Seminar für Alte Geschichte
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    Arbeitsstelle Historische Landeskunde des Antiken Griechenland
    Domplatz 20-22
    48143 Münster
    Tel.: 0251-83 24353
    Fax: 0251-83 24363
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    Hellas - Reiseberichte zu Griechenland

    Die Datenbank HELLAS ist im Rahmen des Forschungsprojektes "Historische Landeskunde des antiken Griechenland" (HILANG) entstanden, das an den gleichnamigen Forschungsstellen in den Seminaren für Alte Geschichte der Universitäten Freiburg (Leitung: Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke) und Münster (Leitung: Prof. Dr. Peter Funke) durchgeführt wird. Diese Datenbank wird von Münster aus weiterhin gepflegt. Ein kleiner Teil der in der Hellas-Datenbank aufgeführten Reiseberichte wurde mit feineren Kategorien erschlossen. Diese Datensätze wurden, von Freiburg aus gepflegt, in einer unter DOS lokalisierten HILANG-Datenbank zusammengeführt.

    Gegenstand

    Die bibliographische Datenbank „Hellas“ zielt auf die Erfassung aller nachantiken Reiseberichte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, die das östliche Mittelmeergebiet einschließlich Magna Graecia betreffen. Dies umfasst neben dem heutigen Griechenland und seinen nördlichen Nachbarn die Türkei, das Schwarzmeergebiet, Süditalien und Zypern. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass der Autor eigene Beobachtungen wiedergibt (Autopsie) und nicht allein auf Informationen anderer zurückgreift.
    Für den jeweiligen Reisebericht wird eine Liste der Orte angelegt, die er bereist hat. Aufnahme finden diese Orte allerdings nur, wenn der Reisende über antike Reste berichtet oder signifikante Angaben zur Landesnatur macht.

    Aufbau

    Die Datenbank umfasst neben einem Titelfeld in der Hauptsache Angaben zu den besuchten Orten und zur Reisezeit des Autors.
    Das Titelfeld enthält die komplette bibliographische Angabe. Handelt es sich bei dem Reisebericht um ein mehrbändiges Werk, wird ein Stammeintrag angelegt, der allerdings keine Angaben zu den besuchten Orten enthält. Diese Angaben erfolgen in zusätzlichen Einträgen für jeden Band.
    Die Aufnahme der Orte erfolgt nicht in der Form eines Namensverzeichnisses, sondern durch Zuordnung der Orte zu einen Koordinatensystem, das über Griechenland und die Westtürkei gelegt wurde. Dieses orientiert sich an den Längen- und Breitengraden. Jede Koordinate hat eine Höhe von ca. 30 km und eine Breite von ca. 25 km, so dass eine relativ genaue Verortung möglich ist. Die Bezeichnung der Koordinaten setzt sich aus einem Buchstaben für die Höhe und einer Nummer für die Breite zusammen.
    Die Reisezeit wird in einem Feld aus bis zu fünf Zahlen wiedergegeben. Zahlenbereiche sind möglich. Um auch Autoren zu berücksichtigen, deren genaue Reisezeit nicht ermittelbar ist, wird in diesem Fall intern eine Reisezeit von 50 Jahren vor Erscheinen der ersten Ausgabe gesetzt. Diese Angabe wird aber dem Benutzer nicht angezeigt.
    Zusätzlich enthalten die Datensätze noch Angaben zum Bearbeitungsstand und zur Frage, ob es sich bei dem Buch um ein Original oder eine Übersetzung handelt.

    Software

    Die Datenbank ist auf Windows lokalisiert. Auf sie kann mit einem Suchprogramm zugegriffen werden. Nach dem Start des Programms wird eine Karte Griechenlands, seiner nördlichen Nachbarn und der Westtürkei angeboten, über die ein Raster gelegt ist.

    Diese Karte lässt sich durch Klicken mit der linken Maustaste stark vergrößern. In dieser starken Vergrößerung werden einige antike und moderne Orte zur Orientierung angezeigt. Mit einem Klick der rechten Maustaste kann eine Koordinate ausgewählt werden. In einem zusätzlichen Fenster werden daraufhin die bibliographischenn Angaben der entsprechenden Reiseberichte zu der gewählten Koordinate angezeigt. Diese können durchgesehen, gedruckt oder in eine Text-/PDF-Datei exportiert werden.

    Die Auswahl der wiedergegebenen Titel lässt sich hinsichtlich der Reisezeit und anderer Kriterien weiter einschränken. Auch die angezeigten Datensatzbestandteile können geändert werden.

    Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist ein 64-bit Windows-System

    NEU: Sofern vorhanden, können die Reiseberichte auch aus dem Programm heraus online bei der UB Heidelberg eingesehen werden. Nähere Informationen zu diesem Projekt sind zu finden unter
    http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/arch/digilit/digilit.html

    Download (7 MB)

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