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Universitätsprofessorin
Dr. Susanne Günthner

 

Internationales

 

Internationale Gäste am Lehrstuhl
Kooperation mit der Xi'an International Studies University
Kooperation mit der Deutschabteilung der Tongji Universität, Shanghai
Praktikum als SprachassistentIn am Tianhua College in Shanghai
Internationale Tagungen (Auswahl)
Internationale Mentorenaktivitäten
Gastdozenturen und Vorträge im Ausland
Internationale Projekte


Internationale Gäste am Lehrstuhl

SoSe 2003  Virginia Acuna Ferreira (Universidade de Vigo, Spanien)
WS 2004/2005  Anastasia Moltschanowa (Moskau)
WS 2006/2007  Dr. Raisa Babaeva (Moskau)
SoSe 2008  Prof. Dr. Wen, Renbai (Xi'an International Studies University)
WS 2008/2009  Cholpon Omurbekowa (Kirgistan)
WS 2009/2010  Baris Konukman (Universität Istanbul)
ab SoSe 2009  Zhu Qiang (Xi'an International Studies University)
Jul. 2010  Prof. Dr. Wen, Renbai (Xi'an International Studies University)
Aug. 2010  Prof. Dr. Manabu Watanabe (Gakushuin Universität Tokio)
Aug. 2010  Prof. Jianhua Zhu (Tongji-Universität Shanghai)
Jul. – Okt. 2010  Wang Bin (Xi'an International Studies University)
Okt. – Dez. 2010  Yan Han (Xi'an International Studies University)
Okt. 2010 – Sept. 2011  Ma Ying  (Xi'an International Studies University)
Feb. 2011 – Jan. 2015  Dong Jing (Tongji-Universität Shanghai)
Jul. 2011  Prof. Jianhua Zhu (Tongji-Universität Shanghai)
Sept. 2011 – Feb. 2012  Petra Grycová  (Karls-Universität, Prag)
Nov. 2011  Prof. Dr. Manabu Watanabe (Gakushuin Universität Tokio)
Apr. 2012 – Mrz. 2013  Chen Qi (Fudan Universität Shanghai)
Jun. – Jul. 2012  Nataliya Shakirova (Mirzo-Ulug'bek-Universität, Taschkent)
Sept. 2012 – Sept. 2013  Duan Liping (Xi'an International Studies University)
Aug. 2013 – Aug. 2014  Prof. Dr. Ulrike Schröder (Bundesuniversität von Minas Gerais
 (UFMG),  Brasilien), Humboldt-Stipendiatin
Jan. – Mrz. 2014 Saija Merke (Universität Helsinki, Finnland)
Apr. 2014 Prof. Dr. Wen, Renbai (Xi'an International Studies University)
Aug. 2014 Prof. Dr. Manabu Watanabe (Gakushuin Universität Tokio)
Aug. 2015 Prof. Dr. Zhang Shisheng (Xi'an International Studies University)
Dez. 2015 – Jan.2016 Prof. Jianhua Zhu (Tongji-Universität Shanghai)
Jun. – Jul. 2016 Qiang Zhu (Xi'an International Studies University)

Humboldt-Stipendiatin Prof. Dr. Ulrike Schröder zu Gast am Germanistischen Institut

5.08.2013 Seit Anfang August befindet sich Prof. Dr. Ulrike Schröder von der Bundesuniversität von Minas Gerais (UFMG), Brasilien, im Rahmen eines einjährigen Humboldt-Forschungsstipendiums am Germanistischen Institut. Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Universität Duisburg-Essen, wo sie 2003 promovierte und 2012 ihre Habilitation abschloss. Von 2003 bis 2006 war sie an der UFMG zunächst als DAAD-Lektorin beschäftigt, seit 2006 hat sie dort einen Lehrstuhl in der Germanistik inne und ist in der Postgraduierung in der Linguistik tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die konzeptuelle Metapherntheorie, die kognitive und anthropologische Linguistik, interkulturelle Pragmatik, Deutsch als Fremdsprache sowie Semantik und Pragmatik. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt, das sie auch während ihres Forschungsjahres an der WWU weiter verfolgt, beschäftigt sie sich mit metakommunikativen Akten in der interkulturellen Kommunikation.

Kurzinterview mit Prof. Dr. Ulrike Schröder

Info-Workshop für Studierende und Forschende aus China
(12.11.2012)

Als sinologisch-germanistische Kooperation fand am 26.10.2012 im Institut für Sinologie und Ostasienkunde ein Info-Workshop für Studierende und Forschende aus China statt. Der Workshop, der von Zhu Qiang (Germanistik) und Jonas Polfuß (Sinologie) organisiert wurde, richtete sich vor allem an chinesische Neuankömmlinge an der WWU. Im Anschluss daran bot ein Kennenlerntreffen für chinesische und deutsche Studierende die Möglichkeit zum interkulturellen Gedankenaustausch und zur Sprachpartnersuche.

