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EUC Basketball 2017
© Hochschulsport Münster
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Größter Erfolg für Münsteraner Basketballer auf europäischer Bühne

Bei der europäischen Hochschulmeisterschaft Basketball, die vom 16. bis 23. Juli in Ungarn stattfand, schafften es die Jungs der Universität Münster bis ins Viertelfinale. Damit erreichten sie ihr persönliches Ziel und die beste Münsteraner Platzierung bisher auf europäischem Hallenboden.

Nachdem sich das Team um Trainer Christoph Schneider in den Vorrundenspielen erst gegen den Gastgeber aus Ungarn mit 57:48 und dann gegen die slowenische University of Primorska mit 79:69 durchsetzte, mussten sie im dritten Spiel gegen Polen eine knappe 53:58-Niederlage hinnehmen. Als Gruppenzweiter trafen sie im Viertelfinale gegen den späteren Silbermedaillengewinner aus Spanien, die University of Sévilla. Mit einer 63:72-Niederlage schieden die Münsteraner zwar aus, das selbstgesteckte Ziel Viertelfinale war jedoch erreicht. Trainer Christoph Schneider ist rundum zufrieden: „Wir waren in Córdoba 2012 und in Polen 2005 nicht in der oberen Hälfte, sprich den Top 8.  Dieses Jahr haben wir das geschafft und mit etwas Glück hätten wir tatsächlich sogar das Halbfinale erreichen können. Gegen Spanien im Viertelfinale waren wir zwei Minuten vor dem Ende nur vier Punkte hinten, am Ende fiel die Niederlage etwas hoch aus.“

Und auch abseits des Platzes ist der Trainer begeistert: „Das Team war sportlich wie menschlich super. Es passte einfach hervorragend zusammen. Und auch das Turnier selbst war perfekt organisiert. Super Hotel, tolle Hallen, die besten Volunteers und Helfer, die man sich vorstellen kann, super andere Teams.“
Die gemeinsame Vorbereitung und die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Anfang Juli, bei der die Mannschaft sich souverän zu Gold spielte, war eine gute Möglichkeit sich einzuspielen und zur richtigen Form zu finden. Dass es bei den Platzierungsspielen letztlich auf den achten Platz hinauslief, lag deshalb nicht an fehlender Motivation, sondern vor allem an der studienbedingten, vorzeitigen Abreise einiger Spieler.

Insgesamt zieht der Trainer ein zufriedenes Fazit: „Ich denke, wir haben die Uni Münster würdig vertreten und waren echt stolz darauf, unsere Farben bei 16 Herren- und 12 Frauenteams aus ganz Europa repräsentieren zu dürfen.“ Und auch die nächsten Ziele hat sich das Team schon gesteckt: „Da wir schon für die EUSA Games in Coimbra (Portugal) nächstes Jahr durch den Sieg bei der diesjährigen DHM qualifiziert sind, wollen wir natürlich dort wieder das Viertelfinale erreichen und das dann gegebenenfalls auch gewinnen. Das nächste Ziel ist aber erst einmal das Triple, also das dreimalige gewinnen der DHM hintereinander, im nächsten Jahr. Wir haben ein starkes Team, was größtenteils zusammenbleibt und mit guten Spielern ergänzt wird, die an die WWU wechseln. Gemeinsam wollen wir dann das historische Triple schaffen und uns zugleich für die EUC in Polen 2019 qualifizieren.“

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich und wünschen weiterhin sportlichen Erfolg!