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Tinten- / Farbfraß

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Tinten- und Farbfraß gehören zu den spektakulären Schadensbildern, welche die Öffentlichkeit so sehr liebt: Das "Vorher" ein Bild des Grauens, das "Nachher" ein wunderschönes, steriles Buch oder Einzelblatt, gerettet durch Technik "made in Germany". Die ganze Diskussion noch einmal kulminierend im "Bachjahr 2000", als es darum ging, die tintenfraßgeschädigten Handschriften Johann Sebastian Bachs zu spalten oder "nur" zu konservieren. Die günstige Gelegenheit, bei all der Bachjahr-Euphorie auch etwas für die Bestandserhaltung der wertvollen und schützenswerten Objekte zu bewirken, war also gegeben. Wir hatten nun einmal ein Bachjahr, es handelt sich bei diesen Handschriften unbestritten um ein Kulturgut ersten Ranges, eine Zukunftstechnologie steht zur Verfügung, hohe Preise auf dem Antiquariatsmarkt für Bachhandschriften (die Ersteigerung einer Kantate vor einigen Jahren kostete 1,3 Millionen DM) garantieren ein zumindest oberflächliches Medienecho.

Doch zunächst zur profanen Wirklichkeit: Tintenfraß ist ein Alltagsproblem (eins unter vielen anderen) in Bibliotheken und Archiven. Tintenfraß bewirkt einen Abbau des Schriftträgers (in der Regel also des Papiers, aber auch des Pergaments), auf den Eisengallustinte, also die "Standardtinte" von der Antike bis hinein ins 20. Jahrhundert, verschrieben worden ist. Tintenfraß entsteht durch zwei Faktoren: Zum einen durch die saure Hydrolyse der Cellulose, welche eine Depolymerisation des Papiers und damit einen Festigkeitsschwund bewirkt. Zum zweiten findet eine durch Eisen-Ionen katalysierte Oxidation der Cellulose statt, die ebenfalls zum Abbau des Papiers führt. Man beobachtet zunächst eine Fluoreszenz und Verbräunung, dann eine dunkelbraune Verfärbung auf der Schriftrückseite und im finalen Stadium dieses Prozesses den Verlust durch ausbrechende Papierteile.
 
 
Jana Moczarski:
Phytatbehandlung tintenfraßgeschädigter Papiere.
Bericht vom Workshop der Fachgruppe Grafik, Archiv- und Bibliotheksgut vom 29.-30.10.2011
http://restauratoren.de/fachgruppen/grafik-archiv-und-bibliotheksgut/aktuelles/aktuelles-details/406-phytatbehandlung-tintenfrassgeschaedigter-papiere.html

 

 

Véronique Rouchon, Marthe Desroches, Valeria Duplat, Marine Letouzey, Julie Stordiau Pallot:
Wässrige Behandlung von Tintenfraß: Letzter Ausweg für schwer geschädigte Eisengallusmanuskripte
http://www.iada-home.org/pr0312_t.html#deco%20papers
[Erschienen in: Journal of PaperConservation Vol. 13 (2012) - No. 3]

 

 

Giovanna Poggi, Piero Baglioni, Rodorico Giorgi:
Einsatz von Erdalkali-Hydroxiden als Nanopartikel zur Inhibierung des Papierabbaus durch Metall-Gallus-Tinten
[Alkaline Earth Hydroxide Nanoparticles for the Inhibition of Metal Gall Ink Corrosion]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2011.32.issue-3/rest.2011.012/rest.2011.012.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 32 (2011) - No. 3, S. 247–273]

 
 

Eliza Jacobi, Birgit Reissland, Claire Phan Tan Luu, Bas van Velzen, Frank Ligterink:
Das unsichtbare sichtbar machen. Reduzierung der lösemittel-induzierten Migration bei Rißschließungen tintenfraßgeschädigter Papiere
http://www.iada-home.org/pr0211_t.html#invisible
[Erschienen in: Journal of PaperConservation Vol. 12 (2011) - No. 2, S. 25-34]

 

 

Robert Fuchs, Oliver Hahn, Doris Oltrogge:
Geist und Seele sind verwirret … (2000)
Die Tintenfraß-Problematik der Autographen Johann Sebastian Bachs

