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Prof. Dr. Moritz Baßler 

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Poetologien deuschsprachiger Literatur 1930-1960. Kontinuitäten jenseits des Politischen. Hg. v. Moritz Baßler, Hubert Roland und Jörg Schuster. (=Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte Bd. 146).

Bielefeld: De Gruyter 2016  

De GruyterDie traditionelle literaturgeschichtliche Einteilung der Jahrzehnte von 1930 bis 1960 erfolgte bislang nicht nach dem Schema ästhetischer Strömungen bzw. Epochen, sondern hat sich den historisch-politischen Zäsuren und Kategorien der deutschen Geschichte weitgehend angepasst; in diesem Sinne gilt sie seit langem als revisionsbedürftig. Der Sammelband präsentiert ein ganzes Spektrum methodologischer Perspektiven, um sich diesem Problem der Literaturgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts zu nähern. Im Zentrum steht dabei die konsequente Analyse literarischer Verfahren im Sinne von Schreibweisen und Techniken der Bedeutungsproduktion. Die Studien nehmen die unterschiedlichsten Genres von der Heimatliteratur über den Geschichtsroman und das Hörspiel bis zur Lyrik in den Blick und befassen sich mit Autorinnen und Autoren wie Ilse Aichinger, Alfred Döblin, Heimito von Doderer, Hans Fallada, Marie Luise Kaschnitz, Wolfgang Koeppen, Gertrud Kolmar, Friedo Lampe, Elisabeth Langgässer, Alexander Lernet-Holenia, Oskar Loerke, Robert Musil und Josef Ponten. Erstmals wird das literarische Feld der Zeitspanne zwischen 1930 und 1960 mittels genauer Fallstudien formalästhetisch auf die Frage nach Kontinuität oder Diskontinuität untersucht.

Deutsche Erzählprosa 1850-1950. Eine Geschichte literarischer Verfahren.

Berlin: Erich Schmidt Verlag 2015.

Moritz Baßler: Deutsche Erzählprosa 1850-1950

Dies ist eine Literaturgeschichte der anderen Art. Was hält die deutsche Literatur von 1850 bis 1950 am Laufen? Wie ist sie gemacht, wie funktioniert sie? Der Weg führt vom Poetischen Realismus des 19. Jahrhunderts über die frühe und die emphatisch-wilde Moderne bis hin zu den neuen Realismen der 1920er Jahre, die die deutsche Literatur noch weit über 1945 hinaus prägten. In kurzen Textproben und anschaulichen Skizzen präsentiert das Buch einen neuen, komplexen Zugriff auf die Geschichte deutschsprachiger Erzählprosa.

Warum müssen realistische Helden immer entsagen? Was eint die vielen Ismen um 1900? Warum versteht man expressionistische Texte nicht? Und wie kommt es, dass die Literatur so unterschiedlicher Richtungen wie Neue Sachlichkeit, Magischer Realismus, NS- und Exilliteratur ab 1920 wieder flächendeckend realistisch schreibt?

Was für Kunst oder Musik selbstverständlich ist, wird hier erstmals für die deutschsprachige Literatur vorgelegt: eine Geschichte ihrer Verfahren.

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Rezension auf Informationsmittel IFB, Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft


Entsagung und Routines. Aporien des Spätrealismus und Verfahren der frühen Moderne.

Hg. v. Moritz Baßler. Berlin/Boston: De Gruyter 2013 (= linguae & litterae Bd. 23).

Entsagung_und_Routines Entsagung und Routines arbeitet an einer Verfahrensgeschichte deutscher Erzählliteratur am Übergang vom Realismus zur literarischen Moderne. Der Band verfolgt dabei ein doppeltes Ziel: Zum einen bündelt er die semiotische Forschung zum Poetischen Realismus in einem fasslichen Strukturmodell, das als Beschreibungsgrundlage realistischer Erzählverfahren dienen kann. Studien zu Raabe, Fontane, Stifter, Storm und Meyer, aber auch zu Realisten der zweiten und dritten Reihe, überprüfen die Tauglichkeit dieses Ansatzes in der Praxis, wobei der Schwerpunkt auf den aporetischen Strukturen des Spätrealismus und Übergangsphänomenen zur Moderne liegt.

Zum anderen wird der Versuch unternommen, die Einheit der verschiedenen Ismen um 1900 im Verfahren der ‚Routine‛ zu erkennen. Fallstudien zu wenig behandelten Erzählautoren wie Bang, Conradi, Bölsche, Liliencron, Scheerbart und Dehmel bereiten ein Feld literarischer Prosa auf, das geradezu als Labor der Moderne bezeichnet werden kann. Ein Epilog verfolgt die realistische Erzähltradition bis in die Gegenwart weiter. --- [Inhalt]


Rezension auf literaturkritik.de


(Be-)Richten und Erzählen. Literatur als gewaltfreier Diskurs?

Hg. v. Moritz Baßler, Cesare Giacobazzi, Christoph Kleinschmidt und Stephanie Waldow. München: Wilhelm Fink 2011 (= Ethik – Text – Kultur Bd. 5).

Der Literatur wird in der neueren Literaturwissenschaft aufgrund ihrer Fiktionalität häufig eine Offenheit und ›Gewaltfreiheit‹ zugeschrieben, von der zu fragen wäre, ob sie nicht vielmehr ein Diskursphänomen der jüngsten Entwicklungen der Literaturwissenschaft ist, die Nachwirkung des sogenannten ›ethical turn‹. Der Band untersucht deshalb Literatur, in der es nicht nur inhaltlich um Bewertungen von Gewalt geht, sondern die auch mit narrativen Mitteln operiert, die eine eindeutige Lesart unmöglich machen – Texte also, die zur Stellungnahme herausfordern. Die Frage nach Gewalt und Gewaltfreiheit in Literatur und Literaturwissenschaft wird damit neu perspektiviert – die Debatte ist wieder offen. --- [Inhalt]


Literarische Moderne. Das große Lesebuch.

Hg. v. Moritz Baßler. Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag 2010.

Wie keine andere Epoche steht die literarische Moderne für den lustvollen Bruch mit Traditionen: Umgangssprache und Großstadt ziehen plötzlich in die verklärten Kunstwelten des 19. Jahrhunderts ein; man entdeckt die Ästhetik des Hässlichen und spelt mit Unsinn und Kontingenz; statt aufs große Ganze zu zielen, taucht man in die Bewusstseinsströme ab oder berauscht sich an der "Anarchie der Atome". - Das vorliegende Lesebuch versammelt die kanonischen und die zu Unrecht vergessenen Texte dieser faszinierenden Epoche und führt eindringlich vor Augen, wie riskant, wie verstörend, wie herrlich unverständlich diese Texte auch heute noch sind.  Es gibt keine Epoche der deutschen Literatur, so das Fazit dieser einzigartigen Sammlung, der eine größere Spielfreude zueigen ist, keine, in der mit so anarchischen Zügen experimentiert, und keine, in der mehr gelacht wird. - Mit Texten von Franz Kafka, Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke und vielen anderen. --- [Inhalt]


Stadt. Land. Pop. Popmusik zwischen westfälischer Provinz und Hamburger Schule. Bernd Begemann, Blumfeld, Erdmöbel, Bernadette La Hengst, Die Sterne.

