Herzlich Willkommen auf den Seiten des Lehrstuhls
von
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Aktuelles:
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Rezension von "Der Tod des Diktator" im Deutschlandradio Kultur: Anhören
Programm der Münsteraner Gespräche zur Geschichtswissenschaft zum Thema Kommunikation über Gewalt
Programm Wintersemester 2011 / 2012
Neuerscheinung:
Thomas Großbölting/ Rüdiger Schmidt (Hg.)
Der Tod des Diktators
Ereignis und Erinnerung im 20. Jahrhundert
Der Diktator ist tot – was jetzt?, so könnte die zeitgenössische Abwandlung von »Der König ist tot – es lebe der König« lauten. Während die damalige französische Heroldsformel die monarchische Erbfolge sichern und einem möglichen Machtvakuum vorbeugen sollte, bedeutet der Herrscher-Tod in den Diktaturen dieses Jahrhunderts oft einen machtpolitischen Einschnitt ohnegleichen. Die unter dem Titel Der Tod des Diktators versammelten Beiträge untersuchen den Tod des Mächtigen und seine Inszenierung.
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Link zum Verlag
Der Aufsatz Saddam Hussein. Der doppelte Tod des irakischen Diktators von Thomas Großbölting kann hier eingesehen werden
Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt - Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter
Die 1970er-Jahre gelten gemeinhin als "rotes Jahrzehnt" - eine Zuschreibung, die der Mehrdeutigkeit der Dekade nach "1968" nicht gerecht wird. In diesem Band werden politische Akteure in den Blick genommen, die sich als Alternative zur politisch-kulturellen Hegemonie der Linken verstanden. Die Politisierung der Menschen in Westeuropa, so zeigen die Beiträge, vollzog sich auch im Spektrum zwischen Christlicher Demokratie, Neokonservatismus und Rechtsextremismus - mit durchaus differenzierten Ausprägungen und mit Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Massimiliano Livi (Hg.), Daniel Schmidt (Hg.), Michael Sturm (Hg.). Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt - Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter. Frankfurt am Main 2010.
Neuerscheinung:
Thomas Großbölting / Raj Kollmorgen / Sascha Möbius / Rüdiger Schmidt. "Das Ende des Kommunismus. Die Überwindung der Diktaturen in Europa und ihre Folgen" erschien am 04.08.2010 im Klartext-Verlag:
1989 und 1990 brachte mit dem Ende des Kalten Krieges und der Auflösung des Ostblocks die Ablösung einer vierzig Jahre währenden Weltordnung. Nicht nur in der deutschen Öffentlichkeit, sondern auch in den Ländern Osteuropas setzte damit eine breite Diskussion über die diktatorische Vergangenheit ein. Dieser Prozess der Selbstverständigung tangiert und prägt in einigen Fällen die politische Kultur der nachdiktatorischen Gesellschaften bis heute.
Die Beiträge des Sammelbands untersuchen diese Prozesse in zweifacher Hinsicht: Zum einen analysieren sie die Umbruchprozesse selbst, um in einem zweiten Schritt zu erarbeiten, wie die kontroverse Erinnerung an 1989/1990 in der jeweiligen Gegenwart diskutiert wird. Dazu greift der Band das wiedervereinigte Deutschland ebenso auf wie die Situation in Ungarn, Rumänien und Russland. Damit entfalten die Autoren ein breites Panorama der verschiedenen Wege, mit der diktatorischen Vergangenheit umzugehen.
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