 
 

Neue Behandlungsmethode bei Tintenfraß:
Calcium-Phytat-Behandlung

Verschiedene internationale Projekte bestätigen, dass die vom Instituut Collectie Nederland (ICN, Amsterdam) entwickelte Calcium-Phytat / Calcium-Bicarbonat-Methode den Tintenfraß effektiv verlangsamt. Auftretende Nebenwirkungen sind minimal. Und doch sind viele Papierrestauratoren noch immer unsicher, ob sie diese Methode tatsächlich in ihrem Restaurierungsalltag anwenden sollen. Fragen wie: Kann man die Behandlungslösungen selbst herstellen? Welche Behandlungsschritte sind nötig? Wie funktioniert der Eisentest? stehen im Raum.

Antworten auf all diese Fragen findet man jetzt in einer reich illustrierten Beschreibung der Calcium-Phytat / Calcium-Bicarbonat- Methode, die auch alle empfohlenen Tests umfasst. Die von Birgit Reissland (ICN, Amsterdam) in Zusammenarbeit mit Karin Scheper (Universitätsbibliothek Leiden / NL) und Sabine Fleischer (Broekens & Fleischer Book and Paper Conservation, Nijmegen / NL) optimierte Methode ist ausführlich auf der Ink Corrosion Website publiziert.
http://irongallink.org/phytate/phytate-introduction

 
 

Universtitätsbibliothek Marburg:
Der Abschlussbericht des DFG-Projekts "Restaurierung Tintenfraß geschädigter Handschriften des Savigny-Nachlasses. Anwendung der Calciumphytat- Calciumhydrogencarbonat-Behandlung und partieller Stabilisierung in der Praxis" steht auf den Seiten der Universtität Marburg als PDF-Dokument zum Download bereit. Zudem bietet die Seite eine Vielzahl von weiteren Informationen zum Projekt.

 
 

Zum Detail vgl. den Sammelband "Tintenfraßschäden und ihre Behandlung".
Gerhard Banik, Hartmut Weber(Hrsg.):
Tintenfraßschäden und ihre Behandlung. Stuttgart: Kohlhammer 1999 (Werkhefte der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg: Serie A, Landesarchivdirektion; Heft 10) ISBN: 3-17-15377-3; 308 S., Ill.; Preis: DM 52,80
[Rezension durch Reinhard Feldmann]

 
 

Teresa Espejo Arias, Ana López Montes, Ana García Bueno, Adrián Durán Benito & Rosario Blanc García:
Untersuchung der Farbmittel in der Sammlung Arabischer Manuskripte des Klosters Sacromonte in Granada, Spanien – eine neue Methodologie der chemischen Analyse
[A Study about Colourants in the Arabic Manuscript Collection of the Sacromonte Abbey, Granada, Spain. A New Methodology for Chemical Analysis]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-2/rest.2008.005/rest.2008.005.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 2, S. 76–106]

 
 

Gerhard Banik:
Konservierungswissenschaft: Die Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Tintenfraß-Forschung in die restauratorische Praxis – findet sie statt?
[Scientific conservation: Transfer of scientific research on ink corrosion to conservation practice – does it take place?]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-1/rest.008/rest.008.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 1-2, S. 131–146]

 
 

Gudrun Bromm:
Authentizitätsmerkmale bei Handschriften: Analyse relevanter Merkmale vor und nach Nassbehandlungen
[Authentic characteristics in manuscripts: An analysis of relevant characteristics before and after aqueous treatment]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-4/rest.2008.018/rest.2008.018.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 4, S. 251–261]

 
 

Ina Faerber:
Kupferfraß auf Papier. Benzotriazol zur Behandlung korrodierter Vergoldungsimitationen in einer osmanischen Handschrift
http://www.iada-home.org/pr0107_t.html#kupferfrass%20auf%20papier
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 8 (2007) - No. 1]

 
 

Douglas Goltz et al:
Hyperspectral Imaging im sichtbaren Bereich (420 – 720 nm) zur Untersuchung von Tinten in historischen Dokumenten
[Visible (420 – 720 nm) Hyperspectral Imaging Techniques to Assess Inks in Historical Documents]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-3/rest.013/rest.013.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 3, S. 199–221]

