis!
Das Rumsitzen hat ein Ende!
Nächste Woche beginnt dir neue Outdoortrainingssaison des indiscutablen Hochschulsportprogramms mit dem F-Training und dem Anfängertraining am HoMaLa – alle Infos gibt es hier bei “Training”.
An alle Teilnehmer des Anfängerkurses: Bitte meldet euch bei uns im Emailverteiler an – ohne geht nix! Wie das geht steht auf unserer “Kontakt”-Seite. Wichtig und erwähnenswert für die Neuen: Training findet auch bei Regen und Wind statt!
Viel Spaß!
Am 23. und 24. März wurde in Duisburg der wunderschöne Ruhrpott ausgespielt. Und Münster war auch am Start. Das heißt, von uns waren fünf am Start, aber durch ein erfolgreiches Pick-up-Management hatten wir zum Schluss doch noch zehn Spielwillige zusammen.
Gespielt wurde Round Robin, jeder gegen jeden, man sah also manche Mannschaften garantiert zwei mal. Wie wir später feststellen durften manche auch noch häufiger. Hoch motiviert, nach kunterbunter Anreise ging es ins erste Spiel gegen Düsseldorf. Als Kölner extra hoch motiviert musste ich schnell feststellen, dass gegen Düsseldorf (den späteren Turniersieger) nichts zu holen war. Am Ende stand eine doch recht deutliche Niederlage zu buche. Aber die sollte uns nicht aus dem Konzept bringen. Zwar ging auch das zweite Spiel verloren aber man merkte, dass wir als zusammengewürfeltes Team immer mehr zusammen wuchsen.
Und dann fing eine Episode an, die ich mal als Stadtduell mit Wuppertal bezeichnen würde, das wir im Endeffekt mit viel Bravour verloren haben. Statt Bielefeld spielte ein Pickup Team, dass sich jedes mal neu zusammen mischte. Und da Wuppertal ein Pickup Team brauchte sind wir kurzerhand eingesprungen. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Es folgte ein weiteres Spaß Spiel, zwischendurch mal unser wirkliches Spiel gegeneinander und danach wieder ein Pickupspiel. Das Highlight: Die 192:8 Niederlage als der Scorer entdeckte wie hoch der maximale Score geht. Nach dieser Episode war der Stand wie folgt:
7 Spiele, 3 gewertete, alle drei verloren, aber die Stimmung hätte nicht besser sein können. Der folgende Sieg gegen Paderborn war zwar keine logische Konsequenz aber da Paderborn mit vielen Anfängern angetreten war durchaus nicht völlig überraschend.
Das letzte Spiel ging gegen Dortmund, die mehr Damen als Herren stellten die uns Punkt für Punkt vor große Schwierigkeiten stellten was wieder einmal bewies dass das Können beim Frisbee mit dem Geschlecht nix zu tun hat. Am Ende stand eine deutliche Niederlage, aber dafür ein großartiges Beer-Race bei dem Capri das Finale knapp verpasste.
Das Turnier, übrigens unter dem Motto “Tatort”, war sowieso schon geil, aber es sollte noch besser werden. Da seid der Loveparade in Duisburg die Sicherheitsregeln für Übernachtungen deutlich verschärft wurden konnten wir nicht in der Halle schlafen. Stattdessen wurden wir höchst komfortabel in Wohnungen untergebracht. Und wie kamen wir da hin? Per Shuttleservice. An dieser Stelle herzlichen Dank nochmal an Dominik, Daniel, Kirstin und Enrico. Wir wurden nicht nur zur Wohnung gefahren sondern auch am nächsten morgen pünktlich wieder zum Turnier. Ganz hervorragend. Das einzige das fehlte war der Transport von Endzone zu Endzone für das einfache Punkten! Das wurde uns aber fürs nächste Turnier versprochen.
Die Party im Vereinsheim wurde dann mit einer guten Party “grummeln” gestartet und das grummeln wurde dann im Laufe des Abends immer Lauter und wilder. Allerdings muss man im Nachhinein sagen dass wir keinen spektakulären Auftritt hingelegt haben, daran sollte man für nächstes Jahr dran arbeiten.