Hg. v. Moritz Baßler, Walter Gödden, Jochen Grywatsch und Christina Riesenweber. Bielefeld: Aisthesis 2008.

Der Begleitband zur Ausstellung Stadt.Land.Pop. der LWL-Literaturkommission für Westfalen im Museum für Westfälische Literatur, Kulturgut Haus Nottbeck, Oelde-Stromberg, vom 27. November 2008 bis 19. April 2009. Halb Hamburg kommt aus Bad Salzuflen und auch sonst passiert in Westfalen mehr Pop, als man denken mag. Eine Textsammlung über deutschsprachige Popmusik zwischen Provinz und Metropole, über Die Sterne, Die Braut haut ins Auge und Blumfeld, über Ostbevern, Köln und Seattle, über das Forum Enger und die 1980er, über Bielefeld, Herford und das legendäre Musiklabel Fast Weltweit. Auf der beigefügten DVD befinden sich Interviews mit Bernadette La Hengst, Frank Spilker, Erdmöbel, Michael Girke und Frank Werner (Fast Weltweit).

Die kulturpoetische Funktion und das Archiv. Eine literaturwissenschaftliche Text-Kontext-Theorie.

Tübingen: Francke Verlag 2005 (= KULI Studien und Texte zur Kulturgeschichte der deutschsprachigen Literatur Bd. 1). [zugleich Habil. Rostock 2003]

"Wo kein Text ist, da ist auch nichts, worüber zu forschen oder zu denken wäre." (M. Bachtin)

Textualität, so die These dieses Buches, ist die unabdingbare Grundlage der Analysierbarkeit von Literatur in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten. Folglich widmet es sich der Aufgabe, das analytische Instrument einer (nicht metaphorisch verstandenen) Textualität der Kultur theoretisch so scharf und methodisch so praktikabel wie möglich zu machen. In produktiver Auseinandersetzung mit andersgearteten Theorien wird dabei ein archivimmanenter Strukturalismus entworfen. Die Schlusskapitel diskutieren Fragen der Anwendbarkeit mit und ohne die Hilfe von digitalen Bibliotheken und Suchmaschinen. - "Einfacher ist Kultur analytisch nicht zu haben." --- [Vorwort & Inhaltsverzeichnis]

Gespenster. Erscheinungen - Medien - Theorien.

Hg. v. Moritz Baßler, Bettina Gruber und Martina Wagner-Egelhaaf. Würzburg: Königshausen & Neumann 2005.

Unsere aufgeklärte, moderne und vermeintlich rationale Gegenwart ist voller Gespenster. Die allgegenwärtige Rede von den 'Gespenstern der Vergangenheit', vom 'Gespenst des Kommunismus', dem 'Gespenst der Rentenreform' und vielem mehr zehrt offenbar von einer Denkfigur, die mehr als andere Geeignet ist, eine Fremdheit im Eigenen sprachlich-diskursiv verfügbar zu machen. Allerdings hatte die Figur des Gespensts für Menschen verschiedener Zeiten und Kulturen unterschiedlichen Realitätsstatus.  Dieser Band trägt in seinem Aufbau und seiner interdisziplinären Ausrichtung der Tatsache Rechnung, dass Gespenster keine literarische Erfindung sind - obleich sie immer schon als repräsentierte kommunizierbar waren.  So kommt ein Sprektrum kultureller Formen in den Blick, in denen Gespenster in Vergangenheit und Gegenwart Reflexionsfiguren sowohl eines supplementierten Anderen als auch einer unhintergehbaren Medialität waren und sind. Auf der Grundlage dieser historischen und systematischen Aufarbeitung des Gepsenster-Diskurses und seiner Medien untersuchen die Beiträge dieses Bandes spezifische Repräsentationsformen des Gespensts in Literatur und Theorie. --- [Inhalt] [Voransicht]

Der Mensch ist nicht gegeben. Zur Darstellung des Subjekts in der Moderne.

Für Heinz-Jürgen Staszak.

Hg. v. Moritz Baßler und Arne Klawitter. Rostock: Konrad Reich Verlag 2005.

Der Mensch ist nicht gegeben, das heißt: es gibt offensichtlich kein 'Wesen des Menschen', das über Zeit und Raum hinweg Bestand hätte. Das Subjekt in der Moderne ist eine Funktion seiner Diskurse; es darzustellen bedeutet also immer zugleich auch, es allererst hervorzubringen. Die Beiträge, die in diesem Band zu Ehren des Rostocker Literaturwissenschaftlers Heinz-Jürgen Staszak (geboren am 15. Februar 1940) von seinen Schülern und Kollegen versammelt wurden, präsentieren ein komplexes Spektrum von Darstellungsweisen des Subjektes in der Moderne - Repräsentationsmöglichkeiten von anhaltender Aktualität, denn noch ist die Prophezeiung, "daß der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand" (Michel Foucault) nicht eingetroffen. --- [Inhalt]

Die (k)alte Sachlichkeit. Herkunft und Wirkungen eines Konzepts.

Festschrift für Helmut Lethen.

Hg. v. Moritz Baßler und Ewout van der Knaap. Würzburg: Königshausen & Neumann 2004.

Die Beantwortung der Frage: Wieviel Sachlichkeit braucht der Mensch? gehört zu den vornehmsten Aufgaben von Theorien und Verhaltenslehren seit dem 19. Jahrhundert. Gibt es Konzepte und Verfahren von Sachlichkeit auf der Höhe der Zeit, jenseits eines naiven Entsprechungsverhältnisses zur Welt? Erhält die alte Sachlichkeit mit ihren Topoi der Kälte womöglich nach den Epochen des Terrors, in die sie mündete, einerseits, und in der Medienwelt des 20./21. Jahrhunderts andererseits ganz neue Bedeutungen? In Fallstudien und anderen Beiträgen dieses Bandes werden Herkunft und Wirkungen des Konzeptes der Sachlichkeit aus der Sicht der Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaften reflektiert. --- [Inhalt/Voransicht]

Der deutsche Pop-Roman. Die neuen Archivisten.

München: C.H. Beck 2002, ²2005 (= Beck'sche Reihe 1474).

"DER KATALOG * Kataloge sind unsere Lieblingsbücher. Gut sind Gewehre. Messer. Diktiergeräte. Schwimmbassins. Taucherausrüstung. Heimwerker. Spielsachen. Unterwäsche. Badehosen und Sauna." (Andreas Mand: Grovers Erfindung. 1990)

Seit etwa 1990 kehrt die Gegenwart in die deutsche Literatur zurück. Die Pop-Literaten orientieren sich dabei gar nicht - wie man denken könnte - an den klassischen Erzählmustern, sondern erweisen sich als Vertreter eines lustvollen neuen Archivismus. Das Buch liefert exemplarische Lektüren der Prosa von Thomas Brussig. Marc Fischer. Rainald Goetz. Andreas Mand. Thomas Meinecke. Andreas Neumeister. Matthias Politycki. Benjamin von Stuckrad-Barre und anderen. Deren Pop-Verfahren werden kontrastiert einerseits mit Erzähltexten von Bernhard Schlink. Sibylle Berg. Judith Herrmann. Ingo Schulze und und Christoph Peters und anderseits mit E-Literatur von Peter Handke. Wolfgang Hilbig und Herta Müller.
--- [Inhalt] [Voransicht]

New Historicism. Literaturgeschichte als Poetik der Kultur.

