Profil des Fachbereichs Geowissenschaften
Die künftigen Herausforderungen unseres Planeten (Ökologie und Ökonomie) entwickeln sich als komplexe Probleme, die von den klassischen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen allein nicht mehr angemessen untersucht werden können. Die Geowissenschaften bieten mit ihrer fachlichen Vielfalt und Kompetenz eine zukunftsweisende Plattform für die systematische wissenschaftliche Analyse solcher vernetzten Fragestellungen.
Der Fachbereich Geowissenschaften spielt in diesem Zusammenhang mit seinem breit gefächerten Spektrum eine einzigartige Rolle in Forschung und Lehre verglichen mit ähnlichen Fachbereichen in Deutschland und Europa. Er ist im nationalen Vergleich exzellent platziert und viele seiner Forschungsgruppen zählen international zu den führenden, einige sogar zu den weltweit besten Gruppen ihres Faches. Dies manifestiert sich in
- exzellenten wissenschaftlichen Publikationen (z. B. zwischen 2001 und 2007 in Science und Nature erschienene Publikationen: 16 von 25 der WWU)
- Auszeichnungen (z. B. Leibniz-Preis 2006 an Prof. Klaus Mezger),
- einem außergewöhnlich hohen Drittmittelaufkommen (in den letzten fünf Jahren: 20 Mio. €)
- einer hohen Zahl von nationalen (DFG-Ranking, Platz 9, für den Bereich Geowissenschaften bundesweit) und internationalen Forschungsprojekten und Netzwerken (in den letzten fünf Jahren 13 EU-Projekte und Mitgliedschaft in 5 EU-Networks of Excellence)
- einer hohen Anzahl von internationalen Gastwissenschaftlern (z.B. Alexander von Humboldt Stiftung)
- einer bundesweit methodisch einmalig breiten Beteiligung an Weltraummissionen
- Global Change und Globalisierung
- Mensch, Raum und Umwelt
- Vom Sonnensystem zum Atom
Termine
Einrichtungen
- Geomuseum
- IVV Geowissenschaft
- ZDM/MD
- Kartensammlung
- Bibliothek Geowissenschaften I
- Geobibliothek
- Front Office
- Prüfungsamt
