Dr. Nils Bock


Dr. Nils Bock klein

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Historisches Seminar
Domplatz 20-22
D-48143 Münster
Raum 112

Tel.: +49 251 83-24312         
Fax: +49 251 83-24306 (Sekretariat)           

E-Mail: nils.bock@uni-muenster.de

 

Lehrveranstaltungen

Wintersemster 2016/2017

Proseminar: Einführung in das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Konjunkturen im 11. Jahrhundert: Katastrophen und Transitionen
Mittwoch, 14-18 Uhr, Fürstenberghaus

Der Investiturstreit bis zum Wormser Konkordat im Jahre 1122 und der Erste Kreuzzug (1096-1099) sind Teil des europäischen Gedächtnisses des Mittelalters und haben einen entscheidenden Einfluss auf die politische, kirchliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas. Für sich genommen mögen sie sich als singuläre Wendepunkte im 11. Jahrhundert darstellen, setzt man sie aber in Verbindung mit weiteren Ereignissen, welche die vorhandenen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in Europa, Afrika und im Nahen Osten zeitweise oder längerfristig destabilisiert haben, ergibt sich ein breiteres Bild der Konjunkturen im 11. Jahrhundert. Diesen Verbindungen zwischen Umweltkatastrophen, Epidemien und Unglücke im östlichen und südlichen Mittelmeerraum und den verschiedenen Transitionen in Europa soll in der Veranstaltung nachgegangen werden.
Auf diese Weise werden in dieser Veranstaltung anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen Einblicke in die wichtigsten Strukturen des Mittelalters geboten sowie Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung angewandt werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.
Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Rudolf Schieffer: Christianisierung und Reichsbildungen: Europa 700-1200, München 2013; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011.

Übung: Nils Bock, Georg Jostkleigrewe: Einführung in die französischsprachige Forschung zur mittelalterlichen Geschichte – aktuelle Tendenzen. „La jeune génération des médiévistes français invitée à Münster“
Montag, 18-20 Uhr
Weil er uns immer wieder neue, spannende Perspektiven eröffnet, wird der Blick über den Tellerrand der deutschen Forschungscommunity zunehmend unumgehbar. Die französische Forschung hat sich in den Geschichtswissenschaften immer wieder als wichtiger Ideengeber hervorgetan; wir wollen uns daher mit aktuellen Ansätzen der mediävistischen Forschung in Frankreich beschäftigen.
In der Veranstaltung werden wir uns den Arbeiten einiger französischer Mediävisten nähern, ihre Texte lesen und besprechen und im Rahmen der Vortragsreihe "Junge französische Mediävisten ..." schließlich auch mit ihnen selbst über ihre Forschungstätigkeit diskutieren. Die Übung dient dabei als Einführung in die französische Mittelalterforschung; zugleich vermittelt sie grundlegende Fertigkeiten für das Verständnis und den Umgang mit fremdsprachiger Forschungsliteratur.
Die Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe „Junge französische Mediävisten zu Gast in Münster“ (insg. 4 Termine, jeweils montags 18-20 Uhr) sind integraler Bestandteil der Veranstaltung. Grundlegende Kenntnisse der französischen Sprache (Schulniveau) sind erwünscht.
Weitere Informationen: www.la-jeune-generation.de

Sommersemester 2015

Lehrveranstaltung an der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster:

Proseminar: Einführung in das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Intrigen, Komplotte und Verrat im Mittelalter
Mittwoch, 14-18 Uhr

Intrigen, Komplotte und Verrat sind ein menschliches Phänomen, die sich im Mittelalter in allen sozialen Kategorien wiederfinden. Sie sind der Stoff, aus dem Werke der Weltliteratur, historische Romane und Fernsehserien sind. Dem steht in der Forschung ein differenziertes Verständnis von Verschwörung, Verbrechen und Gewalt, der Konfliktführung und ihrer Beilegung gegenüber. Über die Fragen wer, wie, wen, warum und mit welchen Folgen soll sich ausgewählten Beispielen genähert werden, um sie auf der Grundlage der Ansätze der Forschung zu analysieren. Auf diese Weise werden in dieser Veranstaltung anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen Einblicke in die wichtigsten Strukturen des Mittelalters geboten sowie Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung angewandt werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Rudolf Schieffer: Christianisierung und Reichsbildungen: Europa 700-1200, München 2013; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011.