Mit Einleitung und Auswahlbibliographie hg. v. Moritz Baßler. Tübingen: A. Francke ²2001 (= UTB 2265).

Darin:
- Einleitung: New Historicism. Literaturgeschichte als Poetik der Kultur, S. 7–28.
- Auswahlbibliographie, S. 269–276.
- Übersetzungen aus dem Amerikanischen.

Der New Historicism Stephen Greenblatts und anderer amerikanischer Literaturwissenschaftler war in den 1980er Jahren der entscheidende Impuls für den sogenannten Cultural Turn, die anhaltende kulturwissenschaftliche Neu-Orientierung der Literatur- und Geisteswissenschaften. In seiner methodischen Synthese von poststrukturalistischem Textualitätskonzept, Foucault’scher Diskursanalyse und ethnographischen Ansätzen sowie vor allem auch in seiner materialreichen, anekdotischen und sehr lesbaren Darstellungsweise zählt er nach wie vor zu den interessantesten Methoden in der gegenwärtigen Theorielandschaft. Der Band führt mit einer ausführlichen Einleitung des Herausgebers in den New Historicism ein. Er stellt die wichtigsten Gründungstexte der Bewegung (Stephen Greenblatt und Louis Montrose) erstmals in Übersetzung zur Verfügung. Weitere Texte des Readers dokumentieren die Diskussion um die Methode in den USA und Deutschland. Eine ausführliche, für die Neuausgabe aktualisierte Auswahlbibliographie erschließt die einschlägige Literatur. --- [Inhalt]


Mystique, mysticisme et modernité en Allemagne autour de 1900 / Mystik, Mystizismus und Moderne in Deutschland um 1900.

Hg. v. Moritz Baßler und Hildegard Châtellier. Préface de Antoine Faivre. Straßburg: Presses Universitaires de Strasbourg 1998 (= Faustus 4).

Stratégie de compensation , réaction de défense, catalyseur de l'innovation, le discours mystique et paramystique a joué un rôle décisif dans la genèse de la modernité autour de 1900. Artistes et écrivains de l'avant-garde, représentants de nouveaux mouvements religieux et idéologiques se sont inspirés d'un savoir à l'écart de la science reconnue comme telle - ésotérisme, occultisme, spiritisme - et ont tiré profit du commerce avec l'incompréhensible, l'étrange et l'inquiétant. Les auteurs du présent volume redécouvrent des sources oubliées et mettent en lumière des aspects nouveaux, surprenants, y compris dans les oeuvres de la modernité classique. Ils fournissent ainsi une contribution à un domaine de recherche trop longtemps négligé : l'étude des rapports inattendus et complexes entre mysticisme et modernité. --- [Inhalt]

Von der Natur zur Kunst zurück. Neue Beiträge zur Goethe-Forschung.

Gotthart Wunberg zum 65. Geburtstag.

Hg. v. Moritz Baßler, Christoph Brecht und Dirk Niefanger. Tübingen: Niemeyer 1997.

Der Band versammelt 15 neue Beiträge zu Goethes Werk, darunter Interpretationen zu den "Mitschuldigen", zu den Sturm-und-Drang-Hymnen, zur Reise- und Briefliteratur, vergleichende Studien zu Herder und Milton, systematische Arbeiten zu Goethes Symboltheorie und Antikebild, Untersuchungen zur Goethe-Rezeption bei Simmel und Jandl, ein Beitrag zur Begegnung Goethes mit Polen sowie eine Dokumentation seines Mietvertrages über das Haus am Frauenplan. --- [Inhalt]

Historismus und literarische Moderne.

Mit einem Beitrag von Friedrich Dethlefs. Tübingen: Niemeyer 1996. [mit Christoph Brecht, Dirk Niefanger und Gotthart Wunberg].

Darin:
- Historistischer und rhetorischer Katalog, S. 134–149.
- Moderne Texturen am Beispiel abstrakter Prosa, S. 181–196.
- Die Textur der modernen Lyrik, S. 197–234.
- Erzählen, S. 265–280.

Die radikal neuen Textverfahren der literarischen Moderne von Naturalismus und Décadence bis heute operieren mit einem Sprachmaterial, das durch die gigantische Amplifikations- und Desemantisierungsmaschinerie des Historismus, besonders seiner positivistischen Wissenschaftspraxis im 19. Jahrhundert geprägt ist. Teil I der vorliegenden Studie diskutiert die wissenschaftliche Verwendung des Historismusbegriffs und erschließt den Zusammenhang von Historismus und literarischen Textverfahren exemplarisch am historischen Roman und an populärwissenschaftlicher Wissenschaftsprosa. Teil II beschreibt auf dieser Basis verschiedene Texturen der literarischen Moderne: Katalogtexturen und kunstgewerbliche Texturen in Naturalismus, Impressionismus und Décadence, abstrakte Prosa und hermetische Lyrik der emphatischen Moderne sowie Spieltexturen. Die historische Situation bezeichnet hier vor allem ein Vertextungsproblem. Zugleich folgt aus der Beobachtung von Lexemautonomie, Destrukturierung und Unverständlichkeit in modernen Texten die Forderung nach einer spezifischen Hermeneutik der literarischen Moderne. Die Entdeckung der Textur definiert das Universum literarischer Semiose insgesamt neu. Teil III diskutiert unter dieser Prämisse Möglichkeiten neuer literarischer Strukturbildung und Modelle zu deren Beschreibung unter den Stichworten Erzählen, Essay, Enzyklopädie und Film.

New Historicism. Literaturgeschichte als Poetik der Kultur.

Mit Einleitung und Auswahlbibliographie hg. v. Moritz Baßler. Frankfurt: Fischer 1995 (= Fischer Taschenbuch Wissenschaft Bd. 11589).

Darin:
- Einleitung: New Historicism. Literaturgeschichte als Poetik der Kultur, S. 7–28.
- Auswahlbibliographie, S. 269–276.
- Übersetzungen aus dem Amerikanischen.

Der New Historicism Stephen Greenblatts und anderer amerikanischer Literaturwissenschaftler war in den 1980er Jahren der entscheidende Impuls für den sogenannten Cultural Turn, die anhaltende kulturwissenschaftliche Neu-Orientierung der Literatur- und Geisteswissenschaften. In seiner methodischen Synthese von poststrukturalistischem Textualitätskonzept, Foucault’scher Diskursanalyse und ethnographischen Ansätzen sowie vor allem auch in seiner materialreichen, anekdotischen und sehr lesbaren Darstellungsweise zählt er nach wie vor zu den interessantesten Methoden in der gegenwärtigen Theorielandschaft. Der Band führt mit einer ausführlichen Einleitung des Herausgebers in den New Historicism ein. Er stellt die wichtigsten Gründungstexte der Bewegung (Stephen Greenblatt und Louis Montrose) erstmals in Übersetzung zur Verfügung. Weitere Texte des Readers dokumentieren die Diskussion um die Methode in den USA und Deutschland. Eine ausführliche, für die Neuausgabe aktualisierte Auswahlbibliographie erschließt die einschlägige Literatur.

