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Die deutsche Besatzungszeit

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glasbild Logo des Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie

Soweit nicht anders angegeben, stammen alle Abbildungen in dieser Reihe aus dem Archiv des Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie (Niederländisches Institut für Kriegsdokumentation, NIOD). Wir danken dem NIOD für die freundliche Überlassung.


Einleitung

Comic von Co Loerakker

„Als die Deutschen sahen, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war, stahlen sie alles, was sie gebrauchen konnten. Nahrungsmittel, Decken, Kleidung, Benzin, Fahrräder... Und was davon noch übrig blieb, konnte wegen des Eisenbahnerstreiks und der zugefrorenen Wasserwege nicht transportiert werden...“

So stellt Co Loerakker in seinem Comic Mijn fiets (1987) die letzte Phase der Besatzungszeit dar. Die geraubten Fahrräder sind bis heute eines der wichtigsten Symbole dieser Jahre. „Während eines längeren Aufenthaltes in den Niederlanden entkommt kein Deutscher der Frage nach dem verschwundenen Fahrrad“, stellte eine niederländische Wochenzeitung 1995 fest. Sie berichtete über den deutschen Künstler Andi Elsner, der aus Anlass des fünfzigsten Jahrestages des Kriegsendes von Deutschen gespendete Fahrräder an die Niederländer „zurückgab“.

Ist der Raub einiger Fahrräder und ein paar anderer Sachen für die Niederländer wirklich Grund genug, den Deutschen immer wieder die Besatzungszeit vorzuhalten? Oder ist in den Jahren 1940–1945 vielleicht doch mehr passiert? Eine Antwort findest du, wenn du dich mit den Materialien beschäftigst, die sich hinter der Collage verbergen.


Collage.neu

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Bevor du dich näher mit einem Einzelthema beschäftigst, solltest du erst einmal die Darstellungstexte des Überblicks gelesen haben. Er verschafft dir das Wissen, das du brauchst, um speziellere Dinge zu verstehen und vermittelt einen ersten Eindruck, worum es jeweils überhaupt geht.