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Verhaltensregeln für Untergetauchte – „Zehn Gebote“
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Sie sind Gast. Verhalten Sie sich auch so, d.h. erfüllen Sie Ihre Verpflichtungen. Nicht nur in der ersten Woche, sondern immer.
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Ihre Anwesenheit stellt für die Familie eine mehr oder minder starke Belastung dar. Verhalten Sie sich dementsprechend.
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Seien Sie bestrebt, Ihrem Gastherrn oder Ihrer Gastfrau stets zu Diensten zu sein. Stellen Sie sich für die weniger angenehmen Hausarbeiten zur Verfügung. Für die Hausfrau ist die Anwesenheit eines weiteren Bewohners eine schwere Last: Erleichtern Sie ihr ihre Aufgaben. Helfen Sie den Kindern bei den Hausaufgaben.
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Richten Sie sich vollständig nach den Sitten und Gewohnheiten des Gasthaushaltes, insbesondere, was Essen und Schlafen betrifft. Von den besonderen Sitten und Gewohnheiten in Ihrem eigenen Haushalt müssen Sie sich verabschieden.
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Respektieren Sie die Privatsphäre der Familie. Es ist zu viel verlangt, (v.a. auf Dauer) in den Kreis der Familie aufgenommen zu werden. Verhalten Sie sich wie ein Hotelgast. Ziehen Sie sich in Ihre eigene Sphäre in Ihrem eigenen Raum (sofern vorhanden) zurück, v.a. dann, wenn die Familie abends oder am Wochenende beieinander ist.
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Lungern Sie nicht im Wohnzimmer oder in der Küche herum. Selbst wenn der Gastherr oder die Gastfrau Sie häufiger einladen sollten, mit ihnen im Wohnzimmer zu sitzen, sollten Sie es sich zur Regel machen, hiervon nur an bestimmten Abenden oder Nachmittagen Gebrauch zu machen. Ein langanhaltender, intensiver Kontakt führt schnell zu Missstimmungen auf beiden Seiten.
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Unterzutauchen erfordert Charakter und Disziplin. Es verlangt Folgendes von Ihnen: Willensstärke, Menschenkenntnis und ein gehöriges Stück Anpassungsvermögen an Ihre Umgebung.
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Ohne feste Beschäftigung und ohne festen Tagesablauf wird es Ihnen nicht gut ergehen. Außer den festgesetzten Pflichten im Haushalt, sollten Sie danach trachten, die eine oder andere Heimarbeit zu erlernen oder sich fortzubilden – möglichst anhand schriftlicher Unterlagen in Ihrem Fachgebiet – oder sich ein Hobby suchen.
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Stimmen Sie sich stets mit ihrem Gastherrn oder Ihrer Gastfrau ab, wenn Sie auf die Straße gehen, Besuch empfangen oder Korrespondenz führen. Die Gastgeber haben in all diesen Dingen das letzte Wort.
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Auch wenn Sie nicht ausdrücklich gesucht werden, (wenn Sie z.B. untergetaucht sind, um dem Arbeitseinsatz in Deutschland zu entgehen), sollten Sie bestrebt sein, dass die Nachbarn nichts von Ihrer Anwesenheit bemerken.
Lernen Sie diese 10 Gebote auswendig, bewahren Sie sie auf und ... setzen Sie sie in die Praxis um, täglich!!!
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