Die Entdeckung der Textur. Unverständlichkeit in der Kurzprosa der emphatischen Moderne 1910–1916.

Tübingen: Niemeyer 1994 (= Studien zur deutschen Literatur Bd. 134). [zugleich Diss. Tübingen 1993]

Zeitgleich mit den ersten abstrakten Gemälden entstand in den Zeitschriften des Frühexpressionismus ein bis heute wenig beachtetes (hier erstmals auch bibliographisch erfaßtes) Korpus unverständlicher Kurzprosa. Ihre neuartigen Schreibweisen - behandelt werden u.a. Texte von R. Müller, Sack, Adler, Däubler, H. Schaefer, Hardenberg, Hubermann, R. Walser, Lasker-Schüler, Ehrenstein, Benn und C. Einstein - wurden bisher vor allem als Krisensymptome gedeutet.  Demgegenüber leistet dieses Buch 1. eine historische Bestimmung ihrer Unverständlichkeit im Diskursgefüge von Historismus und emphatischer Moderne (Kandinsky, Einstein) und 2. eine systematische Bestimmung ihrer Unverständlichkeit in Auseinandersetzung mit dem hermeneutischen Verstehensbegriff.  Dabei werden spezifische Kategorien für eine sachgemäße Beschreibung moderner Prosatexturen am Material erarbeitet und - auch terminologisch - zur Diskussion gestellt. --- [Inhalt]