Bericht

Kooperation mit der Xi'an International Studies University

Xian - Logo 

Die Xi'an International Studies University (XISU) wurde 1952 gegründet und ist eine der führenden Sprachausbildungsinstitutionen in der chinesischen Hochschullandschaft. Sie besitzt mit ihren fast 20.000 StudentInnen eine hohe Bedeutung für die kulturelle, soziale und ökonomische Entwicklung des nordwestlichen Chinas.

Die 1959 gegründete Deutsche Fakultät der Xi'an International Studies University gehört mit knapp 400 Studierenden und 18 DozentInnen zu den größten Deutschabteilungen des Landes.

Das Lehrangebot der Deutschen Fakultät in Xi'an umfasst deutsche Landeskunde und Geschichte, deutsche Literatur und deutsche Sprachwissenschaft (insbesondere Textlinguistik, Sprachgeschichte, gesprochene deutsche Gegenwartssprache, interkulturelle Kommunikation und Sprachvergleich: Deutsch-Chinesisch). Auch Übersetzen und Dolmetschen sowie Deutsch in Außenhandel und Technik werden in Seminaren angeboten.
 
Die 2008 neu ins Leben gerufene Kooperation zwischen dem Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Deutschen Fakultät der Xi'an International Studies University, unter Leitung von Prof. Dr. Renbai Wen beinhaltet folgende Aspekte:

  • regelmäßiger Austausch von WissenschaftlerInnen sowie Studierenden
  • regelmäßiger Austausch von Informationen über laufende und geplante Forschungsprojekte
  • gemeinsam durchgeführte Lehrveranstaltungen in Münster und Xi'an
  • gemeinsame Betreuung von MA- und ggfs. Promotionsarbeiten
  • gemeinsame Durchführung von Tagungen und Workshops
  • regelmäßiger Austausch von Informationen über Curricula und Lehrangebote.

Im Rahmen der Kooperation besteht für GermanistikstudentInnen der WWU die Möglichkeit der Absolvierung eines 6-monatigen Praktikums an der Deutschabteilung in Xi'an. Neben der selbstständigen Planung und Durchführung von Kursen zur mündlichen Konversation gehören auch die Organisation und Mitarbeit an außeruniversitären, (inter-)kulturellen Veranstaltungen wie Arbeitsgemeinschaften oder Filmabende zu ihren Aufgaben.

Aufenthalte deutscher Lehrender der WWU in Xi'an
Frühjahr 2008: Prof. Dr. Jürgen Macha
Frühjahr 2009: Prof. Dr. Susanne Günthner
Frühjahr 2010: Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf
Frühjahr 2011: Prof. Dr. Klaus-Michael Köpcke
Frühjahr 2011: Dr. Jörg Bücker M.A.
Frühjahr 2012: Prof. Dr. Marion Bönnighausen
Frühjahr 2013: Prof. Dr. Susanne Günthner
Frühjahr 2014: Katharina König M.A.
Frühjahr 2015: Beate Weidner M.A.

Aufenthalte deutscher PraktikantInnen in Xi'an
September 2008-Februar 2009: Amelie Hauptstock Praktikumsbericht
März 2009-Juli 2009: Vera Beckmann Praktikumsbericht
September 2009-Februar 2010: Laura Bode
März 2010-Juli 2010: Romana Beczala Praktikumsbericht
September 2010-Februar 2011: Stefan Fleissner Praktikumsbericht
März 2011-Juli 2011: Christine Hrncal  Praktikumsbericht
September 2011-Februar 2012: Linda Schwarzl Praktikumsbericht
März 2012-Juli 2012: Maximilian Frankowsky Praktikumsbericht
September 2014-Januar 2015: Wiebke Quader Praktikumsbericht
September 2015-Februar 2016: Vanessa Kasteleiner Praktikumsbericht
März 2016-Juli 2016: Sofia Manzke

Aufenthalte chinesischer Lehrender in Münster
Juli-August 2008: Prof. Dr. Wen Renbai
Juli 2010: Prof. Dr. Wen Renbai
April-Mai 2014: Prof. Dr. Wen Renbai

Aufenthalte chinesischer MagistrandInnen in Münster
Oktober 2008-September 2009: Lu Yijing
Oktober 2008-September 2009: Cheng Ya
Oktober 2010-September 2011: Ma Ying
WN-Bericht vom 26.05.2009 "Die Exotik des Plusquamperfekts" Link PDF
September 2012-September 2013: Duan Liping
Oktober 2013-Juli 2014: Chen Chen, Quan, Zhanhua
Oktober 2014-August 2015: Wang Ying
Oktober 2015-September 2016: Gu Wei, Tan Shuting
Oktober 2016-September 2017: Hong Suale, Wang Shaofei

AnsprechpartnerInnen
Prof. Dr. Susanne Günthner (Germanistisches Institut der WWU, Abteilung Sprachwissenschaft)
Prof Dr. Wen Renbai (Leiter der Deutschen Fakultät der Xi'an International Studies University).

