Portrait Knaepper

Ursula Knäpper

Anschrift: Kamener Straße 145
                 59077 Hamm
Telefon:    02381-400451
E-Mail:      knaepu@uni-muenster.de

 

Curriculum Vitae

  • 1949: Geb. in Hamm, verh., drei erwachsene Söhne
  • 1966: Mittlere Reife
  • 1966 - 1978: kaufmännische Ausbildung und Berufstätigkeit
  • 1978 - 2000: Familien-"Managerin"
  • 2000: Abitur
  • 1998 - 2003: freie Mitarbeiterin in der Kulturredaktion des Westfälischen Anzeigers Hamm
  • 2000 - 2007: Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Neuere Geschichte, Geschichte des Mittelalters,Philosophie und Soziologie)
  • 2007: Magisterabschluss in Neuerer Geschichte, Mittlerer Geschichte und Philosophie. Thema der Magisterarbeit: "Poddewodden und Pickelheeringsreigen". Empfangszeremonien und herrschaftliche Selbstdarstellung in der Wahrnehmung des Reisenden Engelbert Kaempfer (1683 - 1692).

Dissertation

Die Hexenprozesse in der Grafschaft Mark vom 16.-18. Jahrhundert

 
Mit den Hexenprozessen in der Grafschaft Mark soll ein Territorium rechtshistorisch untersucht werden, das in der Forschungsliteratur als "prozessarm" bezeichnet wird. Ralf-Peter Fuchs (Hexenverfolgung an Ruhr und Lippe) hat dieses Gebiet zu erschließen begonnen, doch ohne besondere Berücksichtigung formaljuristischer Fragen.
Das Untersuchungsprojekt möchte dazu beitragen, die teilweise nicht klar definierten Abgrenzungen territorialer und städtischer Gerichtsbarkeiten in den komplexen politischen Verhältnissen des 16. bis 18. Jahrhunderts in der Grafschaft Mark zu klären und über die rechtshistorische Analyse der Prozesse einen möglichen Grund für die vermeintliche Prozessarmut zu finden.
Ein zusätzliches Anliegen dieses Projektes ist die kritische Edition einer umfangreichen Prozessakte, die drei Prozesse aus der Großstadt Hamm, Ortsteil Heessen, umfasst, um sie weiteren Forschungen zugänglich zu machen.