Übung: Nils Bock, Georg Jostkleigrewe: Einführung in die französischsprachige Forschung zur mittelalterlichen Geschichte – aktuelle Tendenzen. „La jeune génération des médiévistes français invitée à Münster“
Montag, 18-20 Uhr
Weil er uns immer wieder neue, spannende Perspektiven eröffnet, wird der Blick über den Tellerrand der deutschen Forschungscommunity zunehmend unumgehbar. Die französische Forschung hat sich in den Geschichtswissenschaften immer wieder als wichtiger Ideengeber hervorgetan; wir wollen uns daher mit aktuellen Ansätzen der mediävistischen Forschung in Frankreich beschäftigen.
In der Veranstaltung werden wir uns den Arbeiten einiger französischer Mediävisten nähern, ihre Texte lesen und besprechen und im Rahmen der Vortragsreihe "Junge französische Mediävisten ..." schließlich auch mit ihnen selbst über ihre Forschungstätigkeit diskutieren. Die Übung dient dabei als Einführung in die französische Mittelalterforschung; zugleich vermittelt sie grundlegende Fertigkeiten für das Verständnis und den Umgang mit fremdsprachiger Forschungsliteratur.
Die Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe „Junge französische Mediävisten zu Gast in Münster“ (insg. 4 Termine, jeweils montags 18-20 Uhr) sind integraler Bestandteil der Veranstaltung. Grundlegende Kenntnisse der französischen Sprache (Schulniveau) sind erwünscht.
Weitere Informationen: www.la-jeune-generation.de

Lehrveranstaltung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:


Übung: Emblematik und Symbolik des Mittelalters
Dienstag, 16.30-18 Uhr
Visuelle Kommunikation ist nicht nur allpräsent, sondern wird im Medium Internet der textuellen Kommunikation voran gestellt. Diese mediale Konjunktur löst bestehende Metaphern als Produkt sozialer und medialer Entwicklungen auf (Netz) und favorisiert Neue (Wolke). Ihre Form, die verwendeten Zeichen und Symbole müssen einem Konsens unterliegen, damit die richtige bzw. gewünschte Interpretation möglich ist und die Kommunikation durch Bilder erfolgreich ist. Anhand von verschiedenen Einzelbeispielen ist es das Ziel der Übung sich der Rolle der emblematisch-symbolischen Bedeutungsvermittlung im Mittelalter zu nähern und sich eine Basis häufig verwendeter Zeichen und Symbole als Teil einer Kulturgeschichte visueller Kommunikation anzueignen.

Wintersemester 2014/2015 

018030 Proseminar: Einführung in das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Formen der Frömmigkeit im Mittelalter
Mittwoch, 12-16 Uhr, Fürstenberghaus F 041
Beginn: 15.10.2014

Einem großen Interesse an der Frömmigkeit des Mittelalters in unterschiedlichen Medien, steht ein differierendes Verständnis von Frömmigkeit gegenüber. Zugleich weist auch das Christentum im Mittelalter eine Pluralität der Formen von Frömmigkeit auf. Neben einem Überblick über die Entwicklung der Hauptlinie mittelalterlicher Frömmigkeit soll auch die religiöse Praxis und Konflikte um Glaubensfragen betrachtet werden. Anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen sollen in dieser Veranstaltung Einblicke in mittelalterliche Handelsgesellschaften und die wichtigsten Strukturen des Mittelalters geboten sowie Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung angewandt werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.
Im Rahmen des Proseminars wird eine Exkursion angeboten. Der Termin wird in Abstimmung mit den Studierenden vereinbart.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011; Arnold Angenendt: Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter, München 2003 (Enzyklopädie deutscher Geschichte, 68).

