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Leitung: Prof. Dr. Marion Bönnighausen, Dr. Johannes Berning
 

Was gibt es Neues im SLZ?


Workshop "Literarische Texte verstehen: Kurzprosa" verlegt auf Montag, 11.06.2012, 18-21 Uhr


Noch einige Plätze in den Workshops frei - Jetzt noch anmelden!

Workshop "Magische Momente. Ästhetisches Lernen in der Primarstufe" wird nachgeholt 

Anmeldung zur Literarischen Schreibwerkstatt

"Lesen(d) lernen" jetzt auch in Münster und Warendorf

Vortrag von Norbert Sommer-Stumpenhorst zum Rechtschreiblernen

Projekthomepage „Lesen(d) lernen – Münsterland“ - jetzt online!

Ausstellung Texte und Skulpturen in der Bibliothek des Vom-Stein-Hauses

Robert Bosch Stiftung zeichnet Schreibberatungskonzept aus

Literarische Schreibwerkstatt startet wieder - jetzt anmelden!

Neue Übung im WS 2011/12: Kreatives Schreiben und Skulpturen

Projekt "lesen(d) lernen" jetzt auch in Münster - in Kooperation mit der Stadtsparkasse Münsterland Ost


Förderschüler/innen aus Kernpraktikum Leseförderung erfolgreich im Lesewettbewerb

Noch einige Plätze in den Workshops frei - jetzt noch anmelden!

Arbeitsergebnis aus Workshop wird in Essay-Wettbewerb aufgenommen

Neue Veröffentlichung in der Reihe „Schreiben – interdisziplinär“

Zwei ausgebildete Schreibberater im Praktikumseinsatz

Internationale Peer-Tutoren-Konferenz mit dem SLZ als Kooperationspartner

Pressemitteilung: Der Schlüssel zur Bildung: Schulministerium und Schreib-Lese-Zentrum der Universität Münster starten gemeinsames Projekt zur Leseförderung

 

Kommende Veranstaltung

Workshop mit Dr. Ilonka Zimmer
"Literarische Texte verstehen: Kurzprosa"
11. Juni 2012, 18-21 Uhr, SH 05
Es sind noch Plätze frei. Bitte melden Sie sich unter schreiblese.zentrumuni-muenster.de an.

Informationen zu den weiteren Veranstaltungen finden Sie unter "Veranstaltungen/Angebote für Studierende"

 

 


Workshop "Literarische Texte verstehen: Kurzprosa" verlegt auf Montag, 11.06.2012, 18-21 Uhr


Der Workshop "Literarische Texte verstehen: Kurzprosa" von Dr. Ilonka Zimmer wird verlegt auf 

Montag, 11.06.2012, 18-21 Uhr, SH 05

Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen noch bei uns per E-Mail an: schreiblese.zentrum@uni-muenster.de

Vielen Dank!


Noch einige Plätze in Workshops frei - jetzt noch anmelden!

Schreiben im Deutschunterricht - argumentatives Schreiben
Dozent: Dr. Christoph Jost
Freitag, 4. Mai 2012, 15-18 Uhr, SH 17


Literarische Texte verstehen: Kurzprosa

Dozentin: Dr. Ilonka Zimmer
Freitag, 11. Juni 2012, 18-21 Uhr, SH 05


Lesen in der Sekundarstufe II

Dozent: Dr. Manfred Derpmann
Freitag, 15. Juni 2012, 15-18 Uhr, SH 17


Magische Momente. Ästhetisches Lernen in der Primarstufe
Dozent: Prof. Dr. Hans-Joachim Jürgens
Mittwoch, 20.06.2012, 18-21 Uhr, SH 118
Freitag, 29.06.2012, 15-18 Uhr, SH 118

Kreatives Schreiben
Dozentin: Sabrina Janesch
Freitag, 22. Juni 2012, 15-18 Uhr, SH 17

Anmeldung hier möglich.