Kontakt
Prof. Dr. Susanne Günthner 
Prof. Dr. Wen Renbai

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25.08.2011 upm
Deutschland als Herausforderung - Sprachwissenschaftlerin pflegt enge Beziehungen zu China


"Es war für mich eine besondere Herausforderung, Deutsch zu lernen, weil diese Sprache so schwierig ist", sagt Zhu Qiang. Der 27-Jährige promoviert seit Oktober 2009 in der Abteilung für Sprachwissenschaft im Germanistischen Institut der Universität Münster. Dass es ihn ausgerechnet nach Deutschland verschlagen hat, ist kein Zufall: Denn Prof. Dr. Susanne Günthner, seine Doktormutter, ist die international führende Expertin für interkulturelle Kommunikation.

Und so hat es nicht nur Zhu Qiang nach Münster gezogen, sondern auch Dong Jing und Ma Ying. Letztere ist Deutschlehrerin in der Inneren Mongolei und setzt noch ein Master-Studium obendrauf. Dong Jing promoviert ebenfalls, und zwar über die Frage, wie gesprochenes Deutsch in den chinesischen Lehrwerken über Deutsch als Fremdsprache vermittelt wird. "Chinesische Studenten lernen mehrere Jahre Deutsch. Danach können sie es zwar gut schreiben, aber kaum sprechen, weil das alltägliche gesprochene Deutsch einfach nicht geübt wird. Außerdem haben sie kaum Kontakt zu Deutschen."

Auch Zhu Qiang hat sich der interkulturellen Kommunikation verschrieben. Er untersucht Anmoderationen auf Chinesisch und Deutsch bei Wissenschaftskonferenzen: Wie werden Vortragende bei chinesischen und deutschen Tagungen vorgestellt? Welche Höflichkeitskonventionen gibt es hierfür im chinesischen und deutschen Kontext? Wie werden die Vortragenden sowie die Zuhörer angesprochen? Wie wird der Status der Beteiligten sprachlich markiert? Und Ma Ying hat sich für ihre Masterarbeit die Modal- und Diskurspartikeln in chinesischen SMS-Nachrichten vorgenommen. Modal- und Diskurspartikeln sind jene kleinen Wörter, die der gesprochene Sprache entstammen und auch Eingang in SMS-Nachrichten gefunden haben, um die Mitteilungen informeller und nähesprachlicher zu gestalten, beispielsweise "hey". Im Deutschen sind Modal- und Diskurspartikeln gut untersucht, nun will die 29-Jährige schauen, wie sie im Chinesischen – und zwar in den Neuen Medien – verwendet werden.

2011-08 Xian-austauschDank Internet kamen die drei nicht in eine vollkommen fremde Welt, als sie nach Münster zogen. Trotzdem gibt es für sie viel zu lernen: "Die Sprache ist dabei kein Problem", sagt Zhu Qiang, "aber Forschungsmethoden, -theorien und -standards haben wir erst in Deutschland kennengelernt." Und Susanne Günthner ergänzt: "Germanistikstudierende lernen in China während ihrer Ausbildung oftmals primär die deutsche Sprache. An vielen chinesischen Hochschulen kommen sie während ihres Bachelor- und selbst während des Masterstudiums kaum mit wissenschaftlichen Theorien, Methoden und Fragestellungen in Kontakt. Wenn sie dann nach Deutschland kommen, merken sie, dass sie zwar einen Bachelor oder sogar einen Master im Fach Germanistik erworben haben, aber im Grunde genommen nur wenig mit den hiesigen wissenschaftlichen Methoden und Theorien des Faches vertraut sind. Eigentlich bräuchten sie dann erst einmal eine Einarbeitungszeit in das Fach sowie in gängige Arbeitsmethoden."

Eine solche Einarbeitungsphase gibt es zwar nicht strukturiert, aber die Atmosphäre am Institut ist so gut, dass sich die Doktoranden untereinander helfen und sich austauschen. Außerdem steht die Tür der Sprachwissenschaftlerin immer offen: "Im ersten Semester bin ich fast in jede Sprechstunde gegangen", erinnert sich Zhu Qiang. Fünf Jahre hat Susanne Günthner in China gelebt, daher weiß sie, wie schwierig es in einem fremden Land werden kann. Dong Jing hat eh "keine Zeit für Heimweh", und außerdem bleibt noch der Chat für den Kontakt mit Freunden und Familien – "da kommt dann gleich noch die praktische Erfahrung mit der Kommunikation über die Neuen Medien dazu", sagt die 24-Jährige lächelnd.