 
 

Ulrike Hähner, Bernhard Seeger:
IT-gestützte Dokumentation zur Risikoanalyse mit dem Ziel einer nachhaltigen Qualitätssicherung
[IT-Supported Long-Term Risk Analysis for the Savigny Estate at Marburg University Library]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-3/rest.010/rest.010.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 3, S. 149–164]

 
 

Ulrike Hähner:
Behandlung beschädigter Autographen des 18. und 19. Jahrhunderts: Thematische Einführung zu einem interdisziplinären Forschungsprojekt der DFG
[Treatment of damaged 18th- and 19th-century manuscripts: introduction to an interdisciplinary research project funded by the DFG]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-4/rest.2008.015/rest.2008.015.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 4, S. 203–218]

 
 

Ulrike Hähner:
Zustandsbericht über die Tintenfraßschäden im handschriftlichen Nachlaß des Juristen Friedrich Carl von Savigny, angelegt im Zusammenhang mit dessen Digitalisierung
[Condition Report of the Ink Corrosion Damage in the Handwritten Estate of the Jurist Friedrich Carl von Savigny]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2006.27.issue-2/rest.2006.131/rest.2006.131.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 27 (2006) - No. 2, S. 131–142]

 
 

Jozef Hanus et al:
Untersuchung von historischen Handschriften aus Sammlungen der Slowakischen Republik, die mit Eisengallustinten geschrieben sind
[Survey of Historical Manuscripts Written with Iron Gall Inks in the Slovak Republic]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-3/rest.011/rest.011.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 3, S. 165–180]

 
 

Bohuslava Havlínová et al.:
Die Konservierung historischer Dokumente mit Beschriftungen aus Eisengallustinte mit Antioxidanzien
[The Conservation of Historical Documents Carrying Iron Gall Ink by Antioxidants]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2007.28.issue-2/rest.2007.112/rest.2007.112.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 28 (2007) - No. 2, S. 112–128]

 
 

Linda Csefalvayová, Bohuslava Havlínová, Michal Ceppan, Zuzana Jakubíková:
Die Wirkung von Eisengallustinten auf die Alterung von Papier
[The Influence of Iron Gall Ink on Paper Ageing]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2007.28.issue-2/rest.2007.129/rest.2007.129.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 28 (2007) - No. 2, S. 129–139]

 
 

Enke Huhsmann und Ulrike Hähner:
Kurzmitteilung: Der Einsatz des Viskosevlieses Paraprint OL 60 bei der Float Screen Wässerungsmethode zur Behandlung tintenfraßgeschädigter Handschriften
[Technical Note: Application of the Non-Woven Viscose Fabric Paraprint OL 60 for Float Screen Washing of Documents Damaged by Iron Gall Ink Corrosion]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2007.28.issue-2/rest.2007.140/rest.2007.140.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 28 (2007) - No. 2, S. 140–151]

 
 

Andreas Kiefer:
Ziel nach 1000 Jahren Forschung erreicht. Tintenfraßbehandlung ist reine Routine
[Erschienen in: Archivnachrichten 38 / 2009, S. 38]
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/48714/Archivnachrichten_38_36dpi.28610.pdf#page=38

 
 

Salvador Muñoz-Viñas:
The Impact of Conservation Pressure-Flattening on the Dimensions of Machine-Made Paper
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-3/rest.012/rest.012.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 3, S. 181–198]

 
 

Núria Ferrer & M. Carme Sistach:
Charakterisierung der Komponenten von Tinte in alten Handschriften mit Hilfe von Fourier Transform Infrarot-Spektroskopie
[Erschienen in: Restaurator Vol. 26 (2005) - No. 2, S. 105-117]

 
 

Oliver Hahn, Max Wilke, Timo Wolff:
Veränderungen der Tintenzusammensetzung durch wässrige Behandlungen bzw. durch die Calciumphytat-Calciumhydrogencarbonat-Behandlung
[Influence of aqueous calcium phytate/calcium hydrogen carbonate treatment on the chemical composition of iron gall inks]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-4/rest.2008.017/rest.2008.017.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 4, S. 235–250]