Der Sonntag begann mit einem Spiel gegen Huck, die Gerüchten zu Folge nach Partyende noch weiter feiern gegangen sind. Wir hatten also Hoffnung vielleicht einen Sieg stehlen zu können. Schnell stellten wir fest dass diese Hoffnung aber nicht wegen zu viel Party auf Huck-Seite sondern wegen deutlich besserer Leistungen unsererseits berechtigt war. Und in einem heiß umkämpften Spiel in dem wir zwischenzeitlich mit 9:6 führten hatten wir am Ende das Glück des tüchtigen und konnten das Spiel knapp für uns entscheiden. Diese gute Leistung konnten wir auch in die nächsten beiden Spiele mitnehmen, die wir aber beide ganz ganz knapp mit 10:9 verloren. Es fehlte zum Schluss die Party gegen DJ Dahlem. Mit einem Sieg hätten wir uns den achten Platz sichern können und damit wäre immerhin noch Platz 5 in der Gesamtwertung möglich gewesen. Und um diesen sollten wir wenig später auch mitstreiten dürfen.
Der Achte Platz bedeutete gleichzeitig ein Wiederholungsspiel gegen Dortmund. Und es sollte ein denkwürdiges Spiel werden. Zonen-Defenses, geblockte Scheiben, spektakuläre Dives gaben sich auf beiden Seiten die Hand. Die Damen, die uns am Vortag noch keine Chance ließen hatten heute deutlich größere Probleme. Es kam wie es kommen musste, bei 9:9 Unentschieden wurde der letzte Punkt ausgespielt. Wir hatten die Offense und wollten einen ruhigen, sicheren Punkt schaffen. Das wäre natürlich viel zu einfach gewesen. Nach einigem Kuddel-Muddel fand ich mich plötzlich auf der rechten Seite wieder, die Scheibe in der Hand und zwei Angebote von Tobi und Capri auf die linke Seite der Endzone. Beide mit 1-2 Metern Vorsprung. Es musste ein Overhead folgen und ich warf ihn auch. Was nach Abwurf passierte, ist mir im nachhinein gar nicht mehr so klar. Meine Sicht wurde nämlich durch Verteidiger blockiert. Berichten zu Folge war es aber ein denkwürdiger Moment, meine Scheibe, genau au den Rand der Zone gelegt, war wohl etwas zu früh abgeworfen worden, was dazu führte, das Capri den Boden verlassen und der Scheibe hinterher diven musste. Augenzeugen berichten, die Zeit wäre für ein paar Sekunden stehen geblieben, die Sonne hätte durhc das große, nicht vorhandene, Kathedralenfenster herein geschienen, während Capri sprang und die Scheibe flog, und Capri mittlerweile ebenfalls flog und sich beide immer näher kamen, wenn da nicht die Auslinie gewesen wäre…..aber doch, die Scheibe wurde gefangen und das auch noch im Feld. Um es mit den Worten meines Gegenspielers zu sagen: “Ein würdiger Punkt”.
Wir hatten also tatsächlich die Revanche gegen Dortmund gewonnen und durften wenig später im Spiel um Platz Fünf teilnehmen. Gegen wen wurde gespielt? Ihr werdet es euch schon denken können. Natürlich gegen Wuppertal. Die hatten aber anscheinend noch mehr vor als wir, machten mit ihrer Zone deutlich, wer die längeren Arme hat und gewannen auch dieses Spiel. Aber es war eine Freude wieder gegen Sie zu spielen.
Fazit: Ein mega geiles Turnier, das unfassbar viel Spaß gemacht hatte, bei dem wir nur einen Fehler gemacht haben: Aufgrund der Anreise per Zug sind wir vor der Siegerehrung abgereist, nur um dann auf dem Weg nach Hause zu erfahren, dass wir anscheinend mit deutlichem Abstand die Spiritwertung gewonnen haben. So kann es gehen. Gut das wir zur Siegerehrung noch von Sascha und Fabian vertreten wurden, die für uns den Preis entgegen genommen haben.
Ich möchte mich nochmal bei Caro, Sascha, Max, Fabian, Sabine, Jeannine, Birger, Marius, Capri und Tobi für dieses sehr, sehr geile Turnier bedanken. Gerne wieder, und auch an Duisburg: Gerne wieder, ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei.
Martin
Heyho Indis!
Am Wochenende vom 05-07.04.2013 hieß es für eine große Bande spielwütiger Indis (Jan, Schmoldo, Ina, Ulv, Marius, Birger, Lars, Martin, Kat, Melina und mich (Darius)): auf nach Bremen zum „Frühlingserwachen“. Gefahren wurde mit zwei Autos die bis zum Rand mit Gepäck und Indis gefüllt waren, danke nochmal an dieser Stelle an Marius und Jan!