Zurück nach China wollen alle drei. Doch die Eingewöhnung könnte schwierig werden. "In China akzeptiert man, was die Lehrer sagen, man lernt nicht, zu argumentieren", erklärt Zhu Qiang. "Anfangs war es ganz ungewohnt, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten. Die Lehre an chinesischen Universitäten ist gut, aber die Atmosphäre für Forschung nicht ideal." Dong Jing aber ist zuversichtlich: "Das wird sich in den nächsten Jahren ändern, weil so viele Chinesen in Deutschland studieren."
Quelle: Pressemitteilung der WWU

12.12.2011 upm
Ehrenprofessur für Prof. Dr. Susanne Günthner
Chinesische Universität würdigt das Engagement der Sprachwissenschaftlerin in Kooperationsprojekten

Prof. Dr. Susanne Günthner, Sprachwissenschaftlerin am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und Leiterin des "Centrums für Sprache und Interaktion" (CeSI), hat die Ehrenprofessorwürde der Xi'an International Studies University (XISU), Xi'an/China, erhalten.

Die chinesische Universität würdigt mit der Auszeichnung Susanne Günthners Engagement in mehreren deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten: 2008 rief die Professorin eine Partnerschaft zwischen der Deutschen Fakultät der XISU und dem Germanistischen Institut der WWU ins Leben. Sie betreut ein gemeinsames Forschungsprojekt zur deutschen und chinesischen SMS-Kommunikation, das durch den DAAD und den Chinese-Scholarship-Council gefördert wird. Susanne Günthner war zudem auf deutscher Seite Organisatorin der 2011 durchgeführten internationalen Konferenz "Sprache in den Medien: Deutsch-Chinesisch" in Xi'an. Auch Günthners langjährige Forschungs- und Lehrtätigkeiten in der "Interkulturellen Kommunikation" und "Kontrastiven Linguistik" im Bereich Deutsch-Chinesisch trugen zur Verleihung der Ehrenprofessur bei.

Das Germanistische Institut der WWU und die Deutsche Fakultät der XISU wollen ihre Kontakte weiter ausbauen. Momentan halten sich im Rahmen der Partnerschaft fünf chinesische Germanisten aus Xi'an an der WWU auf – zwei als Studierende und drei weitere als Promovenden. Ferner bietet die XISU jedes Semester einen Praktikumsplatz für Germanistikstudierende der WWU im Bereich "Deutsch als Fremdsprache" an.

Kooperation mit der Deutschabteilung der Tongji Universität, Shanghai 

Tongji Logo

Die Tongji-Universität Shanghai wurde im Jahr 1907 von einem deutschen Arzt gegründet. Daher pflegt die Universität dauerhafte Kontakte nach Deutschland. So verfügt sie gegenwärtig über vier deutsche Einrichtungen: die deutsche Abteilung zur Ausbildung chinesischer GermanistInnen, das Deutsch-Kolleg zur Vorbereitung chinesischer Studierender und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Studien in Deutschland, das Institut für Studien der Bundesrepublik Deutschland und das chinesisch-deutsche Hochschulkolleg zur Ausbildung chinesischer AspirantInnen.
Jährlich studieren an der Tongji-Universität über 3000 Studierende aus allen Teilen des Landes Deutsch, über zwanzig deutsche LektorInnen und ProfessorInnen arbeiten als Lehrkräfte auf dem Campus. Das Institut für internationale Studien der Tongji-Universität (International School Tongji Universität) bietet Sinologiestudiengänge, verschiedene Chinesisch-Kurse und spezielle Programme nach individuellen Ansprüchen an.

Institut für internationale Studien (International School)
Tongji-Universität
Siping Str. 1239
Shanghai 200092
VR China
istju@mail.tongji.edu.cn
http://www.istju.com

Praktikum als SprachassistentIn am Tianhua College der Shanghai Normal University


Das Tianhua College bietet GermanistikstudentInnen der WWU die Möglichkeit, für die Dauer von einem bis zwei Semestern als SprachassistentIn zu arbeiten.

Die Praktikumsstelle ist jeweils von Anfang September bis Ende Januar bzw. Mitte Februar bis Mitte Juli zu besetzen.