Workshop "Magische Momente. Ästhetisches Lernen in der Primarstufe" wird nachgeholt

Der Workshop "Magische Momente. Ästhetisches Lernen in der Primarstufe" von Prof. Dr. Hans-Joachim Jürgens muss am 20.04.2012 krankheitsbedingt leider ausfallen.
Er wird jedoch an den folgenden Alternativterminen nachgeholt:

Mittwoch, 20.06.2012, 18-21 Uhr, SH 118
Freitag, 29.06.2012, 15-18 Uhr, SH 118

Bitte melden Sie sich zu Ihrem Wunschtermin bei uns per E-Mail an: schreiblese.zentrum@uni-muenster.de


Anmeldung zur Literarischen Schreibwerkstatt
Die Literarische Schreibwerkstatt des Schreib-Lese-Zentrums öffnet auch im
Sommersemester 2012 wieder ihre Pforten und bietet schreib- und
literaturinteressierten Studierenden eine Plattform für geselliges Schreiben
und Sprechen über Texte. Nähere Angaben finden Sie hier:


"Lesen(d) lernen" jetzt auch in Münster und Warendorf

Erfolgreiche Ausweitung des Projekts zur Leseförderung an Schulen im Münsterland

Lesen ist die Voraussetzung fast allen schulischen Lernens. Umso gravierender war der Befund der ersten PISA-Studie im Jahr 2000, dass in Deutschland fast zehn Prozent der Schülerschaft nicht einmal die erste von fünf Kompetenzstufen in der Lesefähigkeit erreichen und weitere 13 Prozent gerade einmal der ersten Kompetenzstufe zuzuordnen sind. Gegen die erschreckende Leseschwäche einiger Schüler steuert das Projekt "Lesen(d) lernen" am Lehrstuhl für Literatur- und Mediendidaktik des Germanistischen Instituts unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Bönnighausen. Unterstützt wird die Initiative vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW. Das Projekt, das seit 2006/2007 bereits erfolgreich im Ruhrgebiet durchgeführt wird, findet mit Katharina Franck, abgeordnete Lehrerin am Germanistischen Institut, als Verantwortliche nun auch an fünf Grund- und Hauptschulen in Münster und im Kreis Warendorf statt. Finanziert wird es von der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost.

Lesend Lernen Hp

"Lesen(d) lernen" nun auch Schüler im Münsterland. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost.

Foto: Sparkasse Münsterland Ost

Am Montag, 23. Januar 2012, wurde „Lesen(d) lernen“ in der Hauptschule „Hinter den drei Brücken“ in Warendorf bei einem gemeinsamen Pressetermin der Projektbeteiligten vorgestellt. Grund- und Hauptschüler und ihre Kursleiter gaben dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Münsterland Ost, Markus Schabel, der Projektleitung von der Universität Münster und Vertretern der Presse Einblick in ihre Fortschritte. Anschließend stellte Marion Bönnighausen das Programm der Leseförderung vor. "Das Konzept setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen," erläuterte die Projektleiterin. "Dazu gehören Lesestrategien ebenso wie Viellese- und Lautleseverfahren."

Seit September 2011 fördern auf dieser wissenschaftlichen Basis zweimal wöchentlich Studierende des Lehramts im Fach Deutsch ein Schuljahr hindurch Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Jahrgangsstufe im Bereich Textverständnis. Die Studierenden werden in Wochenendseminaren auf ihre Tätigkeit vorbereitet, in der laufenden Projektphase regelmäßig hospitiert und einmal im Monat weiter fortgebildet. Ihr Engagement wird den Studierenden stundenmäßig entlohnt, zudem können sie sich ihre Tätigkeit in der Leseförderung als Praktikum anrechnen lassen. Insgesamt gibt das Projekt somit gleich drei wichtige Reformimpulse: Es ermöglicht Unterstützung für Risikoleser und  erhöht die Praxiserfahrungen von Lehramtsstudierenden. Da "Lesen(d) lernen" in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und auf der Grundlage des Projekts "ProLesen" der Kultusministerkonferenz durchgeführt wird, werden die teilnehmenden Lehramtsstudierenden zudem bestens für die immer wichtiger werdende Förderung von Lesekompetenz im Deutschunterricht qualifiziert.

Für die Durchführung des Förderprogramms im Schuljahr 2012/2013 können sich interessierte Studierende des Lehramts im Fach Deutsch ab Mai bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren werden auf der Homepage des Schreib-Lese-Zentrums (SLZ) am Germanistischen Institut veröffentlicht.

Kontakt zum SLZ

Ansprechpartnerin:
Katharina Stange
schreiblese.zentrum@uni-muenster.de
Homepage des SLZ

Neben dem Programm „Lesen(d) lernen“ bietet das SLZ für Studierende des Lehramts Deutsch auch Workshops an, die dezidiert auf eine berufsfeldbezogene Qualifizierung der Studierenden ausgerichtet sind. In diesen Kompaktveranstaltungen werden Aspekte des Lesens und Schreibens im Deutschunterricht praxisnah ermittelt und erprobt. Übersicht über die Workshops im Sommersemester 2012

Pressestimmen zur Vorstellung von „Lesen(d) lernen“ in Warendorf:


Vortrag von Norbert Sommer-Stumpenhorst zum Rechtschreiblernen

Das Schreib-Lese-Zentrum lädt zu einem Vortrag von Norbert Sommer-Stumpenhorst von der Schulpsychologischen Beratungsstelle Warendorf ein. Herr Sommer-Stumpenhorst spricht zum Thema Individuelle Lernwege im Rechtschreibunterricht. Der Vortrag findet am 31. Januar von 14 16 Uhr in Raum VSH 06 statt.