Aufsätze



  • Realistisches non sequitur. Auf der Suche nach einer kostbaren Substanz. In: Clemens Setz trifft Wilhelm Raabe. Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015. Hg. v. Hubert Winkels. Göttingen: Wallstein 2016, S. 59-81.
  • Robert Walser in den Weissen Blättern. In: Historiografie der Moderne. Carl Einstein, Paul Klee, Robert Walser und die wechselseitige Erhellung der Künste.  Hg. v. Michael Baumgartner, Andreas Michel und Reto Sorg. München: Fink 2016, S. 301-311.
  • Erzählprosa in nationalsozialistischen Zeitschriften der 1930er und 1940er Jahre (Das Innere Reich, Heimat und Reich). In: Poetologien deutschsprachiger Literatur 1920-1960 [s.o.], S. 15-35.
  • Kontinuitäten und Diskontinuitäten literarischer Verfahren von 1930 bis 1960. In: Poetologien deutschsprachiger Literatur 1930-1960 [s.o.], S. 1-14. ( mit Hubert Roland und Jörg Schuster)
  • Routines, Fallstudien, Rauschen: Verfahren des Naturalismus. In: Sonderweg in Schwarzgelb? Auf der Suche nach einem österreichischen Naturalismus in der Literatur. Hg. v. Roland Innerhofer und Daniela Strigl. Studienverlag: Innsbruck 2016, S. 59-70.
  • Literaturwissenschaft als Kulturpoetik der Literatur und Medien. In: DVjs 89 (2015), S. 505-509.
  • Nach den Medien. Wolfgang Herrndorfs Tschick zwischen Populärem Realismus und Pop. In: Wolfgang Herrndorf. Hg. v. Annina Klappert. VDG: Weimar 2015, S. 67-83.  
  • Leitkultur Pop? Populäre Kultur als Kultur der Rückkopplung. In: Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 148, I/2015, S. 34-39.
  • Augenblickliche Überlieferung. Zu Pop und Mode. In: KultuRRevolution Nr. 68, Mai 2015, S. 71-73.
  • Definitely Maybe. Das Pop-Paradigma in der Literatur. In: Pop. Kultur und
    Kritik. Heft 6 (Frühling 2015), S. 104-127.
  • Kulturkontakt kulturpoetisch gesehen. Am Beispiel von Kraftklubs „Zu jung“. In: Kulturkontakte. Szenen und Modelle in deutsch-japanischen Kontexten. Hg. v. Yuichi Kimura und Thomas Pekar. Transcript: Bielefeld 2015, S. 61-74.
  • Metaphern des Realismus - realistische Metaphern. Wilhelm Raabes "Die Innerste". In: Epoche und Metapher. Systematik und Geschichte kultureller Bildlichkeit. Hg. v. Benjamin Specht. Berlin/Boston: de Gruyter 2014, S. 219-231.
  • Mythos Intention. Zur Naturalisierung von Textbefunden. In: Theorien und Praktiken der Autorschaft. Hg. v. Matthias Schaffrick, Marcus Willand. Berlin/Boston 2014 (= spectrum Literaturwissenschaft/
    spectrum Literature 47), S. 151-168.
  • Bewohnbare Strukturen und der Bedeutungsverlust des Narrativs. Überlegungen zur Serialität am Gegenwarts-Tatort. In: Zwischen Serie und Werk. Fernseh- und Gesellschaftsgeschichte im »Tatort«. Hg. v. Christian Hißnauer, Stefan Scherer, Claudia Stockinger. Bielefeld 2014, S. 347-359. 
  • Prolegomena zu einer Verfahrensgeschichte deutscher Erzählprosa 1850-1950. In: Literaturgeschichte. Theorien-Modelle-Praktiken. Hg. v. Matthias Buschmeier, Walter Erhart und Kai Kauffmann. Berlin/Boston 2014, S. 231-245.
  • „New Standards of Beauty and Style and Taste“. Expanding the Concept of Camp. In: Quote, Double Quote. Aesthetics between High and Populrar Culture. Hg. v. Paul Ferstl und Keyvan Sarkhosh. Amsterdam/New York: Rodopi 2014, S. 23-42.
  • Realismus - Serialität - Fantastik. Eine Standortbestimmung gegenwärtiger Epik. In: Poetiken der Gegenwart. Deutschsprachige Romane nach 2000. Hg. v. Silke Horstkotte u. Leonhard Herrmann. Berlin/Boston: De Gruyter 2013 (= spectrum Literaturwissenschaft / spectrum Literature Bd. 37), S. 31-46.
  • Zeichen auf der Kippe. Aporien des Spätrealismus und die Routines der Frühen Moderne. In: Entsagung und Routines. Aporien des Spätrealismus und Verfahren der frühen Moderne. Hg. v. Moritz Baßler. Berlin/Boston: De Gruyter 2013 (= linguae & litterae 23), S. 3-21.
  • Die Unendlichkeit des realistischen Erzählens. Eine kurze Geschichte moderner Textverfahren und die narrativen Optionen der Gegenwart. In: Die Unendlichkeit des Erzählens. Der Roman in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1989. Hg. v. Carsten Rohde u. Hansgeorg Schmidt-Bergmann. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2013, S. 27-46.
  • Wolfgang Welts Welt. Peggy Sue im popliterarischen Feld der 1980er Jahre. In: „Über Alles oder Nichts." Annäherungen an das Werk von Wolfgang Welt. Hg. von Steffen Stadthaus u. Martin Willems. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2013, S. 75-93.
  • Doubt to Stand. Die Stimme von Marcus Wiebusch [mit Martin Butler]. In: Performativität und Medialität Populärer Kulturen. Theorien, Ästhetiken,Praktiken. Hg. v. Marcus S. Kleiner und Thomas Wilke. Springer VS: Wiesbaden 2013, S. 277-295.
  • Nachwort. In: Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Roman. Mit einem Nachwort von Moritz Baßler und Melanie Horn (=Gesammelte Werke Bd. 10). Fischer Taschenbuch 90458: Frankfurt 2013, S. 523-547.
  • Literarische und kulturelle Intertextualität in Thomas Manns "Der Kleiderschrank". In: Deconstructing Thomas Mann. Hg. v. Alexander Honold undNiels Werber. Universitätsverlag Winter: Heidelberg 2012, S. 15-27.
  • "Wo kommt diese Energie her?" Moritz Baßler im Gespräch über synchroneAvantgarde, Kulturpoetik und Pop-Literatur (Interview Maik Bierwirth): In: Doing Contemporary Literature. Praktiken, Wertungen, Automatismen. Hg. v. Maik Bierwirth, Anja Johannsen und Mirna Zeman. Fink: München 2012, S. 131-149.
  • Archiv – Thomas Pynchon. In: Systemtheoretische Literaturwissenschaft. Begriffe – Methoden - Anwendungen. Hg. v. Niels Werber unter Mitarbeit von Maren Lickhardt. De Gruyter: Berlin/New York 2011, S. 9-21. 
  • Avantgarde und Pop. Figuren des Alterns und Verjüngens. In: Alternde Avantgarden. Hg. v. Alexandra Pontzen und Heinz-Peter Preusser. Heidelberg: Winter 2011, S. 63-73.
  • Populärer Realismus. In: Kommunikation im Populären. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein ganzheitliches Phänomen. Hg. v. Roger Lüdeke. Bielefeld: transcript 2011, S. 91-103.
  • Gegen die Wand. Die Aporie des Poetischen Realismus und das Problem der Repräsentation von Wissen. In: Magie der Geschichten. Weltverkehr, Literatur und Anthropologie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hg. v. Michael Neumann und Kerstin Stüssel. Konstanz University Press 2011, S. 429-442.
  • "In der Grube". Brinkmanns Neuer Realismus. In: Medialität der Kunst. Rolf Dieter Brinkmann in der Moderne. Hg. v. Markus Fauser. transcript Verlag: Bielefeld 2011, S. 17-31.
  • Vergleichen, was uns ergreift. Von den Kränkungen der Literaturwissenschaft. In: (Be-)Richten und Erzählen. München 2011 [s.o.], S. 47-58.
  • One more Cup of Tchibo for the Road. Über die Abwesenheit von Markennamenin der Popmusik. In: Warenästhetik. Neue Perspektiven auf Konsum, Kultur und Kunst. Hg. v. Heinz Drügh, Christian Metz und Björn Weyand. Frankfurt: Suhrkamp 2011 (= stw 1964), S. 360-379.
