Unterwegs in der Everest-Region
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Everest


Wanderung zum Fuße des Mount Everest

Die fünfwöchige Exkursion führt dich nach Nepal, in das "Land der Achttausender". Einem dreitägigen Aufenthalt in Kathmandu folgt der Bustransfer in das Dorf Jiri. Hier startet die 24-tägige Trekkingtour und führt über die Dörfer Junbesi, Lukla und Namche Bazar auf alten Handelswegen bis ins Gokyo-Tal. Höhepunkt der Trekkingtour ist die Besteigung des 5.360 Meter hohen Gokyo-Peaks. Der Blick von diesem Panoramagipfel umfasst die vier Achttausender Mount Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu. Von Lukla erfolgt der Rückflug nach Kathmandu.

Auf alten Handelswegen bis ins Gokyo-Tal
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In Kathmandu lernst du bei erlebnisreichen Ausflügen zu bekannten Heiligtümern und Pilgerstätten die vielseitige Kultur Nepals kennen. Hier erfolgen die Übernachtungen in einem einfachen, landestypischen Hotel.

Während der Trekkingtour trägst du dein Gepäck selber. Die Route führt teilweise durch unwegsames Gelände. Auf- und Abstiege während der Wanderung können steil, abschüssig und ausgesetzt sein, so dass Schwindelfreiheit und trittsicheres Gehen vorausgesetzt werden.

Übernachtet wird in einfachen, bewirtschafteten Berghütten (Lodges).

Alpine Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Du erhältst im Rahmen von vier vorbereitenden Treffen ausführliche Informationen zur persönlichen Vorbereitung und zum Verlauf der Tour.

  • Tour


    Zusammenfassung

    • Busfahrt von Kathmandu nach Jiri
    • Auf alten Handelswegen von Jiri in das Gokyo-Tal
    • "Das Gokyo-Tal bietet beste Voraussetzungen für eine optimale Höhenakklimatisation." (Bernhard R. Banzhaf)
    • Tagesausflüge zu den Klöstern Thupten Choling und Thame
    • Vom Gokyo-Peak (5.357 m) Blick auf die vier Achttausender Mount Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu
    • Panorama-Flug von Lukla nach Kathmandu

    Etappen

    1. Jiri (1.935 m) - Shivalaja (1.800 m)
    2. Shivalaja - Deorali La (2.705 m) - Bhandar (2.200 m)
    3. Bhandar - Kenja (1.640 m)
    4. Kenja - Sete (2.575 m)
    5. Sete - Lamjura La (3.530 m) - Junbesi (2.675 m)
    6. Junbesi - Thupten Choling Monastery (3.000 m) - Junbesi
    7. Junbesi - Trakshindo La (3.071 m) - Nhuntala (2.240 m)
    8. Nhuntala - Bupsa (2.350 m)
    9. Bupsa - Surke (2.290 m)
    10. Surke - Monjo (2.840 m)
    11. Monjo - Namche Bazar (3.440 m)
    12. Namche Bazar
    13. Namche Bazar - Thame (3.750 m) - Namche Bazar
    14. Namche Bazar - Khumjung (3.790 m)
    15. Khumjung - Dole (4.040 m)
    16. Dole - Machermo (4.410 m)
    17. Machermo - Gokyo (4.750 m)
    18. Gokyo - Gokyo Peak (5.357 m) - Gokyo
    19. Gokyo - Ngozumpa (4.990 m) - Gokyo
    20. Gokyo - Dole (4.040 m)
    21. Dole - Namche Bazar (3.440 m)
    22. Namche Bazar
    23. Namche Bazar - Phakding (2.600 m)
    24. Phakding - Lukla (2.834 m)

    Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

  • Berge


    Unsere Trekkingtour durch die Everest-Region ist gleichzeitig eine Reise zum "Dach der Welt". Der Weg von Jiri bis ins ferne Gokyo-Tal führt uns an unzähligen Fünf-, Sechs- und Siebentausendern vorbei. Zum Vergleich: Der Mont Blanc, höchster Berg der heimischen Alpen, misst "gerade mal" 4.810 Meter. Höhepunkt unserer Tour ist der Blick auf die vier Achttausender Mount Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu.