Projekthomepage „Lesen(d) lernen – Münsterland“ - jetzt online!

Nach der erfolgreichen Erweiterung des Projekts „Lesen(d) lernen“ auf das Münsterland im September 2011 informiert die neue Projekthomepage „Lesen(d) lernen – Münsterland“ über das Konzept und die aktuelle Ausgestaltung des Lesetrainingsprogramms. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Bönnighausen und Katharina Franck bieten Studierende des Faches Deutsch an fünf Schulen in Münster und Warendorf für Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Jahrgangsstufen zweimal wöchentlich in Kleingruppen Förderunterricht im Bereich Textverständnis an. Neben Hauptschulen sind erstmalig auch Grundschulen beteiligt. Finanziert wird das Projekt von der Sparkasse Münsterland Ost.

Weitere Informationen zum Projekt „Lesen(d) lernen – Münsterland“  finden Sie hier


Ausstellung Texte und Skulpturen in der Bibliothek des Vom-Stein-Hauses

Vom 13. Dezember 2011 bis zum 3. Februar 2012 zeigt eine Ausstellung in Halle 2 der Bibliothek Texte und Skulpturen, die im Wintersemester 2011/2012 im Rahmen einer Übung des Schreib-Lese-Zentrums des Germanistischen Instituts unter der Leitung von Dr. Johannes Berning, Katharina Wolter und Iris Schmidt entstanden sind.
In der Übung bildete das personal-kreative Schreiben die Grundlage für die handwerkliche, bildhauerische Arbeit der Studierenden. Durch den experimentellen Umgang mit Schrift und Material fand eine praktische
Auseinandersetzung mit gestalterischen Aspekten wie Minimalismus und Kinetik statt.
In der Ausstellung treten die dreidimensionalen Objekte in einen spannenden Dialog mit den Texten der Studierenden. In ihrer Bewegung formulieren die Holzskulpturen den Wunsch nach Ganzheitlichkeit, während sich in den Texten Themen wie Sehnsucht, Ruhe, Chaos und Aufbruch spiegeln. Damit lädt die Ausstellung in besonderer Weise zur Meditation ein.


Robert Bosch Stiftung zeichnet Schreibberatungskonzept aus

Studierende des Germanistischen Instituts, die im Rahmen des Schreib-Lese-Zentrums zu Schreibberaterinnen ausgebildet wurden und sich in einem vom Sprachenzentrum initiierten schulischen Schreibberatungsprojekt für Migrantenkinder engagieren, sind von der Robert Bosch Stiftung in besonderer Weise gewürdigt worden. Die im Curriculum der Geschwister Scholl Realschule in Münster-Kinderhaus verankerte Schreibwerkstatt Ich kann was Schreibförderung zur Stärkung von Sprachkompetenz und Selbstvertrauen wurde von der Stiftung zum Projekt des Monats November gewählt. Es wird zurzeit durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Informationen finden sich hier.


Literarische Schreibwerkstatt startet wieder - jetzt anmelden!

Ab dem 28.10. beginnt die Literarische Schreibwerkstatt des Schreib-Lese-Zentrums wieder. Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Anmeldemodalitäten finden sich hier.



Neue Übung im WS 2011/12: Kreatives Schreiben und Skulpturen

Dr. Johannes Berning, Katharina Wolter
5.11.2011 und 12.11.2011 jeweils 11-18 Uhr, Raum 17


In dieser Übung wird das kreative Schreiben mit der Gestaltung dreidimensionaler Objekte verbunden. Auf der Grundlage von selbst geschriebenen kreativen Texten fertigen die Studierenden in handwerklicher Arbeit Skulpturen an. Durch den experimentellen Umgang mit Schrift und Material findet eine praktische Auseinandersetzung mit gestalterischen Aspekten wie Minimalismus und Kinetik statt. Am Ende der Übung werden die Skulpturen und Texte der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Übung steht Studierenden aller Fachbereiche offen.

Informationen zu Anmeldemodalitäten finden Sie unter Anmeldungen.


