Wandertour durch die Berge Nepals
Das wahrscheinliche größte Abenteuer ihres Studiums liegt hinter den 15 Teilnehmenden des Hochschulsports. Angeführt von drei Übungsleitenden waren sie 32 Tage trekken im nepalischen Himalaja bis auf 5.416 Meter Höhe. Dabei umrundeten sie das Anapurna-Massiv mit Blick auf die drei "Achttausender" Dhaulagiri, Manaslu und Anapurna.
Ausgehend von Kathmandu hieß es zuerst eine lange Busfahrt nach Pokhara und zwei Tage später eine ebenso spannende Busfahrt zum Ausgangspunkt nach Bhulbule zu überstehen. Bhulbule auf ca. 800 Metern Höhe war der subtropische Ausgangsort der 21-tägigen Wanderung, die über teils ausgetretene Pfade in abgelegene Dörfer entlang der höchsten Berge der Welt und eindrucksvoller Eisriesen führte.
Neben den landschaftlich beeindruckenden Erfahrungen begegnete die Reisegruppe während der Wanderung vielen unterschiedlichen Menschen verschiedener Kulturen. Ist die Bevölkerung zu Beginn noch vorwiegend hinduistisch, so leben in den Hochlagen vor allen Nachfahren tibetischer Einwanderer, die vorwiegend buddhistischen Glaubens sind. Und so wandert man während der Trekking-Tour entlang verschiedener Sakralbauten, die oft auch beiden Religionen als heilige Stätten dienen.
Während der nächsten zehn Tage wanderte man vorwiegend bergauf und überwand so ca. 6.500 Höhenmeter. Die Veränderungen der Landschaft von subtropisch hin zu alpin sowie die Wandlung der Besiedlung von Blechhütten zu mittelalterlich anmutenden Steindörfern waren spektakulär. Ebenso hinterließen die Felsformationen, die entlang der Pfade liegen, auf alle Teilnehmenden bleibende Eindrücke.
Angekommen in Manang auf 3.600 Metern bei ca. der Hälfte der Strecke musste ein Übungsleiter mit einer erkrankten Teilnehmerin die Tour abbrechen.
Die verbliebenden 16 stiegen weiter dem großen Ziel entgegen – dem Thorong La Pass auf 5416 Metern Höhe – und konnten diesen in zwei Gruppen am 10.03. und 11.03.2013 erfolgreich überschreiten!
Nun hieß es, die anstrengend erlaufene Höhe wieder bergab zu gehen. Nach weiteren fünf Tage u.a. durch das geheimnisvolle alte Königreich Mustang und durch das tiefste Tal der Erde (Kali Gandaki Tal auf ca. 2.500 Metern Höhe zwischen den beiden Achttausendern Dhaulagiri und Anapurna) war man wieder zurück in Pokhara.
Hier genoss es die Gruppe bei angenehmen 26 Grad, die Wanderschuhe mal bei Seite zu stellen, etwas Leckeres zu essen, ein lokales "Everest" oder "Ghorka" Bier zu trinken und sich einfach in der Sonne von den wunderschönen aber auch sehr strapaziösen vergangen drei Wochen zu erholen.
Alles in allem war die Tour ein voller Erfolg und der Hochschulsport freut sich auf die nächsten Touren nach Nepal im kommenden Jahr. Dann aber wieder in die Region des Mount Everest.