Obwohl alle von Münster gestartet sind, hatten wir zwei verschiedene Treffpunkte, wodurch wir dann auch nicht zusammen gefahren sind, zu den Ereginissen in Marius Auto kann ich also nichts sagen, aber bei Jan im Auto wurde kaum, dass wir auf der Straße wurde dann auch pflichtbewusst das erste Bier getrunken, welches Schmoldo aus dem Kofferraum zauberte. Die Fahrt verlief dann soweit unspektakulär bis wir in Bremen von der Autobahn gefahren sind. Vor uns hat nämlich ein anderer Autofahrer die Kurve wohl nicht wirklich gesehen, war viel zu schnell und fand sich nach kurzem Reifenquietschen in der Leitplanke wieder, Jan hat zum Glück schnell reagiert und konnte ohne weiteren Schaden an dem Auto vorbei fahren und das Auto ein paar Meter weiter abstellen, nachdem sicher gestellt war, dass den Insassen nichts passiert war, wurden dann noch schnell Nummern ausgetauscht für etwaige Zeugenaussagen, das Auto von der Straße geschoben und dann wollten wir uns auch in Richtung Halle machen, als auf einmal Marius hinter uns stand. Also konnten wir wenigstens die letzten 15min in unser kleinen, zwei Auto-Kolonne fahren.
In der Halle angekommen halfen wir den Bremern noch ein bisschen beim Aufbauen, begrüßten Kat und unsere Pick-Up Spielerin Melina und haben uns dann einen Schlafplatz gesucht und alles gerichtet. Danach ging es zurück in den Eingangs-Saal (jaaa, ein Saal!), für die Neulinge wurde das Buffalo-Spiel erklärt, das Mörder-Spiel ebenso und dann wurden noch ein paar weitere Bier getrunken, gegrummelt, die ersten Foul-Biere verköstigt (huhu Melina
) und erste Freundschaften mit anderen Frisbee-enthusiasten geschlossen. Nach und nach ist dann einer nach dem anderen in Richtung Bett gegangen, bis auf ein paar tapfere Recken, die sich noch ein bisschen mit nächtlichem Scheibenwerfen die Zeit bis 3 Uhr vertrieben haben.
Als ich dann feststellte, dass ich meine Zahnpasta vergessen hatte, war Marius so lieb mir seine zu leihen, was ich natürlich dankend annahm, vor allem da Marius mein erstes Opfer sein sollte und so war dann auch der erste Tote in der Nacht von Freitag auf Samstag gefunden – ermordet mit der Zahnpasta, auf der Toilette, mit den letzten Worten „hier“. Und das obwohl Marius eigentlich vor hatte zu gewinnen – schade!
Aber da ja bekanntlich das Sprichwort „Karma is a bi***“ gilt, sollte ich am nächsten Morgen das nächste Opfern sein, in eben jener Toilette und dann auch noch mit derselben Tatwaffe, der Zahnpasta – Well played Ina!
Über den Verlauf des Tages ist dann auch einer nach dem anderen gefallen bis nur noch Melina und Martin über waren, die sich bis in den Sonntag rein ein intensives Psycho-Spiel geliefert haben, das letztendlich mit glücklicherem Ausgang für Martin endete – vielleicht auch weil Melina ein wenig einen im Tee hatte, aber so weit sind wir ja noch gar nicht, ein bisschen Frisbee haben wir ja auch noch gespielt
.
Und das auch noch verdammt gut, Indi-untypisch wurde direkt das erste Spiel gegen Rot Pot gewonnen. Als nächstes standen uns Leipziger Allerlei gegenüber, die wir ebenfalls schlagen konnten und als letztes Spiel der Gruppen-Phase standen uns die Gastgeber aka Traumfänger gegenüber, deren Jüngster Spieler (12) beinah adoptiert worden wäre von unser Tunier-Mama – Melina. Größte, Alter und etwas mehr Erfahrung verhalfen uns auch hier zum Sieg und auf einmal waren wir Gruppen erster und damit schon fest unter den Top vier. „Hääää, das geht doch gar nicht!“ – Geht ja wohl, es gab an beiden Tagen eine Gruppenphase, Zwischenrunde und Finalrunde – es galt sowohl für den Winter (Halle) als auch für den Frühling (Rasen) einen Gewinner zu ermitteln.
Wie auch immer, auf jeden Fall hieß unser Zwischenrunden Gegner dann „DisCurs“, etwas überrascht plötzlich einem richtig starken Gegner gegenüber zu stehen, sind wir etwas aus dem Tritt gekommen und mussten erst mal einen kleinen Rückstand weg stecken. Aber wenn es an einem nicht gefehlt hat bei diesem Turnier, dann an der Motivation alles zu geben was geht und so konnten wir uns nochmal ran kämpfen, zu einem zwischenzeitlichen 6:6, der Offense-Punkt ging dann aber wieder an DisCurs und durch einen Fehler in der Defense auch noch der nächste, welcher dann den Endstand von 6:8 besiegelte und uns damit ins kleine Finale brachte.
