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Hier ein paar Eindrücke unserer Hochschulsportschau 2018
© Peter Leßmann
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Hochschulsportschau 2018: Nemo finden, Leben retten, Götter besuchen


Am Mittwochabend hieß es in der Universitätssporthalle am Horstmarer Landweg wieder: Bühne frei für unsere Sportlerinnen und Sportler. Die mittlerweile 39. Auflage der großen Hochschulsportschau war auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Highlight zum Jahresbeginn. Die rund 500 aktiven Sportlerinnen und Sportler begeisterten mit gut inszenierten Choreografien und schlüssig vorgetragenen Vorstellungen ihrer Sportarten, sodass nicht nur den mehr als 800 Zuschauern vor Ort, sondern auch den rund 350 Zuschauern, die sich die Schau mittels Live-Übertragung online ansahen, ein Spektakel der Extraklasse geboten wurde.

„Wir sind unglaublich zufrieden mit diesem Abend und begeistert, was unsere Aktiven wieder auf die Beine gestellt haben“, zieht Hochschulsportleiter Jörg Verhoeven sein Resümee. Man könne die Leidenschaft und das Herzblut, mit denen die Sportlerinnen und Sportler ihre Sportart ausüben, geradezu spüren und werde „absolut mitgerissen, von dem was sie vortragen.“

Den Auftakt der Show machten die Trampolin-Springer, die in einer bunt kostümierten Findet-Nemo-Adaption nicht nur Strecksprünge bis unter die Decke der Universitätssporthalle zeigten, sondern auch eine Vielzahl an vorwärts, rückwärts, einfach und doppelt ausgeführten Saltos.

Danach wurde die Bühne frei für die Taiji-Schwert Künstler, die in traditionellen Outfits zeigten, wie der äußere und innere Pol des Körpers zum Einklang gebracht werden. Dong-Hyeon Yun und seine Schülerinnen und Schüler praktizieren die alte chinesische Kampfkunst vorwiegend als Gesundheitsübung, wie sie nach ihrer Darbietung erklärten.

Ähnlich klingend und doch ganz anders in der Ausführung ist die Sportart Thai Bo, um die es danach ging. Die Kombination aus Teakwondo, Boxen und Aerobic führt zu einem High Energy Workout, mit dem die Sportlerinnen und Sportler in bunten Neonfarben selbst die Zuschauer ordentlich ins Schwitzen brachten.

© Peter Leßmann

Vom asiatischen Raum ging es danach nach Lateinamerika und die Zuschauer durften das Lebensgefühl Salsa kennenlernen. „Salsa ist wie eine internationale Sprache. Egal wo du hinkommst, du verstehst dich auf der Tanzfläche“, erklärte Salsa-Tänzerin Yasemin Töre den sozialen Tanz und lädt die Anwesenden zum Ball des Hochschulsports in der kommenden Woche ein, um es selbst einmal zu versuchen.

Genauso feurig ging es mit dem anschließenden Kickboxen weiter, wo Christian Vondenhof und sein Team verschiedene Schläge und Tritte der dynamischen Wettkampfsportart vorstellten. Ob Holzer oder Techniker, die Jungs kamen ganz schön ins Schwitzen, während Christian sie dazu aufforderte den Zuschauern möglichst hohe Kicks zu zeigen.

Vom schwitzenden T-Shirt zu glitzernden Kostümen: Die acht Tanzpaare der Gesellschaftstanz Latein Formation präsentierten sich als echte Einheit. Ihre glitzernden, schwarzblauen Outfits strahlten mit ihnen um die Wette, als sie den Zuschauern ein anspruchsvolles Potpourri aus lateinamerikanischen Tänzen präsentierten.

Anschließend durften die Gäste einen Augenblick verschnaufen, während der WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels den Ehrenpreis des Rektorats für die beste sportliche Leistung verlieh. Dieser ging in diesem Jahr an das Damen-Futsalteam der Universität Münster, die nicht nur auf deutschen Wettkämpfen, sondern auch im europäischen Raum tolle Leistungen erbrachten.