Sommersemester 2014

Lehrveranstaltung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:

Übung: Heraldik des Mittelalters
Die Übung wird als Blockseminar angeboten. Die voraussichtlichen Termine sind 26.04., 17.05., 21.06, 13.07., jeweils von 9 bis 15 Uhr

Omnipräsent, mit hohem Wiedererkennungswert und Identifizierungspotential, sind Wappen noch heute nicht minder gebräuchlich als im Mittelalter. Ihre Bildhaftigkeit macht neugierig, ihre eigene Sprache und Symbolhaftigkeit verweist aber auf ein Fachwissen und verschiedene Verständnisebenen, die erschlossen werden wollen. Wer sich diese Sachkenntnis aneignet, dem eröffnet sich eine Quellengruppe mit vielfältigem Aussagewert hinsichtlich genealogischer, sozial- und mentalitätsgeschichtlicher, kunst- und kulturgeschichtlicher, heraldischer und rechtsgeschichtlicher Fragestellungen. Ziel der Übung ist es, den Teilnehmern ausreichende Kenntnisse der Wappenkunde zu vermitteln, um Wappen als ebenso besondere wie bedeutsame Quellen nutzen zu können. Eine Exkursion wird angeboten.

Literatur: Václav Vok Filip: Einführung in die Heraldik, 2. überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart 2011; Wolfgang Achnitz (Hg.): Wappen als Zeichen. Mittelalterliche Heraldik aus kommunikations- und zeichentheoretischer Perspektive, Berlin 2006 (Das Mittelalter 11,2); Michel Pastoureau: Traité d'héraldique, 5. Auflage, Paris 2007.

Lehrveranstaltung an der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster:

082813 Proseminar: Einführung in das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Handelsgesellschaften im Mittelalter

Montag, 14-18 Georgskommende 14, G 32; Beginn 1. Vorlesungswoche

Handelsgesellschaften sind Vereinigungen von zwei oder mehr Personen zum Betrieb von Handelsgeschäften, die bereits im Mittelalter in Aufbau und Organisation variieren konnten. Zwei wichtige Faktoren zu ihrer Unterscheidung sind zum einen die Bedeutung der Familie als zentrale Ordnungsfigur der Gesellschafter und zum anderen die Größe des Gesellschaftskapitals. Es gilt nach den Organisationsformen, den Aktivitäten, dem Kundenkreis, der kommerziellen Ausstrahlung, der Bekanntheit und der potentiellen Entwicklung der Gesellschaften zu fragen, um davon ausgehend Unterschiede zwischen kapitalschwächeren Familienbetrieben und kapitalstarken, komplexen Gesellschaften bewerten zu können. Anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen sollen in dieser Veranstaltung Einblicke in mittelalterliche Handelsgesellschaften und die wichtigsten Strukturen des Mittelalters geboten sowie Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung angewandt werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011; Gerhard Fouquet, Hans-Jörg Gilomen (Hgg.): Netzwerke im europäischen Handel des Mittelalters, Ostfildern 2010 (Vorträge und Forschungen LXXII); Jacques Le Goff: Geld im Mittelalter, Stuttgart 2011.

Wintersemester 2013/14

081900 Proseminar: Einführung in das Studium der Mittelalterlichen Geschichte: Städtebünde im Mittelalter
Di 12-16, Raum: Den Raum bitte dem HISLSF entnehmen!!!, Beginn: 2. Vorlesungswoche

Wie, unter welchen Bedingungen und zu welchem Zweck konstituieren sich Gemeinschaften, wie werden sie aufrecht erhalten und was kann zu ihrer Auflösung führen? Diese aus aktuellen Kontexten bekannten Fragen kommen auch im Zusammenhang der Städtebünde im Mittelalter zur Anwendung. Im Proseminar sollen zum einen Ursachen, Entwicklungen und angestrebte Ziele der Städtebünde und zum anderen die spezifischen institutionellen, politischen und kommunikativen Maßnahmen zur Organisation von Gemeinschaft untersucht werden. Anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen sollen in dieser Veranstaltung Einblicke in diese historischen Phänomenen und die wichtigsten Strukturen des Mittelalters geboten sowie Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung angewandt werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011; Bernhard Kreutz: Städtebünde und Städtenetz am Mittelrhein im 13. und 14. Jahrhundert, Trier 2005 (Trierer Historische Forschungen 54); Eva-Marie Distler: Städtebünde im deutschen Spätmittelalter. Eine rechtshistorische Untersuchung zu Begriff, Verfassung und Funktion, Frankfurt am Main 2006 (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 207).