    Im Folgenden werden einige der höchsten und schönsten Berge, die unseren über 200 Kilometer langen Weg durch die Everest-Region säumen, kurz vorgestellt.

    Mount Everest

    Der Mount Everest ist mit 8.848 Meter Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde. Er ist nach dem britischen Landvermesser George Everest benannt. Auf Nepali heißt der Berg Sagarmatha, auf Tibetisch Qomolangma.

    Der Mount Everest befindet sich im Mahalangur Himal. Der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze zwischen Nepal und China (Autonomes Gebiet Tibet). Auf nepalesischer Seite ist er Teil des Sagarmatha-National-Parks, der seit 1979 zum UNESCO-Welterbe gehört.

    Edmund Hillary (Neuseeland) und Tenzing Norgay (Indien) gelang am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des "dritten Pols". Am 8. Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner (Italien) und Peter Habeler (Österreich) den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff.

    Quellenhinweise:

    Dyhrenfurth, G. O.: Der dritte Pol. Frankfurt 1961.

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 04.09.2013, 18:15 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest.
    Abgerufen: 06.09.2013, 16:15 UTC.

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 25.07.2013, 10:20 UTC.
    URL: http://en.wikipedia.org/wiki/Sagarmatha_National_Park.
    Abgerufen: 06.09.2013, 22:20 UTC.

    Lhotse

    Der Lhotse ist mit einer Höhe von 8.516 Meter der vierthöchste Berg der Erde. Über den 7.986 Meter hohen Südsattel ist er mit dem Mount Everest verbunden. Der tibetische Name Lhotse bedeutet "Südspitze" und deutet auf die Zugehörigkeit zum Everest-Massiv hin. Vom Lhotse und Lhotse Shar fallen in südlicher Richtung über 3.000 Meter hohe Felswände ab. Diese zählen durch den enormen Höhenunterschied und die extreme Meereshöhe zu den klettertechnisch schwierigsten und gefährlichsten Wänden der Erde.

    Die Erstbesteigung gelang am 18. Mai 1956 einer schweizer Expedition. Fritz Luchsinger und Ernst Reiss waren die Ersten der elfköpfigen Mannschaft, die unter der Leitung von Albert Eggler den Gipfel erreichten.

    Am 16. Oktober 1986 stand Reinhold Messner gemeinsam mit Hans Kammerlander (beide Italien) auf dem Gipfel des Lhotse. Mit diesem Erfolg war Reinhold Messner der erste Mensch, der auf allen 14 Achttausendern stand.

    Quellenhinweis:

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 24.06.2013, 15:06 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Lhotse.
    Abgerufen: 06.09.2013, 16:30 UTC.

    Makalu

    Der Makalu ist mit einer Höhe von 8.485 Meter der fünfthöchste Berg der Welt. Er liegt östlich des Mount Everest an der Grenze zwischen Nepal und China (Autonomes Gebiet Tibet) im Mahalangur Himal. Seine nepalesische Seite gehört zum Makalu-Barun-Nationalpark.

    Die Erstbesteigung erfolgte im Mai 1955 durch eine neunköpfige französische Expedition unter Leitung von Jean Franco, bei der es - erstmals bei einem Achttausender - allen Expeditionsteilnehmern gelang, den Gipfel zu erreichen. Als Erstbesteiger werden aber meist nur die Bergsteiger Lionel Terray und Jean Couzy gezählt, die am 15. Mai 1955 den höchsten Punkt erreichten.

    Quellenhinweis:

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 24.06.2013, 15:06 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Makalu.
    Abgerufen: 06.09.2013, 20:40 UTC.

    Cho Oyu

    Der Cho Oyu ist mit 8.188 Meter der sechsthöchste Berg der Erde. Er liegt nur 20 Kilometer westlich von Mount Everest und Lhotse und stellt den westlichen Eckpfeiler des Mahalangur Himal dar. Die Grenze zwischen China (Autonomes Gebiet Tibet) und Nepal verläuft über den Gipfel des Cho Oyu.

