Studium

Zu den Aufgaben des CentruLehrstuhlms für Niederdeutsch als einer an die Universität angebundenen Einrichtung gehört die Ausbildung zukünftiger Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen. Daher bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lehrveranstaltungen am Germanistischen Institut und philologieübergreifend an. In diesen soll den Studierenden das Niederdeutsche näher gebracht und umfassende Kenntnisse über den Dialekt als Forschungsgegenstand vermittelt werden.

Besonders wichtig ist dabei eine Lehre, die zu kritischer Mitarbeit anregt. Das heißt, den Studierenden soll die Fähigkeit vermitteln werden, die Forschungsliteratur zu hinterfragen und eigenständig zu reflektieren. So erlangen sie das geeignete Handwerkszeug, zukünftig selbst Forschung zu betreiben und damit an der aktuellen Forschungsdiskussion teilzunehmen.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18:

  1. Helmut Spiekermann: Sprachliche Variation (VL)
  2. Moritz Baßler & Helmut Spiekermann: Niederdeutsche Literatur des 19. Jahrhunderts (S)
  3. Helmut Spiekermann: Sprache(n) in der Stadt Münster (S)
  4. Helmut Spiekermann: Forschungskolloquium (Block)

Schule

Das Niederdeutsche in der Schule wird in unterschiedlichen Kontexten diskutiert: Neben der Frage der von verschiedenen Seiten geforderten Förderung des Niederdeutschen, bei der die Vermittlung des Niederdeutschen in der Schule eine große Rolle spielt, stehen insbesondere praktische Aspekte dabei im Vordergrund: Wer kann Niederdeutsch in der Schule unterrichten? Gibt es ausreichendes Unterrichtsmaterial? Ist es möglich, einen großräumigen, koordinierten Unterricht an Schulen in NRW einuführen, der über den heute häufig nur in sporadischen AGs durchgeführten Niederdeutsch-Unterricht hinausgeht? 

Am CfN wurden - auch in Zusammenarbeit mit Lehrkräften an Schulen sowie mit Unterstützung von Studierenden der Germanistik - verschiedene Anstrangungen unternommen, den schulischen Niederdeutsch-Unterricht zu unterstützen. Dies kann an folgenden Beispielen verfolgt werden: