Responsibility Matrix En
Die vier Arbeitsfelder des WWU Graduate Centres

Das WWU Graduate Centre - Eine Einrichtung der Personal- und Organisationsentwicklung

Als zentrale Einrichtung den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Qualifikation und bei der weiteren Karriereplanung zu unterstützen - das ist der Auftrag des Graduate Centres. Doch wie kann diese umfassende Aufgabe in die Praxis umgesetzt werden? Inhaltlich und methodisch ist die Arbeit des Graduate Centres an die Personalentwicklung in Unternehmen angelehnt und erfolgt in enger Abstimmung mit der allgemeinen Personalentwicklung der WWU. Zugleich wirkt das Graduate Centre auch in die gesamte Uni hinein und gibt Impulse zur Weiterentwicklung im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Insofern kann man die Arbeit des Graduate Centres als Beitrag zur Organisationsentwicklung beschreiben.

Ausgehend von den beiden Oberbegriffen Personal- und Organisationsentwicklung ergibt sich eine Matrix mit vier Feldern.

  • Personalentwicklung

    Die Maßnahmen zur Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden gebündelt in unserem Beratungsangebot und in der Academy. Wir beraten Promotionsinteressierte, Promovierende und Postdocs in verschiedenen Belangen: die allgemeine Beratung und die Beratung in Konfliktfällen erfolgt durch Dr. Jan Schmidt. Internationale Promotionsinteressierte und Promovierende können sich mit ihren Fragen an Sabine Schneider wenden und Promovierende, die Fragen zum akademischen Schreiben haben, finden in Dr. Elmar Elling einen kompetenten Ansprechpartner.

    Ein zentraler Baustein in unserer Arbeit ist die Academy. NachwuchswissenschaftlerInnen der WWU können kostenfrei an Kursen und Workshops teilnehmen, die in fünf Module eingeteilt sind: (1) Softskills, (2) akademisches Arbeiten, (3) akademisches Schreiben, (4) Karriereorientierung und (5) Networking-Kultur-Austausch. Das Angebot besteht einerseits aus einem Kursportfolio, das jedes oder jedes zweite Semester angeboten wird und aus einmaligen Veranstaltungen. Um das Angebot zu gestalten, greifen wir auf unsere eigenen Kapazitäten zurück, arbeiten aber auch mit externen Trainerinnen und Trainern. Unser Anspruch ist dabei professionell zu arbeiten, was bedeutet, dass alle Veranstaltungen evaluiert und ständig weiterentwickelt werden. 30% der Veranstaltungen findet in englischer Sprache statt.

  • Organisationsentwicklung

    Auch die Maßnahmen zur Organisationsentwicklung lassen sich in zwei Bereiche einteilen: Ein wichtiges Arbeitsfeld sind die Maßnahmen, die zur Internationalisierung der Promotionsphase beitragen und die in Form von zwei eingeworbenen Projekten bestehen. Bereits seit einigen Jahren etabliert ist das STIBET-Projekt, das der Betreuung von internationalen Promovierenden dient, die nach Münster kommen. Die Angebote im Rahmen dieses Programms sind natürlich englischsprachig. Neu hinzugekommen ist das Projekt IP@WWU, das es uns ermöglicht, Promovierenden der WWU ein Stipendium für einen Auslandsaufenthalt zu gewähren. Zusätzlich vergeben wir Stipendien für Kennenlernaufenthalte und unterstützen Bemühungen zur nachhaltigen Internationalisierung der Promotionsphase.

    Das letzte Tätigkeitsfeld ist dem Networking gewidmet. Wir arbeiten nicht isoliert, sondern vernetzen uns mit Einrichtungen und Partnern innerhalb und außerhalb der WWU. Unser Ziel ist es, optimale Strukturen für die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchs aufzubauen, ohne allerdings Angebote und Strukturen doppelt zu pflegen. Zu diesem Zweck stimmen wir uns eng mit unseren Partner ab und holen uns immer wieder Anregungen von außen, indem wir uns mit unserem externen Partnern austauschen.