    Am 19. Oktober 1954 gelang einer österreichischen Klein-Expedition unter Führung von Herbert Tichy - mit Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama (Nepal) - die Erstbesteigung des Berges, ohne zusätzlichen Sauerstoff.

    Quellenhinweis:

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 17.06.2013, 20:37 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Cho_Oyu.
    Abgerufen: 06.09.2013, 20:50 UTC.

    Gyachung Kang

    Der Gyachung Kang ist mit einer Höhe von 7.952 Meter der höchste Siebentausender der Erde. Er liegt als höchster Berg zwischen Mount Everest und Cho Oyu an der Grenze zwischen Nepal und China (Autonomes Gebiet Tibet) im Mahalangur Himal. Im Osten des Gyachung Kang verbindet der Nup-La (West-Pass) das Rongbuk-Tal im Norden mit dem Dudh-Kosi-Tal im Süden.

    Am 10. April 1964 wurde der Gyachung Kang von Yukihiko Kato, Kiyondo Sakeisawa (beide Japan) und Pasang Phutar (Nepal) über den Nordwestgrat erstbestiegen.

    Quellenhinweis:

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 01.04.2013, 06:44 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Gyachung_Kang.
    Abgerufen: 06.09.2013, 20:50 UTC.

    Pumori

    Pumori (oder Pumo Ri) ist ein 7.161 Meter hoher Berg an der Grenze zwischen Nepal und China (Autonomes Gebiet Tibet), ungefähr acht Kilometer westlich des Mount Everest. Ein Nebengipfel des Pumori ist der Kala Patthar (5.675 m), dessen Südgipfel (5.545 m) aufgrund der Aussicht auf Mount Everest, Lhotse und Nuptse häufig das Ziel von Trekkingtouren ist.

    Die Erstbesteigung des Pumori gelang am 17. Mai 1962 Ernst Forrer, Ueli Hürlimann und Gerhard Lenser, Mitglieder einer deutsch-schweizerischen Expedition.

    Quellenhinweise:

    Seyfferth, G. (Hrsg.): Die Berge des Himalaya. Bearbeitungsstand: 06.09.2013.
    URL: http://www.himalaya-info.org.
    Abgerufen: 06.09.2013, 22:00 UTC.

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 04.05.2013, 15:40 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Pumori.
    Abgerufen: 06.09.2013, 22:00 UTC.

    Numbur

    Der Numbur (oder Numburchuili) ist ein 6.957 Meter hoher Berg an der Grenze der nepalischen Distrikte Ramechhap und Solukhumbu im Rolwaling Himal.

    Die Erstbesteigung des Numbur gelang am 29. Mai 1963 Hiroshi Matsuo (Japan) und Mingma Tsering Sherpa (Nepal), Mitglieder der Himalaja-Expedition der japanischen Universität Chiba.

    Quellenhinweis:

    American Alpine Club (Hrsg.): Climbs and Expeditions. In: American Alpine Journal. Jahrgang 14. Ausgabe 1. New York City 1964. Seite 227.

    Ama Dablam

    Die Ama Dablam ist ein 6.814 Meter hoher Berg im Mahalangur Himal. Der Berg wird auch als "Matterhorn Nepals" bezeichnet und gilt als einer der schönsten Berge der Erde.

    Am 13. März 1961 erreichten der Neuseeländer Mike Gill, der US-Amerikaner Barry Bishop und der britische Arzt Michael Ward den Gipfel. Sie bestiegen den Berg über die sogenannte Normalroute, die über den Südwestgrat verläuft. Am 29. Mai 1979 durchstieg der US-Amerikaner Jeff Lowe im Alleingang die stark zerfurchte Südwand.

    Quellenhinweis:

    Wikipedia. Bearbeitungsstand: 27.03.2013, 10:18 UTC.
    URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Ama_Dablam.
    Abgerufen: 06.09.2013, 23:30 UTC.