  • Unter dem Kafka-Massiv. Unterwegs zu einer Typologie expressionistischer Kurzprosa. In: Kafka und die kleine Prosa der Moderne / Kafka and Short Modernist Prose. Hg. v. Manfred Engel und Ritchie Robertson. Würzburg 2010 (= Oxford Kafka Studies I), S. 181-193.
  • „Geschichte: naivste Form der LITERATUR“? Paul Valéry in Walter Kempowskis Echolot. In: Walter Kempowski. Bürgerliche Repräsentanz – Erinnerungskultur – Gegenwartsbewältigung. Hg. v. Lutz Hagestedt. Berlin/New York: De Gruyter 2010, S. 15-26.
  • Figurationen der Entsagung. Zur Verfahrenslogik des Spätrealismus bei Wilhelm Raabe. In: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2010, S. 63-80.
  • Diegese und Simulation. Kategorienfragen im Kontinuum zwischen Roman und Online-Rollenspiel. In:  Intermedien. Zur kulturellen und artistischen Übertragung. Hg. v. Alexandra Kleihues, Barbara Naumann und Edgar Pankow. Zürich: Chronos 2010, S. 553-568.
  • "Have a nice apocalypse!". Parahistorisches Erzählen bei Christian Kracht. In: Utopie und Apokalypse in der Moderne. Hg. v. Reto Sorg und Stefan Bodo Würffel. München: Fink 2010, S. 257-272.
  • Der Familienroman im Nicht-Familienroman. Beobachtungen an Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten" und Dietmar Daths "Waffenwetter". In: Deutsche Familienromane. Literarische Genealogien und internationaler Kontext. Hg. v. Simone Costagli und Matteo Galli. München: Fink 2010, S. 219-230.
  • Wie cool ist das hässliche Entlein? Überlegungen zum Verfahren neuester Jugendliteratur. In: Ich! Identität(en) in der Kinder- und Jugendliteratur. Hg. v. Caroline Roeder (= kjlm 09.extra). München: kopaed 2009, S. 92-102.
  • Computergestützte Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft. Eine Wunschliste. In: Jahrbuch für Computerphilologie 9 (2009), S. 27-34. [mit Rainer Karczewski]
  • "Der Freund". Zur Poetik und Semiotik des Dandyismus am Beginn des 21. Jahrhunderts. In:  Depressive Dandys. Spielformen der Dekadenz in der Pop-Moderne. Hg. v. Alexandra Tacke und Björn Weyand. Köln u.a.: Böhlau 2009, S. 199-217.
  • Blutiger Realismus. Zum Verfahren der Sinnstiftung in Helmut Kraussers Prosa. In: Sex - Tod - Genie. Beiträge zum Werk von Helmut Krausser. Hg. v. Claude D. Conter und Oliver Jahraus. Göttingen: Wallstein 2009, S. 269-282.
  • "Grenzenlos zuhause". Internationaler Pop, lokal interpretiert - das Beispiel der Cover-Version. In: Popkultur trifft Schule. Bausteine für eine neue Medienerziehung. Hg. v. Jan-Arne Sohns und Rüdiger Utkal. Weinheim/Basel: Beltz 2009, S. 94-109.
  • Bad Salzuflen, weltweit. Die Pop-Provinz der Hamburger Schule. In: Stadt. Land. Pop. Bielefeld 2008 [s.o.], S. 92-109.
  • Jäger der verlorenen Pace. Robert Müller: Tropen. Der Mythos der Reise. Urkunden eines deutschen Ingenieurs (1915). In: Deutschsprachige Romane der klassischen Moderne. Hg. v. Matthias Luserke-Jaqui. Berlin/New York: de Gruyter 2008, S. 128-153.
  • Was nicht ins Archiv kommt. Zur Analysierbarkeit kultureller Selektion. In: Die Szene der Gewalt. Bilder, Codes und Materialitäten. Hg. v. Daniel Tyradellis und Burkhardt Wolf. Frankfurt u.a.: Peter Lang 2007, S. 61-75.
  • Moderne und Postmoderne. Über die Verdrängung der Kulturindustrie und die Rückkehr des Realismus als Phantastik. In: Literarische Moderne. Begriff und Phänomen. Hg. v. Sabina Becker und Helmuth Kiesel. Berlin/New York: de Gruyter 2007, S. 435-450.
  • Baurat, werde wesentlich! Anmerkungen zum expressionistischen Drama. In: Barlach auf der Bühne. Inszenierungen 1919-2006. Hg. v. Andrea Fromm und Helga Thieme. Ernst Barlach Stiftung: Hamburg/Güstrow 2007, S. 117-126.
  • Kurzprosa im 20. Jahrhundert – Kontinuitäten außerhalb einer Gattungstradition. In: Kleine Prosa. Theorie und Geschichte eines Textfeldes im Literatursystem der Moderne. Hg. v. Thomas Althaus, Wolfgang Bunzel und Dirk Göttsche. Tübingen: Niemeyer 2007, S. 187-196.
  • „Ewigkeit der Accent“ – Benns und Einsteins Widmungsgedichte Meer- und Wandersagen und Die Uhr. In: Gottfried Benn – Wechselspiele zwischen Biographie und Werk. Hg. v. Matías Martínez. Göttingen: Wallstein 2007, S. 71-84.
  • „Ein Rudel mißlungener Rehe“. Bambi und das Rehmotiv in der deutschen Literatur. In: Felix Salten. Schriftsteller – Journalist – Exilant. Hg. v. Siegfried Mattl und Werner Michael Schwarz im Auftrag des Jüdischen Museums der Stadt Wien. Wien: Holzhausen 2006, S. 121-136.
  • "Just What Is It That Makes Today's Homes So Different, So Appealing?" Globalisierung als Herausforderung an Literatur- und Kulturwissenschaften. In: Neue Beiträge zur Germanistik Bd. 5/Heft 1 2006, S. 129–143.
  • "Totenpark mit Riesenrad". Zum Verhältnis von Magischem Realismus und Pop. In: Abfälle. Stoff- und Materialpräsentation in der deutschen Pop-Literatur der 60er Jahre. Hg. v. Dirk Linck und Gert Mattenklott. Hannover: Wehrhahn 2006, S. 215-232.
  • Erhabene und komische Kopisten. Roland Barthes über Gustav Flauberts Bouvard und Pécuchet. In: Kulturphilosophen als Leser. Porträts literarischer Lektüren. Fs. Wolfgang Emmerich zum 65. Geburtstag. Hg. v. Heinz-Peter Preußer und Matthias Wilde. Göttingen: Wallstein 2006, S. 315–321.
  • "Das Zeitalter der neuen Literatur". Popkultur als literarisches Paradigma. In: Chiffre 2000 - Neue Paradigmen der Gegenwartsliteratur. Hg. v. Corina Caduff und Ulrike Vedder. München: Fink 2005, S. 185–199.
  • Deutsch-englische Hybridbildungen und die Funktion der Marie in Uwe Johnsons Jahrestagen. In: Johnson-Jahrbuch 12 (2005), S. 103–113.
  • Zur Semiotik des Markennamens in literarischen Texten. In: Markt literarisch. Hg. v. Thomas Wegmann. Bern u.a.: Peter Lang 2005 (= Veröffentlichungen zur Zs. für Germanistik NF Bd. 12), S. 171–181.
  • Rammsteins Cover-Version von Stripped. Eine Fallstudie zur deutschen Markierung angelsächsischer Popmusik. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 52 (2005), Heft 2: Songs. Hg. v. Eric Achermann und Guido Naschert, S. 218–232. [PDF]
  • Die kulturpoetische Funktion des Symbols. Ein Verwendungsvorschlag in Anknüpfung an Goethe. In: Aktualität des Symbols. Hg. v. Frauke Berndt und Christoph Brecht. Freiburg im Breisgau: Rombach 2005, S. 269–278.
  • "aber das Gras." Zur Darstellungs- und Bedeutungsebene in Bobrowskis Gedicht Ebene. In: Der Mensch ist nicht gegeben, Rostock 2005 [s.o.], S. 20–32. [PDF]
  • "Einfache Anomalien". Zwerge und Riesen in Felix Saltens Wurstelprater. In: Felix Salten: Wurstelprater. Ein Schlüsseltext zur Wiener Moderne. Hg. v. Siegfried Mattl u.a. Wien: Promedia 2004, S. 196–211.
  • Die "Zonenkinder" und das "Wir". In: Die Zonenkinder und Wir. Die Geschichte eines Phänomens. Hg. v. Tom Kraushaar. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag 2004, S. 211–219.
  • Jenseits von E und U. Popkultur als Faktum und Herausforderung. In: Ethik & Unterricht 1/2004: Populäre Medien, S. 8–11
  • Was ist Sache? Literarische "Arbeit in Gegenwart" am Beispiel von Nick Hornbys High Fidelity. In: Die (k)alte Sachlichkeit, Würzburg 2004 [s.o.], S. 263–274.