Sommersemester 2012

081832 Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Unruhen, Aufstände und Revolten im mittelalterlichen Europa
Di 8-10 in Raum F 102 und Di 12-14 in Raum F 3, Beginn: 10.04.2012

Unruhen, Aufstände und Revolten sind im mittelalterlichen Europa gängige Phänomene, um sozialen Protest Ausdruck zu verleihen. Im Proseminar sollen zum einen Ursachen, Verläufe und angestrebte Ziele, denen die Konflikte folgten, und zum anderen die spezifischen institutionellen, juridischen und symbolischen Möglichkeiten der Konfliktaustragung und -lösung untersucht werden. Aufgrund der unterschiedlichen politischen, sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Gründe sowie der jeweils betroffenen spezifischen Institutionen bietet das Thema einen hervorragenden Einblick in die wichtigsten Strukturen des Mittelalters und die Möglichkeit Ergebnisse der aktuellen Mittelalterforschung anzuwenden. Anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen soll sich in dieser Veranstaltung diesen historischen Phänomenen genähert werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Bernd Schneidmüller: Grenzerfahrung und monarchische Ordnung. Europa 1200-1500, München 2011; Peter Blickle: Unruhen in der ständischen Gesellschaft 1300-1800, München 20102.

Wintersemester 2011/12

081853 Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Hof und höfische Kultur im Mittelalter
Di 10-12 in Raum F 029 und Di 14-16 in Raum F 153, Beginn: 18.10.2011

Was ist der mittelalterliche Hof? Schon die Zeitgenossen hatten Schwierigkeiten eine klare Definition des Hofes zu geben oder äußerten sich gar kritisch ihm gegenüber. Auch in der modernen Forschung stellt sich der Hof je nach Perspektive unterschiedlich als Markt sozialen Tausches, als sozial-diskursives System, als Kommunikationszentrum oder einfach als das Machtzentrum des alten Europas dar. Tatsächlich bietet der Hof als Zentrum des sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens einen hervorragenden Einblick in die wichtigsten Strukturen des Mittelalters und in die aktuelle Mittelalterforschung. Anhand von Quellen unterschiedlicher Gattungen soll sich in dieser Veranstaltung dem historischen Phänomen des Hofs und der höfischen Kultur genähert werden. Von der Bearbeitung des Themas ausgehend werden Grundprobleme und –begriffe des Studiums der mittelalterlichen Geschichte sowie seiner Methoden, Techniken und Hilfsmittel behandelt. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises sind regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die Übernahme eines Referats, das Bestehen einer Abschlussklausur sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit obligatorisch.
Im März 2012 ist eine Exkursion nach Wien geplant.

Literatur: Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 3. Auflage, Stuttgart 2006; Mathias Meinhardt u.a. (Hgg.): Mittelalter (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2007; Joachim Bumke: Höfische Kultur: Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter, 9. Aufl. München 1999; Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich: Bilder und Begriffe, hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, 2 Bde., Ostfildern 2005 (Residenzenforschung, 15).

Sommersemester 2010

081733 Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Von der Grafschaft zur Weltmacht. Die Habsburger im Mittelalter
Di 8-12, Raum: S029 (Ü01)


Sommersemester 2009

Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Das Mittelmeer im Mittelalter
Di 8-12

Sommersemester 2008

Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Frankreich im 15. Jahrhundert
Di 8-12

Exkursionen

02.-04.06.2009. Leitung einer Exkursion nach Brügge
13.-17.02.2012. Leitung einer Exkursion nach Wien