 
 

Ute Henniges, Antje Potthast:
Phytatbehandlung von Eisengallustinten: Untersuchung zur Effektivität bei Modellobjekten und historischen Mustern
[Phytate treatment of metallo-gallate inks: Investigation of its effectiveness on model and historic paper samples]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-4/rest.2008.016/rest.2008.016.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 4, S. 219–234]

 
 

Enke Huhsmann, Ulrike Hähner:
Ein Arbeitsstandard für eine Behandlung von Tintenfraß an Autographen des 18. und 19. Jahrhunderts mit der Calciumphytat-Calciumhydrogencarbonat-Behandlung
[Work standard for the treatment of 18th- and 19th-century iron gall ink documents with calcium phytate and calcium hydrogen carbonate]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-4/rest.2008.020/rest.2008.020.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 4, S. 274–319]

 
 

Lorena Botti, Orietta Mantovani & Daniele Ruggiero:
Calciumphytat zur Behandlung von Tintenfraß: Wirkungen auf das Papier
[Calcium Phytate in the Treatment of Corrosion Caused by Iron Gall Inks: Effects on Paper]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2005.26.issue-1/rest.2005.44/rest.2005.44.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 26 (2005) - No. 1, S. 44–62]

 
 

István Kecskeméti und Mika Seppälä:
Falschfarben-Infrarot-Fotografie. Eine kostengünstige Methode zur Identifizierung von Eisengallustinte mit Hilfe einer Standard-Digitalkamera
http://www.iada-home.org/pr0106_t.html#false-colour%20infrared%20%28fcir%29%20imaging
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 7 (2006) - No. 1]

 
 

István Kecskeméti:
Industrielle Eisengallustinten des 20. Jahrhunderts. Bestimmungsschlüssel
http://www.iada-home.org/pr0207_t.html#20th%20century%20industrial%20iron%20gall%20inks
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 8 (2007) - No.2]

 
 

Jana Kolar et al:
Neue Antioxidantien für die Behandlung von übergangsmetallionenhaltigen Tinten und Pigmentaufstrichen auf Papier
[New Antioxidants for Treatment of Transition Metal Containing Inks and Pigments]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-3/rest.2008.013/rest.2008.013.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 3, S. 184–198]

 
 

Valeria Orlandini et al:
Erhaltung von Kulturgut auf Papier mit Eisengallustinten in Mittel-, Südamerika und der Karibik
[Preserving Iron Gall Ink Objects in Collections in South and Central America and the Caribbean, Part 1: Assessing Preservation Needs of Ink-Corroded Materials]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2008.29.issue-3/rest.2008.012/rest.2008.012.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 29 (2008) - No. 2, S. 163–183]

 
 

Véronique Rouchon, Cédric Burgaud, Thi Phuong Nguyen, Myriam Eveno, Laurent Pichon und Joseph Salomon:
Wässrige Behandlungen von Eisengallustinte. Analyse der elementaren Veränderungen durch partikel-induzierte Röntgenemission
http://www.iada-home.org/pr0208_t.html#iron%20gall%20ink
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 9 (2008) - No. 2]

 
 

Jana Kolar & Matija Strulic:
Über das Messen der Wirksamkeit einer Behandlung zum Stabilisieren von tintenfraßbefallenen Dokumenten: Ein neuer methodischer Ansatz
[Evaluating the Effects of Treatments on Iron Gall Ink Corroded Documents. A new analytical methodology]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2004.25.issue-2/rest.2004.94/rest.2004.94.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 25 (2004) - No. 2, S. 94-103]

 
 

Fabienne Meyer, Anke Neumann:
Rekombinante Proteine: Ein neues Material zur chemischen Stabilisierung kupferfraßgeschädigter Papiere?
[Recombinant Proteins: A new material for the chemical stabilisation of copper pigment corrosion on paper?]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-1/rest.007/rest.007.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 1-2, S. 96–130]

 
 