  • "Was bin Ich?" Die Antwort der Mixtapes. In: Vokus. Volkskundlich-kulturwissenschaftliche Schriften hg. v. Institut für Volkskunde der Universität Hamburg 13 (2003), S. 29–37.
  • Die Rettung des bürgerlichen Wissens in seiner Unterbietung. Zum Erzähler der Brenner-Hexalogie von Wolf Haas. In: Schreibkraft 9 (2003), S. 26–35.
  • "Watch out for the American subtitles!". Zur Analyse deutschsprachiger Popmusik vor angelsächsischem Paradigma. In: Text + Kritik 10 (2003), Sonderband: Pop-Literatur. Hg. v. Heinz Ludwig Arnold und Jörgen Schäfer. München: text + kritik 2003, S. 279–292.
  • Sammeln und Generieren. Aktuelle Archivierungsverfahren in Pop-Literatur und Kulturwissenschaft. In: Zukunft der Literatur - Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft. Hg. v. Reto Sorg u.a. München: Fink 2003, S. 155–165.
  • Das Subjekt als Abkürzung. In: Historisierte Subjekte - Subjektivierte Historie. Zur Verfügbarkeit und Unverfügbarkeit von Geschichte. Hg. v. Stefan Deines u.a. Berlin/New York: de Gruyter 2003, S. 93–103.
  • Kassetten basteln. Literatur als Teil der Popkultur. In: Die Teile und das Ganze. Bausteine der literarischen Moderne in Österreich. Hg. v. Bernhard Fetz und Klaus Kastberger. Wien: Paul Zsolnay 2003 (= Profile 10), S. 53–62.
  • Immaterielle Sinnlichkeit - Ästhetik der emphatischen Moderne. In: Der Schein der Dinge. Einführung in die Ästhetik. Hg. v. Monika Fick und Sybille Gößl. Tübingen: Attempto 2002, S. 96–115.
  • New Historicism und Textualität der Kultur. In: Kulturwissenschaften. Forschung - Praxis - Positionen. Hg. v. Lutz Musner und Gotthart Wunberg. Wien: WUV 2002 (Edition Parabasen), S. 292–312; Freiburg im Breisgau: Rombach ²2003, S. 319–340.
  • Zwischen den Texten der Geschichte. Vorschläge zur methodischen Beerbung des New Historicism. In: Literatur und Geschichte. Ein Kompendium zu ihrem Verhältnis von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Hg. v. Daniel Fulda und Sylvia Serena Tschopp. Berlin/New York: de Gruyter 2002; S. 87–100.
  • Forum: Kultur als Text? [mit Fabian Stoermer, Uwe Spörl, Christoph Brecht, Tasos Zembylas, Holm Graeßner und Niels Werber]. In: KulturPoetik 2.1/2002, S. 102–113. [darin besonders: Die Textualitäts-These, S. 102–105].
  • Absolute Prosa. In: Expressionistische Prosa. Hg. v. Walter Fähnders. Bielefeld: Aisthesis 2001 (Aisthesis Studienbuch 1), S. 59–78.
  • 'Science of the Particular'? Perspektiven einer literaturwissenschaftlichen Texttheorie der Kultur. In: Theory Studies? Konturen komparatistischer Theoriebildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Hg. v. Beate Burscher-Bechter und Martin Sexl. Innsbruck: Studienverlag 2001 (Comparanda 4), S. 271–282.
  • Bauchaufschwung am himmlischen Reck. Verfahren und Facetten des Prosaautors Theodor Däubler. In: Ernst Barlach - Theodor Däubler. Die Welt versöhnt und übertönt der Geist. Ausstellung zum 125. Geburtstag Theodor Däublers. Hg. v. Volker Probst und Helga Thieme. Güstrow: Ernst Barlach Stiftung 2001 (Schriften der Ernst Barlach Stiftung B 10), S. 31–40.
  • Historismus, literarische Moderne und Literaturwissenschaft. Überlegungen zu einem Projekt. In: Das Ende der Eindeutigkeit. Zur Frage des Pluralismus in Moderne und Postmoderne. Hg. v. Barbara Boisits und Peter Stachel. Wien: Passagen 2000, S. 69–79.
    [auch in: "Historische Gedächtnisse sind Palimpseste". Hermeneutik - Historismus - New Historicism - Cultural Studies. Fs. für Gotthart Wunberg zum 70. Geburtstag. Hg. v. Roland S. Kamzelak. Paderborn: Mentis 2001, S. 127–136.]
  • Goethes Poetik der Kultur. Dichte Beschreibung, Allegorie und Ironie im Sankt-Rochus-Fest zu Bingen. In: Jeux et fêtes dans l'oeuvre de J.W. Goethe. Hg. v. Denise Blondeau, Gilles Buscot und Christine Maillard. Straßburg: Presses Universitaires 2000, S. 107–126.
  • Geschwisterbeziehungen in der Literatur am Beispiel von Inzestdramen der Goethezeit. In: Verschwistert mit Leib und Seele. Geschwisterbeziehungen gestern - heute - morgen. Hg. v. Gunther Klosinski. Tübingen: Attempto 2000, S. 71–83.
  • Wie Trakls Verwandlung des Bösen gemacht ist. In: Gedichte von Georg Trakl. Hg. v. Hans-Georg Kemper. Stuttgart: Reclam 1999 (Literaturstudium: Interpretationen), S. 121–141.
  • Das offene Kunstwerk und seine Freunde [Korreferat zu Renate Homann: Rationalität und Literaturwissenschaft]. In: Karl Poppers kritischer Rationalismus. Hg. v. Ingo Pies und Martin Leschke. Tübingen: Mohr Siebeck 1999, S. 182–187.
  • New Historicism und der Text der Kultur. Zum Problem synchroner Intertextualität. In: Literatur als Text der Kultur. Hg. v. Moritz Csáky und Richard Reichensperger. Wien: Passagen 1999, S. 23–40.
  • Stichwort Text. Die Literaturwissenschaft unterwegs zu ihrem Gegenstand. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 42 (1998), S. 470–475.
  • Systeme kann man nicht lesen. In: Rechtshistorisches Journal 17 (1998), S. 387–404.
  • Auf dem Zwischenplane. Gespenster bei Ibsen, Rilke und Breton. In: Ibsen im europäischen Spannungsfeld zwischen Naturalismus und Symbolismus. Kongreßakten der 8. Internationalen Ibsen-Konferenz, Gossensaß, 23.-28.6.1997. Hg. v. Maria Deppermann u.a. Frankfurt u.a.: Peter Lang 1998, S. 331–351.
  • Maltes Gespenster. In: Mystique, mysticisme et modernité. Straßburg 1998 [s.o.], S. 239–253.
  • Oberflächen. Die geflügelte Erde von Max Dauthendey. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik Reihe A Bd. 47: Munich 1900 site de la modernité / München 1900 als Ort der Moderne. Hg. v. Gilbert Merlio und Nicole Pelletier. Bern u.a.: Peter Lang 1998, S. 203–217.
  • Zur Sprache der Gewalt in der Lyrik des deutschen Barock. In: Ein Schauplatz herber Angst. Wahrnehmung und Darstellung von Gewalt im 17. Jahrhundert. Hg. v. Markus Meumann und Dirk Niefanger. Göttingen: Wallstein 1997, S. 125–144.
  • Goethe und die Bodysnatcher. Ein Kommentar zum Anatomie-Kapitel in den Wanderjahren. In: Von der Natur zur Kunst zurück. Tübingen 1997 [s.o.], S. 181–197.
  • Das Bild, die Schrift und die Differenz. Zu Carl Einsteins Negerplastik. In: "Unvollständig, krank und halb?" Zur Archäologie moderner Identität. Hg. v. Christoph Brecht und Wolfgang Fink. Bielefeld: Aisthesis 1996, S. 137–153.
  • Das Paradox des Historismus. Zu Carl Einsteins Negerplastik. In: Tradition. Proceedings of an international research workshop at IFK. Hg. v. Christoph J. Nyíri. Wien 1995, S. 129–149. [= Vortragsfassung des folgenden Titels]
  • "Lehnstühle werden verrückt". Spiritismus und emphatische Moderne: Zu einer Fußnote bei Wassily Kandinsky. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne 1 (1993), S. 287–307.
    [Wiederabgedruckt in: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie 37 (1995), S. 73–89.]
  • "Die ins Haus heimgeholte Transzendenz". Theodor Storms Liebesauffassung vor dem Hintergrund der Philosophie Ludwig Feuerbachs. In: Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft 36 (1987), S. 43–60.


