150 Minuten Vielfalt des Hochschulsports
22.08 Uhr, 300 Künstler stehen im Rampenlicht und lassen sich feiern. So endete gestern die 34. Hochschulsportschau in der Universitätssporthalle am Horstmarer Landweg. Rund zweieinhalb Stunden Programm lagen da hinter den Studierenden.
"Wir haben einmal mehr gesehen, welche Vielfalt im Hochschulsport steckt. Es war eine rauschende Schau des Sports", schwärmt Wolfram Seidel, der Leiter des Hochschulsports. WDR 2-Moderator Matthias Bongard, der selbst in Münster studiert hat, führte kurzweilig durch das Programm.
In dem präsentierten elf Gruppen und Einzelkünstler ihr Können. Neben einigen altbekannten Gruppen war die Sportart Parkour das erste Mal dabei. Dominik Moos und seine Leute zeigten wie man Hindernisse nicht nur schnell, sondern auch elegant überwindet.
"Wir versuchen immer wieder neue Sportarten mit ins Programm aufzunehmen, um ein möglichst buntes Programm auf die Beine zu stellen", so Harald Melching, Organisator der Hochschulsportschau. Bereits seit Jahrzehnten dabei, gab eine andere Gruppe ihren Abschied: Die Turnados. Im Steinzeitmenschen-Kostüm boten die Turner eine ebenso athletische wie auch lustige Show. Warum trotzdem nach dem gestrigen Auftritt Schluss ist, erklärt Turnados-Mitglied Thomas Möllerbernd: "Wir werden einfach nicht jünger. Viermal in der Woche Training sitzt schon alleine wegen der Berufe nicht mehr drin."
Im Rahmen der Hochschulsportschau wurde auch der Ehrenpreis des Rektorats für hervorragende sportliche Leistungen 2012 verliehen. In diesem Jahr ehrte Prorektorin Marianne Ravenstein erstmals keinen einzelnen Sportler, sondern das Projekt "Partnerhochschule des Spitzensports". Seit der Vereinbarung zur besonderen Förderung studierender Spitzensportler habe es viele tolle Erfolge gegeben, so die Begründung. Stellvertretend für alle Athleten der Förderung nahmen Prof. Bernd Strauß, Spitzensportbeauftragter der WWU, und Wolfram Seidel, Leiter des Hochschulsports, den Pokal entgegen.
Und so kann sich der Hochschulsport an diesem Abend gleich zweimal freuen: Über den Ehrenpreis und über eine tolle Sportveranstaltung.