Hoch motiviert „ungerade“ den ersten Tag abzuschließen ging es dann im letzten Spiel gegen die Göttinger 7 (??). Wir hatten als erstes die Defense, konnten uns den Turn erarbeiten und auch den ersten Punkt und so ging es dann erst mal Schlag auf Schlag weiter, bis zu einem zwischenzeitlichen 4:1. Etwas zu euphorisch über den deutlichen Vorsprung verspielten wir dann einige Punkte und die Göttinger kamen nochmal gefährlich nah dran. Aber wie gesagt – die Motivation – da wurde sich nochmal zusammen gerissen, rangeklotzt und so erreichten wir dann auch das Tagesziel – eine ungerade Platzierung!
Alle Spiele waren zu dem sehr fair, es gab kaum calls und jedes hat verdammt viel Spaß gemacht! Ina hat regelmäßig die Halle gewischt mit ihren Rutsch-Fang-Einlagen in der Endzone und hat zudem eine D nach der anderen geholt, Jan ist verdammt gute Angebote gelaufen und hat richtig schöne Würfe raus gehauen. Wie es sich gehört gab es auch nach jedem Spiel mindestens ein Spirit-Game, welches meist von Melina aus einem scheinbar endlosen Bestand an verschiedenen Spirit-Games ausgewählt wurde. Am Ende des Tages gab es dann natürlich noch das Beer-Race, das leider nicht ganz so erfolgreich für uns ausging (wenn man das so sagen kann, da jedes Team einen Spieler entsenden durfte, der dann mit anderen ein Team geformt hat). Direkt nach dem Beer-Race wurde dann geduscht – mit Bier und Sekt – und einemo Strafsekt für Schmoldo, der später verköstigt werden sollte.
Die Sachen eingepackt und zu einer anderen Schule gefahren wurde erst einmal das Essen verspeist, um sich für die anstehende Party zu stärken. Ein bisschen Verstecken spielen und vorglühen und dann ging es auch schon los. Nachdem wir schon eine so starke Leistung abgeliefert hatten, dachten wir uns wir holen uns auch noch den Party-Sieg – dafür hat es aber leider nicht ganz gereicht, obwohl Marius und Ich die letzten waren die gegangen sind – die Farmers haben einfach am meisten Stimmung gemacht. Die Party selber war der absolute Hammer, aber da ich jetzt schon viel zu viel geschrieben habe beschränke ich mich mal auf Marius und meinen Heimweg und fasse diesen in ein paar Stichworten zusammen:
Zu viel Alkohol, keine Orientierung, nette Frau die uns mitgenommen hat bis zu einer Sparkasse von der aus es nur noch ein paar Schritte gewesen wären, erneute Orientierungslosigkeit, Darius finden den Weg per GPS, Marius läuft in die andere Richtung, Darius findet Marius nicht mehr, sucht und sucht, geht zur Schule, holt sich seine Nummer, erreicht ihn nicht, sucht nochmal, findet ihn nicht, geht zur Polizei, wird angepöbelt von dem Polizisten, dass er zu betrunken sei (so ein Quatsch!), geht zurück zur Schule, sagt nochmal allen anderen Bescheid und muss dem Körper kapitulieren und schlafen gehen, 30-40min später taumelt Marius in den Armen von ein paar Traumfängern (die mit den Indis zusammen sofort los gezogen sind) zurück in die Schule. Nach einem großen anfänglichen Schreck also nochmal alles gut gegangen, Schlafen war dann aber für beide von uns nicht mehr drinne, weil es dann doch schon 7/8Uhr war und das Frühstück an stand und wir selbstverständlich auch noch das erste Spiel hatten.
Beinah zu spät auf dem Platz wurde dann der Frühling begrüßt und wir wurden mit hervorragendem Wetter belohnt.