Aufenthalte deutscher PraktikantInnen in Shanghai

09/2011-01/2012
Lydia Lohmann (Praktikumsbericht)
02/2012-07/2012 Yvonne Beyer (Praktikumsbericht)
09/2012-01/2013 Funda Duman

Weitere Informationen

Internationale Tagungen (Auswahl)


Tagungsankündigung
"Grammatik und Dialogizität: sequenzielle, syntaktische und prosodische Muster zwischen Emergenz und Sedimentierung"

Gradia G


Zu diesem Thema wird vom 13-15.06.2012 eine Tagung des DFG-Projekts "Grammatik und Dialogizität - Retraktive und projektive Konstruktionen im interaktionalen Gebrauch" stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich (nach Anmeldung) eingeladen. Weitere Informationen zu der Tagung finden sich auf der Internetseite und im Programmheft zu der Tagung.

Tagung: Sprache in den Medien
(
Xi’an International Studies University (XISU) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Susanne Günthner, WWU Münster)

Tagung vom 28.-30.10.2011 in Xi’an, VR China

Poster Xian Tagung 2011-212x300
Die Idee zur Tagung ist im Rahmen des vom China Scholarship Council [CSC] sowie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst [DAAD] unterstützten Forschungsprojekts “Kommunikation in den Neuen Medien: Kontrastive Untersuchungen chinesischer und deutscher SMS-Nachrichten” unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Günthner und Prof. Dr. Wen Renbai entstanden. SprachwissenschaftlerInnen (aus der Germanistik), die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen des Sprachgebrauchs in den Medien (computer-vermittelte Medien, Printmedien, Fernsehen, Radio, Telefon etc.) befassen, sollen Ergebnisse ihrer empirischen Forschung vorstellen. Ein Schwerpunkt der Tagung sind kontrastive Analysen (Deutsch Chinesisch). Es werden wissenschaftliche Vorträge von der Xi’aner und Münsteraner Forschungsgruppe sowie von weiteren deutschen und chinesischen SprachwissenschaftlerInnen gehalten und diskutiert, die im Bereich der Sprache in den Medien aktuell Forschung betreiben. Das Ziel der Tagung ist ein Austausch von Ideen, Erfahrungen und Ergebnissen der Forschung wie auch die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der deutschen und chinesischen Germanistik.


Konstruktionen in der Interaktion 
Internationaler Workshop an der WWU Münster, 6.10. - 8.10.2004
VeranstalterInnen: Prof. Dr. Susanne Günthner, Wolfgang Imo

  • Susanne Günthner und Wolfgang Imo (Hrsg.). Konstruktionen in der Interaktion. Berlin, New York: Walter de Gruyter.
  • Jörg Bücker und Sandra Dertenkötter. "Konstruktionen in der Interaktion" ZGL 33:2-3, 408-413. (Tagungsbericht)

Sprachliche Konstruktion von Geschlechtsidentität
Internationale Tagung an der WWU Münster, 13.11. - 15.11.2008
Veranstalterinnen: Prof. Dr. Susanne Günthner, Dr. Dagmar Hüpper, Contanze Spieß
Flyer mit Vortragstiteln (pdf)

Internationale Mentorenaktivitäten

Mentoring Deutschschweiz

                          Mentoring Schweiz Logo

Das Programm „Mentoring Deutschschweiz“ wendet sich an fortgeschrittene Wissenschaftlerinnen zur Unterstützung einer akademischen Karriere. Mentoring Deutschschweiz will Nachwuchsakademikerinnen den Austausch mit einer wissenschaftlich erfahrenen Person (Professorin oder Professor) ermöglichen und sie über die Grenzen einzelner Universitäten hinaus fördern und vernetzen. Insbesondere die eigenen Erfahrungen der Mentorin/des Mentors im Wissenschaftsbetrieb können für die Mentee bei der Planung und Umsetzung einer akademischen Karriere wegweisend sein. Neben dem direkten Austausch zwischen MentorIn und Mentee bietet ein Rahmenprogramm den Metees weitere Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.
Mentoring Deutschschweiz ist Teil des Bundesprogramms Chancengleichheit und wird durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Das Projekt ist an der Universität Bern angesiedelt und arbeitet mit den Universitäten Basel, Fribourg, Luzern, St. Gallen, Zürich und ETH Zürich eng zusammen.
Link