Johan G. Neevel:
Eisen(II)/Eisen(III)-Ionen: Nachweismöglichkeiten mit Bathophenanthrolin. Störeffekte und Interpretation der Resultate in Bezug auf Eisengallustinten
[Application Issues of the Bathophenanthroline Test for Iron(II) Ions]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-1/rest.002/rest.002.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 1-2, S. 3–15]

 
 

Sonja Titus, Regina Schneller, Gerhard Banik, Enke Huhsmann und Ulrike Hähner:
Die Kopierverfahren: Geschichte und Technologie. Teil 1
[The Copying Press Process: History and Technology, Part 1]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2006.27.issue-2/rest.2006.90/rest.2006.90.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 27 (2006) - No. 2, S. 90–102]

 
 

Doris Oltrogge:
Datenbank mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Rezepte in handschriftlicher Überlieferung
http://db.re.fh-koeln.de/ICSFH/forschung/rezepte.aspx

 
 

Mit der Identifikation verschiedener Tinten befasst sich auch dieser Beitrag:
Ad Stijnman:
Historische Eisengallustinten-Rezepte. Kunsttechnologische Quellenforschung für InkCor
http://www.iada-home.org/pr0304_t.html#historical%20iron-gall%20ink%20recipes
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 5 (2004) - No. 3, S.14-17]

 
 

Jan Burandt:
An Investigation Toward the Identification of Traditional Drawing Inks (1994), The Book and Paper Group Annual: 13
http://cool.conservation-us.org/coolaic/sg/bpg/annual/v13/

 
 

Und hier noch ein historisches Dokument zur Erforschung der Tintengeschichte:
David N. Carvalho:
Forty Centuries of Ink (1904)
http://www.worldwideschool.org/library/books/tech/printing/fortycenturiesofink/toc.html

 
 

Umfassende Website zu allen Fragen des Tinten-und Farbfraßes, herausgegeben und gepflegt von der European Commission of Preservation and Access:
Website - The iron gall ink corrosion
http://irongallink.org/

 
 

Besonders empfehlenswert erscheinen diese Beiträge:
Elmer Eusman: Iron gall ink
http://irongallink.org/iron-gall-ink/chemical-reactions

Gerhard Banik: Ink corrosion
http://irongallink.org/ink-corrosion/ink-corrosion-chemmenue

Gerrit de Bruin & Ted Steemers: Iron gall ink corrosion in archival collections
http://irongallink.org/inkcorrosion/ink-corrosion-collections

 
 

Den Nachweis von Eisenionen im Papier ermöglicht ein neues Testverfahren:
Johan G. Neevel und Birgit Reißland:
Bathophenanthroline-Indikatorpapier. Entwicklung eines neuen Tests für Eisenionen
http://www.iada-home.org/pr0105_t.html#bathophenanthroline%20indicator%20paper
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 6 (2005) - No. 1]

 
 

Die Auswirkungen wässriger Behandlungen auf tintefraßgeschädigte Papiere untersucht dieser Beitrag:
Elmar Eusman, Kees Mensch:
Washing and Humidifying Iron Gall Ink on Paper: Effects on Iron Migration (2000, Abstract)
http://cool.conservation-us.org/coolaic/sg/bpg/annual/v19/bp19-09.html

 
 

Einen kurzen, nicht mehr ganz aktuellen Überblick über die Tintenfraßproblematik aus naturwissenschaftlicher Sicht samt bibliographischer Zusammenstellung gibt dieser Beitrag:
Ellen McCrady:
Effect of Metals on Paper: a Literature Review (1996)
http://cool.conservation-us.org/byorg/abbey/ap/ap09/ap09-1/ap09-109.html

 
 

Überlegungen und Erfahrungen aus der restauratorischen Praxis stellen die folgenden Beiträge vor:
Christa Hofmann, Leopold Puchinger, Dubravka Jembrih-Simbürger, Manfred Schreiner, Rudolf Eichinger:
Österreichisches Tintenfrass-Projekt (Teil 1): Vergleichende Untersuchung von Behandlungsmethoden
http://www.iada-home.org/pr0304_t.html#%C3%B6sterreichisches%20tintenfra%C3%9F-projekt%20%28teil%201%29
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 5 (2004) - No. 3, S.29-36]