Projekt "lesen(d) lernen" jetzt auch in Münster - in Kooperation mit der Stadtsparkasse Münsterland Ost

Das seit 2006/07 in Oberhausen durchgeführte Projekt lesen(d) lernen findet ab September 2011 nun auch in Münster/Warendorf statt. An fünf Schulen werden Schüler/innen der 4. und 5. Jahrgangsstufen zweimal wöchentlich in Kleingruppen im Lesen geschult. Erstmalig nehmen damit auch drei Grundschulen am Projekt teil. Das Projekt wird finanziert von der Stadtsparkasse Münsterland Ost.

Nähere Informationen zum Projekt und zu den teilnehmenden Schulen unter Projekte


Förderschüler/innen aus Kernpraktikum Leseförderung erfolgreich im Lesewettbewerb

Die Fürstenbergschule veranstaltete in diesem Jahr einen Vorlesewettbewerb, bei dem auch einige Kinder der Leseförderkurse teilnahmen. In einem Vorentscheid behaupteten sich unsere Förderschüler/innen bereits in der Vorbereitungswoche gegenüber anderen Mitschüler/innen. Im Finale lasen sie sich auf die ersten Plätze.
In der mit Blumen und Schildern dekorierten Mensa mussten die Kinder vor einem Publikum aus anderen Schüler/innen und Eltern vorbereitete und fremde lyrische sowie epische Texte vorlesen. Eine siebenköpfige Jury, bestehend aus ehemaligen Lehrer/innen, Schülerinnen aus den zehnten Klassen und Kursleiterinnen der Leseförderung und ihrer Dozentin, hatte über die Qualität der sprachlichen Gestaltung, der Verständlichkeit und der Leseflüssigkeit zu entscheiden.
Alle Teilnehmer/innen - Vorleser/innen und Publikum - waren hoch motiviert und der Lesewettbewerb zeigte, wie spannend Lesen sein kann.
 


Arbeitsergebnis aus Workshop wird im Essay-Wettbewerb aufgenommen 

Am 29.10.2010 fand im Schreib-Lese-Zentrum der Workshop "Essays schreiben" von Dr. Manfred Derpmann statt. Im Rahmen dieses Workshops ließ Dr. Derpmann die Studierenden Merkmale von Essays erarbeiten. Dieses Arbeitsergenis zum Schreiben eines Essays wurde nun in Vereinbarung mit einem Beauftragten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in die Ausschreibung des Essay-Wettbewerbs der Berkenkampstiftung für das Jahr 2011 aufgenommen.
Die von den Studierenden erarbeiteten Merkmale eines Essays können Sie hier einsehen.

 


Neue Veröffentlichung in der Reihe „Schreiben – interdisziplinär“

Im Rahmen der Reihe „Schreiben – interdisziplinär“ (herausgegeben u.a. von Dr. Johannes Berning aus der Abteilung Didaktik des Germanistischen Instituts) ist soeben der erste Band der Beihefte erschienen. Darin untersucht die Autorin Lena Nitz die Frage, ob schon Kinder in der Grundschule in der Lage sind, im Rahmen von Schreibkonferenzen Kohärenzprobleme in ihren Texten zu erkennen und für Textoptimierungen zu nutzen? Im Rahmen ihrer Analyse von Schülertexten aus einer 3./4. Jahrgangsstufe nutzt Nitz textlinguistische Kriterien und beschreibt auf detaillierte Weise die dort sichtbaren Revisionshandlungen. Entgegen bisherigen Untersuchungen kommt die Autorin dabei zu der Einschätzung, dass Grundschülerinnen und Grundschüler sehr wohl fähig sind, Kohärenzprobleme in Texten aufzuspüren, also den Text insgesamt zu überblicken, und anspruchsvolle kohärenzfördernde Änderungen in Texten vorzunehmen. Die vorliegende Arbeit ist ein gelungenes Beispiel für innovative Unterrichtsforschung, die neue Impulse für Schreibforschung und Schreibdidaktik bereithält.

Lena Nitz: Texte überarbeiten – Das Problem der Kohärenz in Schreibkonferenzen. Eine textlinguistische Untersuchung in der Grundschule. Berlin 2010 (LIT Verlag).
 