Gastdozenturen und Vorträge im Ausland

Gastdozenturen und Lehre im Ausland

Prof. Dr. Susanne Günthner Jan. - April 1992 DAAD-Kurzzeitdozentur an der Universität von Ho Chi Minh City und Fremdsprachenuniversität Hanoi in Vietnam
  März - April 2000 DAAD-Gastdozentur an der Tongji-Universität Shanghai, VR China
  Sept. - Okt. 2003 Gastdozentur an der Universität Vilnius, Litauen
  Okt. 2004 Gastdozentur an der Staatlichen Universität in Taschkent, Usbekistan
  Mai - Juni 2005 DAAD-Gastdozentur an der Tongji-Universität Shanghai, VR China
März - April 2009 DAAD-Kurzzeitdozentur an der Xi'an International Studies University, VR China
Okt. - Nov. 2010 DAAD-Kurzzeitdozentur an der Beijing International Studies University (BISU), China
Juni 2013 DAAD-Gastdozentur an der International Studies University, VR China
Sept. - Okt. 2014 Gastdozentur an der Soochow University (Dongwu Daxue) Taipeh/Taiwan
Dr. Wolfgang Imo 2004 dreiwöchiger Lehrauftrag (DaF) an der Staatlichen Ilia Tschavtschavadze-Universität für Sprache und Kultur in Tbilissi (Georgien)
Jörg Bücker M.A. 2006 zweiwöchiger, vom DAAD geförderter Sommerschulkurs zum Thema "Einführung in die Didaktik des fachsprachenspezifischen DaF-Unterrichts" an der Technischen Staatlichen Razzakov-Universität in Bishkek, Kirgistan
2007 zweiwöchiger, vom DAAD geförderter Sommerschulkurs zum Thema "Deutsch als Fachsprache für die Fächer Maschinenbau und Energetik" an der Technischen Staatlichen Razzakov-Universität in Bishkek, Kirgistan
2010 Durchführung eines von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus-Programms geförderten Kurses zum Thema "Gesprochenes Deutsch: Methoden und Untersuchungsgegenstände" an der Universität Ankara
Lars Wegner M.A. 2013 zweiwöchiger Lehrauftrag an der Nationalen Mirzo Ulugbek-Universität in Taschkent, Usbekistan
Beate Weidner M.A. 2013 zweiwöchiger Lehrauftrag an der Nationalen Mirzo Ulugbek-Universität in Taschkent, Usbekistan

Vorträge im Ausland seit 2000 (Auwahl)