 

Lexikon- und Handbuchartikel



  • Prinzessin Fisch. In: Raabe-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Hg. v. Dirk Göttsche u.a. Metzler: Stuttgart 2016, S. 198-200.
  • Fabian und Sebastian. In: Raabe-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Hg. v. Dirk Göttsche u.a. Metzler: Stuttgart 2016, S. 196-198.
  • Moderne. In: Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Hg. v. Andreas Blödorn/Friedhelm Marx. Metzler: Stuttgart 2015, S. 328f.
  • Robert Walsers Moderne. In: Robert Walser Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Hg. v. Lucas Marco Gisi. Metzler: Stuttgart 2015, S. 68-72.
  • Wilhelm Lehmann: Gedichte. In: Literatur für die Schule. Werklexikon zum Deutschunterricht. Hg. V. Marion Bönnighausen und Jochen Vogt. Paderborn 2014, S. 527-529.
  • Oskar Loerke: Gedichte. In: Literatur für die Schule. Werklexikon zum Deutschunterricht. Hg. V. Marion Bönnighausen und Jochen Vogt. Paderborn 2014, S. 553-555.
  • Theodor Storm: Der Schimmelreiter. In: Literatur für die Schule. Werklexikon zum Deutschunterricht. Hg. V. Marion Bönnighausen und Jochen Vogt. Paderborn 2014, S. 770-772. Gemeinsamer Beitrag mit Melanie Horn.
  • Theodor Storm. Pole Poppenspäler. In: Literatur für die Schule. Werklexikon zum Deutschunterricht. Hg. V. Marion Bönnighausen und Jochen Vogt. Paderborn 2014, S. 768-769. Gemeinsamer Beitrag mit Melanie Horn.
  • Theodor Storm: Aquis submersus. In: Literatur für die Schule. Werklexikon zum Deutschunterricht. Hg. V. Marion Bönnighausen und Jochen Vogt. Paderborn 2014, S. 763-765.
  • Texte und Kontexte. In: Handbuch Literaturwissenschaft. Bd. 1: Gegenstände und Grundbegriffe. Hg. v. Thomas Anz. Stuttgar/Weimar: Metzler 2013, S. 355-370.
  • Texttheoretische Problemkonstellationen: Autorintention und Gattung; Formzitat und Gattung; Gattungsmischung, Gattungsübergänge, Gattungsunbestimmtheit; Interpretation und Gattung; Intertextualität und Gattung. In: Handbuch Gattungstheorie. Hg. v. Rüdiger Zymner. Stuttgart/Weimar: Metzler 2010, S. 47f. u. S. 50-58.
  • Absolute Dichtung. In: Metzler Lexikon Avantgarde. Hg. v. Hubert van den Berg und Walter Fähnders. Stuttgart: Metzler 2009.
  • Textur. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft Bd. 3. Hg. v. Jan-Dirk Müller u.a. Berlin: de Gruyter 2003, S. 618f.
  • Skizze. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft Bd. 3. Hg. v. Jan-Dirk Müller u.a. Berlin: de Gruyter 2003, S. 444f.
  • Pop-Literatur. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft Bd. 3. Hg. v. Jan-Dirk Müller u.a. Berlin: de Gruyter 2003, S. 123f.
  • New Historicism. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. v. Gert Ueding. Bd. 6. Tübingen: Niemeyer 2003, Sp. 252–258.
  • New Historicism, Cultural Materialism und Cultural Studies. In: Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen - Ansätze - Perspektiven. Hg. v. Ansgar Nünning und Vera Nünning. Stuttgart/Weimar: Metzler 2003, S. 132–155.
  • Kurzprosa. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft Bd. 2. Hg. v. Harald Fricke u.a. Berlin: de Gruyter 2000, S. 371–374.
  • Hermetik. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft Bd. 2. Hg. v. Harald Fricke u.a. Berlin: de Gruyter 2000, S. 33–35.

 
 
 

Rezensionen und Feuilletons



  • Wissenschaftliche Rezensionen in Germanistik, Arcadia, Arbitrium, Zeitschrift für Germanistik und im Internationalen Archiv für Sozialgeschichte der Literatur (IASL). Fachreferent für New Historicism für IASL-online.
  • Literarische Rezensionen und Feuilletons in Basler Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Literaturen, Risse. Zs. für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern, die tageszeitung (taz) und Theater heute.

Größere Feuilletons



  • [Katalogbeiträge zu Werken von Marijke de Roover, David LaChapelle, Yayoi Kusama und anderen]. In: Hamster Hipster Handy. Bilder-Geschichten zum Mobiltelefon. Hg. v. Birgit Richard u.a. Kerber: Bielefeld 2015.
  • Junge Türken – alte Tiegel. Über zwei Arten gegenwartsliterarischer Selbstverständlichkeit. In: Neue Rundschau 126 (2015) Heft 1: Gegenwartsliteratur!, S. 7-14.
  • All uns’re problems oder: ›Witty, sexy, gimmicky, glamorous‹ heute. In: Pop. Kultur und Kritik, Heft 3, Herbst 2013, S. 81-86. [zusammen mit Heinz Drügh]
  • Die andere Seite. In: Katalog der Unordnung. Hg. von Helmut Lethen am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften. Wien: IFK 2013, S. 39-42.
  • Reynolds und Clover. In: Pop. Kultur und Kritik, Heft 1, Herbst 2012, S. 81-85.
  • Schimmernder Dunst. Konsumrealismus und die paralogischen
    Pop-Potenziale. In: Pop. Kultur und Kritik, Heft 1, Herbst 2012, S. 60-65.
    [zusammen mit Heinz Drügh]
  • West-östliche Diva. Nina Hagen "TV-Glotzer". In: Lyrix. Lies mein Lied. 33 1/3 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte. Hg. v. Erik Waechtler und Simon Bunke. orange press: Freiburg 2011, S. 66-71. [-> TRAILER]
  • "Das ist einfach unsere Kultur". Ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler über Popmusik und Alltag. Mit Moritz Baßler unterhielten sich Anja Binanzer und Joachim Feldmann. In: Am Erker Nr. 58 (32/2009): Umschwärmt, verehrt und angehimmelt, S. 60-70.
  • Gespenst. In: der blaue reiter. Journal für Philosophie Heft 27 (2009): Metaphysik. Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit, S. 78f.
  • Rückkehr der Ritter. In: Der Tagesspiegel  9.11.2008 (mit R. Matthias Erdbeer).
  • Rolf Jurkeit: Die schöne Griechin (1984). In: Flammende Herzen. Unterhaltungsliteratur aus Westfalen. Hg. v. Walter Gödden. Aisthesis: Bielefeld 2007, S. 312-317.
  • Was blitzt und funkelt, in Reichtum und Fülle. Woran erkennt man einen Klassiker? Drei Thesen zum Umgang mit kanonischen Meistern. In: Literaturen 1-2 / 2005, S. 9–16.
  • Unter 100 Seiten. Paul Adlers lange vergessenes Meisterwerk Nämlich (1915) lädt zum seufzenden Beiseitelegen der Gegenwartsliteratur ein. In: Der Freund 2 (2004), S. 11–14.
  • Augenblick und Archiv. In: Was vom Tage bleibt. Das Feuilleton und die Zukunft der kritischen Öffentlichkeit in Deutschland. Hg. v. Thomas Steinfeld. Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag 2004, S. 79–85.
  • Das Heiner-Müller-Lexikon / Der Sound der schweren Zeichen. Das Müller-Lexikon in Zeiten der Popkultur. Ein Nachwort. In: Theater heute 1/2004, S. 4–15. [mit Christian Rakow]
  • Ein dystanziertes Gefühl. Russlands junge Autoren transferieren mit Pfiff die Warenkultur des Westens. Ein Streifzug durch den Pop à la Russe. In: Literaturen 10/2003, S. 78–85 (mit Fotos von Silvia Voser).

 
 

Redaktion



  • Raban Menke †: "Das Gewebe ist das Interessante". Pathologische Anatomie und Poetologie in Thomas Bernhards Der Ignorant und der Wahnsinnige. In: Politik und Medien bei Thomas Bernhard. Hg. v. Franziska Schößler und Ingeborg Villinger. Würzburg: Königshausen & Neumann 2002, S. 93–109.
  • Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Bd. 2: H-O. Gemeinsam mit Georg Braungart, Klaus Grubmüller, Jan-Dirk Müller, Friedrich Vollhardt und Klaus Weimar hg. v. Harald Fricke. Berlin, New York: de Gruyter 2000.
  • Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Bd. 1: A-G. Gemeinsam mit Harald Fricke, Klaus Grubmüller und Jan-Dirk Müller hg. v. Klaus Weimar. Berlin, New York: de Gruyter 1997.

 


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