 


Zwei ausgebildete Schreibberater im Praktikumseinsatz

Eine Schreibberaterin und ein Schreibberater, die im ablaufenden Wintersemester 2010/11 im Rahmen des Master-Seminars „Schreibberatung in der Schule“ (unter Leitung von Dr. Johannes Berning) ausgebildet wurden, werden in der vorlesungsfreien Zeit im Februar und März 2011  ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Rahmen eines mehrwöchigen Praktikums am Kopernikus-Gymnasium in Neubeckum weitergeben. Dort arbeiten die Schreibexperten mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen im schulischen Lese- und Schreibzentrum an Texten unterschiedlichster Art. Außerdem initiieren sie verschiedene Projekte und tragen zur konzeptionellen Weiterentwicklung des schulischen Zentrums bei. Nach sechs ausgebildeten Schreibberatern/Schreibberaterinnen im WS 2009/10 ist dies damit bereits der zweite Praktikumsdurchgang im Kontext der Kooperationsvereinbarung mit dem Kopernikus-Gymnasium.


Internationale Peer-Tutoren-Konferenz mit dem SLZ als Kooperationspartner

In der Woche vom 17.-22. Januar 2011 war das Schreib-Lese-Zentrum des Germanistischen Instituts an einer multinationalen Konferenz für Schreibberaterinnen und Schreibberater aus Schulen in Deutschland, Holland, Italien und Nord-Irland beteiligt. Zentrales Ziel war der Austausch von Erfahrungen im Kontext von Schreibberatung in der Schule sowie die kreative Erarbeitung von Ideen zur Schreibdidaktik. In einem von Katharina Wolter und Dr. Johannes Berning durchgeführten Workshop konnten die jugendlichen Schreibberaterinnen und Schreibberater ihre Schreibfähigkeiten im Kontext des kooperativen Schreibens erweitern. Die tutoriellen Schreibberater des SLZ, Anne Wahl und Felix Woitkowski, unterstützten darüber hinaus das multilinguale Theater-Projekt „I have lost my words“, das am letzten Abend der Konferenz im Kopernikus-Gymnasium in Neubeckum aufgeführt wurde.
 

Peer-tutoring Konferenz

 
 


Pressemitteilung: Der Schlüssel zur Bildung: Schulministerium und Schreib-Lese-Zentrum der Universität Münster starten gemeinsames Projekt zur Leseförderung

Dass Lesen und Schreiben wichtig sind, ist eine Binsenweisheit. Dass Schüler im Biologieunterricht von Strategien der Deutschlehrer profitieren können, damit sie einen Text über Fotosynthese besser verstehen, ist weniger bekannt. Um Lehrer in Nordrhein-Westfalen fächerübergreifend bei der Leseförderung zu unterstützen, haben das Schulministerium und das Schreib-Lese-Zentrum des Germanistischen Instituts an der Universität Münster (SLZ) am heutigen Freitag, 28. Mai, eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. "Das ist für uns eine große Auszeichnung", betont Prof. Dr. Marion Bönnighausen, Leiterin des SLZ.

Die münstersche Professorin erklärt: "Leseförderung beschränkt sich nicht auf das Fach Deutsch. Sie spielt auch in anderen Fächern eine zentrale Rolle. Damit die entwickelten Lesekonzepte fächerübergreifend stattfinden können, ist es wichtig, das ganze Kollegium einzubinden. An der Universität Münster haben wir das große Glück, dass wir genau dieses Modell leben." So arbeitet das SLZ eng mit dem Zentrum für Didaktik der Biologie der Universität Münster zusammen, um Lesestrategien in den Biologieunterricht zu integrieren.

Marion Bönnighausen, wissenschaftliche Beraterin des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, hat im Rahmen des Projekts "ProLesen" der Kultusministerkonferenz das Konzept zur Leseförderung in Zusammenarbeit mit sogenannten Projektschulen in NRW entwickelt. Darauf aufbauend, begleitet das SLZ ausgewählte Schulen in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Leseförderung. Es berät die Schulen beispielsweise bei der Entwicklung von fächerübergreifenden Lesekonzepten und Materialien und bietet Lehrern künftig entsprechende Qualifizierungen an. "Ganz wichtig ist uns auch die Ausbildung von Studierenden auf diesem Gebiet", so Marion Bönnighausen. "Sie bekommen über die Angebote des SLZ die Chance, bereits frühzeitig solche aktuellen didaktischen Konzepte zur Leseförderung und auch zur Schreibkompetenz kennenzulernen und praxisorientiert zu erproben."

Das Schulministerium (Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen) sieht Lesen als Schlüssel zur Bildung und damit als eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben. So sagt Schulministerin Barbara Sommer: "Die IGLU-Studie zeigt hinsichtlich der Leseleistungen der Kinder einen positiven Trend auf. Wir dürfen aber bei diesen Erfolgen nicht stehen bleiben, sondern müssen weiter in den Bereich der Leseförderung investieren und die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler gezielt fördern." Dies sei Aufgabe aller am Schulleben Beteiligten.


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