Prof. Dr. Susanne Günthner 2000 Tongji Universität Shanghai: "Zwischen Pragmatik und Semantik: Zur Entwicklung von weil- und obwohl-Sätzen im gesprochenen Deutsch" (März)
  7th International Pragmatics Conference, IPRA, Budapest: "Narrative Reconstructions of Past Experiences: Adjustments and Modifications in the Process of Recontextualiszing a Past Experience" (Juli)
  Euresco Conference zu "Interactional Linguistics", Spa (Belgien): Constructing Scenic Moments: Grammatical and Rhetoric-Stylistic Means of Staging Past Events in Complaint-Stories (September)
2001 Universität Zürich, Deutsches Seminar: "Zur Konstruktion affektiver Einstellungen in der Redewiedergabe" (Januar)
University of California in Santa Barbara, LISO-Kolloquium: "Complaint Stories: Adjustments and Mdifications in the Process of Recontextualizing a Past Experience" (April)
Tagung "Wissenschaftstheoretische Perspektiven einer künftigen Linguistik" Monte Verita, Schweiz: "Was müsste eine künftige Linguistik bzgl. der Konstitution ihres Gegenstandes beachten - unter der Perspektive der Kommunikation?" (April)
2002 Konferenz "Interactional Linguistics" der European Science Foundation, Helsinki: "Polysemy or contextual inferences? Uses of German WO ('where') as temporal, causal and concessive conjunction" (September)
2003 Universität Linköping, Schweden: "Narrative Reconstructions of Past Experiences: Complaint Stories in Interactions" (Mai)
8th Interanational Pragmatics Conference, IPRA, Toronto: "The Construction of Social Identities in Reported Dialogues" (Juli)
2005 Tongji Universität Shanghai: "Standardabweichungen im alltäglichen Sprachgebrauch. Vom Diskurs zum Standard?" (Juni)
2007 Tagung "Indogermanische und Außerindogermanische Kontexte in Sprache, Literatur und Kultur", Nationale Mirzo Ulugbek-Universität Usbekistan: "Beschwerdegeschichten: Narrative Rekonstruktionen vergangener Erfahrungen" (Januar)
10th International Pragmatics Conference, IPRA, Göteburg, Schweden: "A Reanalysis of Die Sache ist ('the thing is')-clauses as projector phrases" (Juli)
Xi'an International Studies University: "Die Relevanz des Konzeptes der 'kommunikativen Gattung' für die interkulturelle Kommunikation" (September)
Internationales Symposium "Germanistik als Kulturwissenschaft aus asiatischer Perspektive", Tongji Universität, Shanghai: "Sprache und Kultur"
2008 University of California in Santa Barbara, LISO-Kolloquium: "Projective constructions in German interactions - an analysis of pseudo-clefts, N-be-that-constructions and extrapositions with es ('it')" (März)
Workshop "Grammatical Constructions in the Context of Conversational Interaction", Linköping, Schweden: "Projective Constructions" (April)
2009 Xi'an International Studies University: "Interkulturelle Kommunikation aus linguistischer Perspektive" (März)
Xi'an International Studies University: "Sprache und Sprechen im Kontext kultureller Praktiken - Aspekte einer Anthropologischen Linguistik" (April)
Deutsch-chinesisches Germanistentreffen, Peking: "Doing Culture - Kulturspezifische Selbst- und Fremdpositionierungen im Gespräch" (September)
Tongji Universität Shanghai: "Kommunikative Gattungen als Orientierungsmuster in der Interaktion" (September)
2010 Universität Zürich, Plenarvortrag bei der VALS/ASLA-Tagung "Sprachkompetenz in Ausbildung und Beruf: Übergänge und Transformationen":
"Übergänge zwischen Standard und Non-Standard - Welches Deutsch vermitteln wir im DaF-Unterricht?"
Vortrag im Rahmen der China-Woche an der WWU Münster: "Betreuung chinesischer Doktoranden" (Mai)
Xi'an International Studies University: "SMS-Kommunikation - dialogisch betrachtet" (Oktober)
2011 "Zwischen Standard und Non-Standard - welches Deutsch vermitteln wir im DaF-Unterricht"  Vortrag gehalten beim Studientag "Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik" in der CASA DI GOETHE, Rom, 28.3. 2011
(zusammen mit Saskia Kriese) SMS-Kommunikation dialogisch betrachtet: Analysen deutscher und chinesischer SMS-Mitteilungen
International Studies University Xi’an, Tagung Sprache in den Medien, 29. Oktober 2011
2013 Tagung "Sprache und Beziehung" (06.06.-08.06.2013), Universität Zürich: "Anredeformen im Kulturvergleich: Zur kommunikativen Konstruktion sozialer Beziehungen in chinesischen und deutschen SMS-Interaktionen"
Antrittsvorlesung als Honorarprofessorin an der Xi'an International Studies University, China: "'Doing Culture' - Kulturspezifische Selbst- und Fremdpositionierungen im Gespräch", 19.06.2013
Dr. Wolfgang Imo 2003 Tagung "Was wird aus der Erforschung gesprochener Sprache?" Universität Szeged, Ungarn: "Kompetenz, Performanz und Konstruktionen - eigenet sich die Construction Grammar zur Beschreibung gesprochener Sprache?" (Oktober)
2007 10th International Pragmatics Conference, IPRA, Göteburg, Schweden: "Clines of subordination - sonstructions with the German 'complement-taking predicate' glauben" (Juli)
2008 Workshop "Grammatical Constructions and Interaction", Universität Linköping Schweden: "A comparison of 'show repairs' in German and English conversation" (April)
2009 Università Cattolica del Sacro Cuoro Mailand, Studientag Gesprochene Sprache und DaF-Unterricht "Rede und Schreibe: Warum es Sinn macht, im DaF-Unterricht beides zu vermitteln" (Oktober)
2011 Satzstrukturen – interaktional: Besonderheiten des Satzbaus gesprochener Sprache am Beispiel der Transkripte in der Datenbank “Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik” Vortrag gehalten beim Studientag "Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik" in der CASA DI GOETHE, Rom, 28.3. 2011
The temporal and dialogical foundation of language: postpositioned evaluations and modalizations as incremental and collaborative constructions
(Vortrag im Rahmen der International Pragmatics Conference IPRA an der Universität Manchester)
Vorstellung der Datenbank “Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik”
International Studies University Xi’an, Tagung Sprache in den Medien, 29. Oktober 2011
(zusammen mit Dagmar Hüpper) Formen und Funktionen von Emotionalisierung in SMS
International Studies University Xi’an, Tagung Sprache in den Medien, 29. Oktober 2011
Jörg Bücker M.A. 2003 38. Linguistisches Kolloquium, Katholische Péter-Pázmány-Universität Piliscsaba, Ungarn: "Bestehen Argumentationen aus Argumenten?" (August)
2007 10th International Pragmatics Conference, IPRA, Göteburg, Schweden: "How to identify constructional patterns cross-linguistically: Sequential positioning, speech genres and the case of 'Incredulity Response Constructions'." (Juli)
2008 17th Sociolinguistics Symposium, Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande: "Language change at the borders of grammaticalization: the diachronic rise of the German quotative 'von wegen'." (April)
2010 XII. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) an der Uniwersytet Warszawski, Warschau/Polen)
Stimmenwechsel mit (so) von wegen und (so) nach dem Motto als Positionierungsressourcen im mündlichen Erzählen (August)
2010 Workshop an der Université Lumière Lyon 2, Lyon/Frankreich
Towards a Constructional and Usage-based Approach to Talk-in-Interaction (September)
2011 Metakommentare in computervermittelter Kommunikation: Ein Vergleich zwischen SMS- und Foren-Interaktion
International Studies University Xi’an, Tagung Sprache in den Medien, 29. Oktober 2011
Amelie Hauptstock M.A. 2010 4. Tagung Deutsche Sprachwissenschaft in Italien, Rom: "Sprachliche Verfahren der Rekonstruktion von Erfahrungen im Kulturkontakt. Selbst- und Fremdpositionierungen chinesischer GermanistikstudentInnen" (Februar)
Katharina König M.A. 2010 4. Tagung Deutsche Sprachwissenschaft in Italien, Rom: "'man IS ja auch deutsche/ ich BIN ja auch deutsche' Migration und Sprachidentität in narrativen Interviews mit Ostasiaten in Deutschland" (Februar)
2010 Vortrag im Seminar "Migrationslinguistik" bei lic. phil. Christina Cuonz am Deutschen Seminar der Universität Basel: "Sprache und Identiät in Sprachbiographien vietnamesisch-stämmiger Frauen in Deutschland." (April)
2010 Vortrag im Forschungskolloquium Sprachwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Basel: "Das Forschungslabor für Gesprochene Sprache oder: Sprachdaten und ihre Verarbeitung - Zugänge und Probleme bei linguistischen Arbeiten mit gesprochensprachlichem Material." (April)
2010 Summer School of Sociolinguistics, The University of Edinburgh: "Language and Identity: Subjective theories about language in the negotiation of identity of multilingual migrants of Vietnamese origin." (Juni)
Beate Weidner 2011 "Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik – Bereitstellung und Beitrag zur Didaktisierung von Materialien gesprochener Sprache in authentischen Kommunikationssituationen", Vortrag gehalten beim Studientag "Gesprochenes Deutsch für die Auslandsgermanistik" in der CASA DI GOETHE, Rom, 28.3. 2011
(zusammen mit Lars Wegner) "Gesprochene Sprache im DaF-Unterricht – Vorstellung des DAAD-Projekts zur Bereitstellung authentischer Gespräche und Informationsmaterialien", Vortrag an der Tongji-Universität Shanghai und Tongji University Shanghai, Deutschkolleg 14. September 2011
(zusammen mit Lars Wegner) "Authentische Gespräche deutscher Muttersprachler für den „Deutsch als Fremdsprache“-Unterricht", Vortrag an der Beijing Foreign Studies University (September 2011)