Während der Applaus noch nicht ganz verebbt war, betrat schon die nächste Gruppe des Hochschulsports die Bühne: Die Akrobaten. Ohne Geräte turnten sie verschiedene Figuren und nahmen die Universitätssporthalle mit in die Geschichte eines kleinen Sommerflirts. Mit viel Gleichgewichts- und Körpergefühl harmonierten sie nicht nur in Paar- sondern auch in unterschiedlichen Gruppenfiguren.

Anschließend wurde es weniger akrobatisch, dafür sehr akribisch. Lüder Warnken präsentierte in zwölf Minuten das wohl kürzeste, aber coolste Notfalltraining der Welt. Von der stabilen Seitenlage über Atmenkontrolle bis hin zu Herz-Druck-Massage – die Zuschauer konnten ihr eigenes Wissen über Notfallsituationen auffrischen und noch einmal überprüfen.

Im nächsten Programmpunkt ging es dann um Bewegung, Freude und Improvisation. Das Tango Argentino Paar zeigte eine spontan interpretierte Vorstellung ihres Tanzes, die elementar für den Tango ist. „Jeder Schritt im Tango wird einzeln geführt und die Musik von den Tänzern spontan interpretiert“, erklärt das Tanzpaar nach der Vorführung. Auf diese Weise sei es möglich die Stimmung des Moments einzufangen und jeden Tango besonders werden zu lassen.

© Peter Leßmann

Besonders war auch der nächste Programmpunkt, der eine Premiere in der Geschichte der Hochschulsportschau feierte: Quidditch. Quidditch ist als laufintensiver und körperlicher Sport seit einigen Jahren auch außerhalb der Welt von Harry Potter bekannt und gilt als eine Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby. Die Münsteraner Quidditch-Gruppe präsentierte die Kurzform eines Spiels und zeigte den Zuschauern dabei die nicht-magische Umsetzung der Sportart, bei der zwar das Fliegen ausblieb, die Besen jedoch beibehalten wurden. Beendet wurde das Spiel traditionell mit dem bekannten Ausspruch mischief managed, sodass dann auch wirklich jeder Harry Potter-Fan auf seine Kosten kam.

Die Finalrunde wurde schließlich von den Turnern eingeleitet. Als Helden der Kindheit wirbelten sie mal als High School Musical Cheerleader, mal als Super Mario, mal als König der Löwen durch die Luft, bevor sich zum Schluss die geballte Kindheitsheldenpower auf der langen Air Treck Bahn austobte.

Perfekte Voraussetzung für das große Finale, das auch schon in den vergangenen Jahren die HipHop/Jazz-Dance/Modern-Dance-Gruppe des Hochschulsports präsentierte. Die größte Gruppe der Hochschulsportschau nahm die Zuschauer mit auf den Olymp, wo sie verschiedene Gottheiten tänzerisch inszenierten. Die rund 200 Personen starke Gruppe überzeugte mit schnellen Rhythmuswechseln und viel Power. Ein großartiger Abschluss einer wieder einmal herausragenden Hochschulsportschau.

Der Applaus, der die Sportlerinnen und Sportler begleitete, als sie alle gemeinsam ein letztes Mal auf die Bühne kamen, hielt beinah ewig. Jubelnde Zuschauer und strahlende Gesichter auf beiden Seiten bekundeten das Ende eines herausragenden Abends.

Auch wir vom Team des Hochschulsports sind immer noch begeistert. Wir danken allen Sportlerinnen und Sportlern, unserem Helferteam und allen Unterstützern. Ihr macht die Hochschulsportschau zu etwas so Großartigem! DANKE! Bis zum nächsten Jahr.

Links zum Thema:
Leitseite der Hochschulsportschau
Die Westfälischen Nachrichten berichten über die Hochschulsportschau (25.01.2018)
Die Hochschulsportschau beim WDR (24.01.2018)