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Dr. Uwe Tresp Salzstr. 41 Tel.: +49 (251) 8327931 Fax: +49 (251) 8327911 uwe.tresp@uni-muenster.de Sprechzeiten: nach Vereinbarung | ![]() |
Zur Person:
- geboren 1967
- Studium der Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft in Potsdam
- Magister Artium 1999
- Promotion 2002
- Dissertation erschienen unter dem Titel: Söldner aus Böhmen. Im Dienst deutscher Fürsten: Kriegsgeschäft und Heeresorganisation im 15. Jahrhundert (Krieg in der Geschichte Bd. 19), Paderborn 2004
- 2003-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Forschungsprojekten „Die Bedeutung der Jagiellonen für die Kunst und Kultur Mitteleuropas (ca. 1450-1550)“ und „Adel zwischen Sachsen und Böhmen (15./16. Jh.): Grenzüberschreitende Netzwerkbildung, Herrschaftsintensivierung und Repräsentationskultur“ am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig
- seit Januar 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter des SFB 496 an der WWU Münster im Teilprojekt A 10
Forschungsschwerpunkte:
- symbolische Kommunikation und Herrschaftspraxis im späten Mittelalter
- Sozial- und Kulturgeschichte von Adel und Fürsten in Spätmittelalter und
- Früher Neuzeit
- Beziehungen und Kulturtransfer zwischen den Ländern der böhmischen Krone
- und ihren Nachbarn im Reich vom 14. bis 16. Jahrhundert
- deutsche Landesgeschichte (bes. Sachsen, Thüringen, Brandenburg)
- Militärgeschichte des Mittelalters
Publikationen
Monographien und Herausgeberschaften:
Thüringische und böhmische Söldner in der Soester Fehde. Quellen zum landesherrlichen Militärwesen im 15. Jahrhundert aus thüringischen und sächsischen Archiven, Potsdam 2002 (hg. gemeinsam mit Heinz-Dieter Heimann).
Söldner aus Böhmen. Im Dienst deutscher Fürsten: Kriegsgeschäft und Heeresorganisation im 15. Jahrhundert (Krieg in der Geschichte Bd. 19), Paderborn 2004.
Aufsätze (Auswahl):
Ein Beispiel für Anwerbung, Kosten und Rechtspraxis böhmischer Söldnerheere in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die böhmischen Söldner Herzog Wilhelms von Sachsen, in: Mediaevalia Historica Bohemica 8 (2001), S. 169-201.
Beiträge zur Praxis des spätmittelalterlichen böhmischen Söldnerwesens: Das Söldnerwesen der Herren von Rosenberg um die Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Söldnerwerbungen Herzog Ludwigs des Reichen von Bayern-Landshut in Böhmen (1459-1462) mit Prosopografie, in: Táborský archiv 10 (2000/2001), S. 73-174 (gemeinsam mit Robert Šimůnek).
Trabanten und Kriegsunternehmer: Das böhmische Söldnerwesen im ausgehenden Mittelalter, in: Der Landshuter Erbfolgekrieg. An der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, hg. von Rudolf Ebneth und Peter Schmid, Regensburg 2004, S. 99-122.
Wann ain vortancz gegeben wirdet ... Die Tisch- und Tanzordnung der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach als Gäste der Leipziger Hochzeit 1496, in: Künstlerische Wechselwirkungen in Mitteleuropa, hg. von Jiří Fajt und Markus Hörsch (Studia Jagellonica Lipsiensia 1), Ostfildern 2006, S. 275-287.
Die Kurzweil der Fürsten. Beobachtungen zum Verhältnis von Funktionalität und Vergnügen bei Geselligkeit, Jagd und „Ritterspiel“ in Korrespondenzen der Hohenzollern aus dem 15. Jahrhundert, in: Weltbilder des mittelalterlichen Menschen, hg. von Heinz-Dieter Heimann, Martin M. Langner, Mario Müller und Birgit Zacke (Studium Litterarum 12), Berlin 2007, S. 257-299.
Nachbarschaft zwischen Erbeinung und Hegemoniestreben. Die Wettiner und das jagiellonische Böhmen 1471-1490, in: Grenzraum und Transfer. Perspektiven der Geschichtswissenschaft in Sachsen und Tschechien, hg. von Miloš Řezník (Chemnitzer Europastudien 5), Berlin 2007, S. 33-67.
Eine „famose und grenzenlos mächtige Generation“. Dynastie und Heiratspolitik der Jagiellonen im 15. und zu Beginn des 16. Jahrhundert, in: Jahrbuch für Europäische Geschichte 8 (2007), S. 3-28.
Der Einfluß Böhmens auf die Veränderungen im Kriegswesen während des 15. Jahrhunderts: Ein Beispiel aus Bayern, in: Jan Žižka z Trocnova a husitské vojenství v evropských dějinách. VI. mezinárordní husitologické sympozium, hg. v. Miloš Drda u. Zdeněk Vybíral (Husitský Tábor Supplementum 3), Tábor 2007, S. 539-553.
Die Spur führt nach Böhmen. Der Prinzenraub im Kontext der sächsisch-böhmischen Beziehungen um die Mitte des 15. Jahrhunderts, in: Der Altenburger Prinzenraub 1455. Strukturen und Mentalitäten eines spätmittelalterlichen Konflikts, hg. von Joachim Emig, Beucha 2007, S. 195-217.
Kostenbewusstsein im Krieg? Zur Verwaltung und Finanzierung der Kriegsführung deutscher Fürsten im 15. Jahrhundert, in: Kriegskosten und Kriegsfinanzierung in der Antike, hg. v. Friedrich Burrer und Holger Müller, Darmstadt 2008, S. 193-209.
Markgraf Wilhelm I. und Böhmen – Die „Belagerung“ von Prag (1401), in: Wilhelm der Einäugige. Markgraf von Meißen (1346-1407), Dresden 2009, S. 43-53.
Wichtige Adressen - Allgemein
- ZIV- Zentrum für Informationsverarbeitung
- Lageplan der Uni
- QISPOS/HISLSF
- ULB - Universitäts- und Landesbibliothek
- Fachbereich Geschichte/Philosophie