Internationale Projekte

Kommunikation in den Neuen Medien: Eine kontrastive Untersuchung von chinesischen und deutschen SMS-Botschaften

Drittmittelprojekt (finanziert vom DAAD und dem China Scholarship Council) im Rahmen des projektbezogenen Personenaustauschs mit der VR China

Ziel des Forschungsprojektes, das in der Gesprächsforschung, der linguistischen Gattungsanalyse und in der Interkulturellen Kommunikationsforschung angesiedelt ist, ist die kontrastive Analyse von Textgattungen in den Neuen Medien. In Kooperation mit der chinesischen Projektgruppe von Prof. Dr. WEN Renbai (International Studies University Xi'an) werden empirische Analysen zu sprachlich-kommunikativen Praktiken in chinesischen und deutschen SMS-Nachrichten durchgeführt. Eine solche qualitativ ausgerichtete Studie verspricht Ergebnisse über sprachlich-kommunikative Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die entstehen, wenn eine globalisierte Kommunikationsform in unterschiedlichen Kulturen genutzt wird. Neben der Beschreibung allgemeiner Charakteristika von chinesischen und deutschen SMS-Gattungen werden Aspekte konzeptueller Mündlichkeit, Facetten informellen Sprachgebrauchs, Formen von Sprachmischungen (Deutsch-Englisch, Chinesisch-Japanisch, Chinesisch-Englisch wie auch der Einbezug dialektaler Elemente), Strategien der Sprachökonomie, Rückgriffe auf sprachliche Verfahren aus anderen kommunikativen Gattungen und Kommunikationsformen (Chat, E-Mail, Notizzettel, Brief, Telefonat etc.), Abweichungen von der Standardorthographie und -grammatik und deren Funktionen fokussiert. Die jeweiligen sprachlichen Verfahren werden in Hinblick auf das Ineinandergreifen von technischen Gegebenheiten des Mediums (Handy), kulturellen Besonderheiten und sprachtypologischen Voraussetzungen hin verglichen. Im Anschluss an die empirischen Analysen gilt es aufzuzeigen, in welcher Art und Weise sich neue Kommunikationstechnologien auf kommunikative Strategien und Gattungen in kulturell unterschiedlichen Gesellschaften auswirken und welche Konsequenzen sich aufgrund der Ergebnisse für die weitere Erforschung computervermittelter Kommunikation ergeben.


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