Christa Hofmann, Leopold Puchinger, Dubravka Jembrih-Simbürger, Manfred Schreiner, Rudolf Eichinger:
Österreichisches Tintenfrass-Projekt (Teil 2): Mikro-Röntgenfluereszenzanalyse und photometrische Bestimmung der Zelluloseabbauprodukte
http://www.iada-home.org/pr0404_t.html#%C5%A1sterreichisches%20tintenfra%C2%A7-projekt%20%28teil%202%29
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 5 (2004) - No. 4 ]

Enke Huhsmann:
Behandlung tintenfrassgeschädigter Bestände
Auftragsvergabe des Archivs der Hansestadt Lübeck unter Berücksichtigung der wässerigen Phytatbehandlung
http://www.iada-home.org/pr0102_t.html#behandlung%20tintenfra%C2%A7gesch%C5%A0digter%20best%C5%A0nde
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 3 (2002) - No.1, S. 35-39]

 
 

Céline Remazeilles, Véronique Rouchon-Quillet & Jacky Bernard:
Der Einfluß von Gumma Arabicum auf Tintenfraß Teil I: Veränderung von Farbe und mechanischer Festigkeit in Probeblättern
[Influence of Gum Arabic on Iron Gall Ink Corrosion. Part I: A Laboratory Samples Study]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2004.25.issue-4/rest.2004.220/rest.2004.220.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 25 (2004) - No. 4, S. 220-232]

 
 

Ein Vergleich der gegenwärtig am häufigsten verwendeten wässrigen Behandlungsmethoden zur Behandlung tintenfraßgeschädigter Papiere.
Birgit Reißland, Suzan de Groot:
Ink corrosion: comparison of currently used aqueous treatments for paper objects (1999)
http://cool.conservation-us.org/iada/ta99_121.pdf

 
 

Julie L. Biggs:
Conserving Iron Gall Ink on Paper Artifacts (1999, Abstract)
http://cool.conservation-us.org/coolaic/sg/bpg/annual/v18/bp18-02.html

 
 

Jana Kolar, Martin Šala, Matija Strlič & Vid Simon Šelih:
Die Stabilisierung von Papier mit Eisengallustinte durch die üblichen wäßrigen Behandlungen
[Stabilisation of Paper Containing Iron-Gall Ink with Current Aqueous Processes]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2005.26.issue-3/rest.2005.26.3.181/rest.2005.26.3.181.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 26 (2005) - No. 3, S. 181–189]

 
 

Gesa Kolbe:
Gelatine in der historischen Papierherstellung und als Mittel gegen Tintenfraß auf Papier
[Gelatine in Historical Paper Production and as Inhibiting Agent for Iron-Gall Ink Corrosion on Paper]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2004.25.issue-1/rest.2004.26/rest.2004.26.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 25 (2004) - No. 1, S. 26-39]

 
 

Und schließlich noch ein Ausschnitt aus der Diskussion, die um die Erhaltung und Behandlung der Bach-Autographen entbrannte:
Hartmut Böhrenz:
Probleme bei der Erhaltung der Bach-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin (1999)

 
 

Außerdem einige journalistische Beiträge:
Friedemann Kawohl:
Tintenfraß schluckt Noten. Johann Sebastian Bachs Noten warten auf die Restaurierung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0401/feuilleton/0063/

 
 

Sonja Titus, Regina Schneller, Enke Huhsmann, Ulrike Hähner, Gerhard Banik:
Stabilisierung lokaler Fehlstellen an Eisengalluskopien des Nachlasses Savigny
[Stabilising local areas of loss in iron gall ink copy documents from the Savigny estate]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2009.30.issue-1/rest.003/rest.003.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 30 (2009) - No. 1-2, S. 16–50]

 
 

Season Tse, Heather Hendry, Paul Begin, P. Jane Sirois & Maria Trojan-Bedynski:
Die Wirkung einer Heißwasserbehandlung auf die chemischen und mechanischen Eigenschaften von Papier
[The Effect of Simmering on the Chemical and Mechanical Properties of Paper]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2005.26.issue-1/rest.2005.14/rest.2005.14.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 26 (2005) - No. 1, S. 14–35]

 
 

Geschäftsstelle:
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