Alle etwas angeschlagen von der Party, mussten wir erst mal ein wenig rein finden. Dabei half vor allem Birger, der ständig motiviert war und alle mitgezogen hat, Warm-Mach Spielchen mit uns gespielt hat und merklich Lust hatte zu spielen und zu gewinnen und so konnten wir das erste Spiel dann auch gewinnen, haben dann aber im zweiten auf einmal unentschieden gespielt (die erste Nicht-Niederlage unseres Gegners). Offensichtlich nicht ganz zufrieden mit unser Leistung, hat Schmoldo auch nochmal ein wenig Motivator gespielt und es wurde sich im letzten Gruppenspiel nochmal richtig angestrengt – Marius und Ich waren zugegebener Maßen in der Vor-Runde von wenig Hilfe, weil wir beide mit dem Schlafmangel und dem Rest-Alkohol im Blut zu kämpfen hatten, hatten aber definitiv auch unseren Spaß (detaillierte Spiel-Berichte kann ich aber auf jeden Fall nicht mehr abgeben, aber ich weiß noch, dass Lars (übers komplette Tunier) eine verdammt geniale Defense gespielt hat, Kat wie immer für eine gute Portion Ruhe auf der Line gesorgt hat und natürlich China im Gepäck hatte und dass Ulv auf dem Platz immer mit 120% Einsatz dabei war). Nachdem wir im letzten Spiel wieder siegten, waren wir erneut (mit etwas Glück diesmal) Gruppen erster und somit wieder sicher unter den Top 4.
Aber auch was am Vortag in der Zwischenrunde passierte, sollte sich wiederholen und so verloren wir das Spiel knapp. Verdammt hart umkämpft und mittlerweile auch mit halbwegs ernster „Verstärkung“ von Marius hat es also doch nicht ganz gereicht und es sollte wieder der „Kampf“ um Platz drei sein.
Unser Gegner hier waren die Farmers. Da es sich im Turnier-Verlauf gezeigt hat, dass wir die Spiele gewinnen, wenn wir zuerst die Defense haben, hat Schmoldo das auch einfach mal ganz Dreist, trotz gewonnenem Flip so eingeleitet. Und was war? Wir haben uns den Turn erkämpft und den Punkt gemacht, konnten uns ein kleines Polster erarbeiten und dieses auch bis zum Ende retten und waren somit erneut dritter! Besonders die Layout-D von Schmoldo und von Marius waren zwei schöne Highlights in diesem sau spannendem letzten Spiel des Turniers.
Nach Siegerehrung, bezahlen und duschen ging es dann auch schon wieder zurück nach Münster – es sollte eine sehr ruhige, schläfrige Fahrt werden nach diesem genialen Wochenende, dass aber auch verdammt anstrengend war.
Nochmal zu betonen ist die unglaublich gute Organisation des Turniers, alles lief reibungslos ab, es gab keinerlei Probleme und dazu haben sich die Traumfänger auch noch um jedes kleinste Detail Gedanken gemacht: So wurde am Samstag gebacken (SIEG MÜNSTER! – Foto folgt hoffentlich die Tage – Ina freut sich jetzt über einen neuen Mini-Ofen, der als Preis mit dem Sieg einher kam), am Sonntag Cocktails gemischt (wo Martin und Lars wohl einen echt leckeren zusammen gemischt haben), es gab Spiritgames an beiden Tagen die von allen Teilnehmern gespielt wurden, es gab immer reichlich und lecker Essen, die Spiritwertung verlief über gigantische gebastelte Ostereier, die Pokale sahen entsprechend der „Saison“ aus – eine riesen Schneeflocke für den Winter, eine Blume für den Frühling und ein Baum, halb belaubt halb kahl, für den Gesamtsieg. Für den Spiritsieg gab es einen Traumfänger, für die Beer-Race Gewinner Biere mit lustig bemalten Luftballons oben drauf, für die Gewinner des Cocktail-Mischens einen Shaker, und und und diese Details und Ideen haben sich eigentlich durch das ganze Tunier gezogen – DANKE BREMEN, DANKE TRAUMFÄNGER!!! Und natürlich DANKE INDIS für dieses geniale Turnier, es hat verdammt viel Spaß gemacht
Am 11.04. um 20:30 Uhr startet der Hochschulsport die Anmeldung für das Anfängertraining und Wettkampftraining:
http://muenster.hochschulsport-nrw.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Ultimate_Frisbee.html
Alle Trainingstermine hier.
Nach einem famosen Auftritt vor zwei Jahren haben sich die Ultimate Greenhorns und Indis auch dieses Jahr wieder versammelt um vor einem großen Publikum die Winterstadtmeisterschaft im Rahmen der Hochschulsportschau des HSP Münster auszutragen. Hunderte begeisterte Zuschauer bekamen feinstes Ultimate auf engstem Raum geboten – dieses Jahr mit dem glücklicheren Ende für die Indis.
Und das gibt es jetzt auch für alle als Video im Videoportal der WWU zu sehen:
http://www.uni-muenster.de/videoportal/video/HSP_2013_ultimate_frisbee.html (Link öffnen und bewerten nicht vergessen!)
Viel Spaß!